Der Thüringer Wald

Der Thüringer Wald – das sind spannende Natur, Burgen und Schlösser sowie eine unvergleichliche kulturelle Vielfalt. Bereits Schöngeister wie Goethe und Schiller kamen hierher und entdeckten die Schätze dieser Region.

Höhepunkte im Thüringer Wald

Wartburg

Wartburg © Bruckmann, Regionalverbund Thüringer Wald e.V.

In den Sommermonaten zeigt sich der Thüringer Wald in seiner ganzen Pracht. Wandern Sie durch schattige Wälder und über satte Wiesen und genießen Sie ein erfrischendes Bad in einem der zahlreichen Seen. Zwei der größten Gewässer, die Bleilochtalsperre und der Hohenwartestausee im Südosten der Region, versprechen Erholung für die ganze Familie. In den sehenswerten Ortschaften des Thüringer Wald erwartet Sie Handwerkskunst und gelebte Tradition bei den zahlreichen Festen im Sommer.

Qualitätswanderweg Rennsteig

Werden Sie aktiv und entdecken Sie die Schönheit der Natur auf dem 169,3 Kilometer langen Rennsteig, dem ältesten und bekanntesten Wanderweg Deutschlands. Entlang der ursprünglichen Wegführung und auf Alternativrouten gelangen Sie zu Aussichtspunkten und unbekannten Winkeln. 2008 erhielt der Rennsteig die Auszeichnung „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Damit gehört er zu den 13 „Top Trails of Germany“ und ist ein echtes Muss für jeden Wanderer.

Beliebtes Reiseziel auch im Winter

In der kalten Jahreszeit kommen vor allem Wintersportler auf ihre Kosten. Rund 1500 Kilometer Skiwanderwege, 200 Kilometer Loipen und zahlreiche Abfahrtspisten, die die Rhön, den Rennsteig und den nördlichen Frankenwald umfassen, stehen für Entdeckungstouren zur Verfügung. Unkonventionelle Sportangebote wie Ice-Tubing und Ice-Rafting, Fackelwanderungen sowie ein internationales Schlittenhunderennen sorgen ebenfalls für Abwechslung. Erleben Sie weltmeisterliche Tage während zahlreicher Veranstaltungen in den Wintersportorten. Besonders der Biathlon-Weltcup in Oberhof ist jährlich ein Zuschauermagnet. Aber auch bei der Nordischen Kombination oder dem Rennrodeln können Sie mit den Stars der Sportelite mitfiebern und sich von der guten Laune tausender Fans anstecken lassen.

Weitere Informationen über den Thüringer Wald finden Sie hier.

Die Holsteinische Schweiz

Mit über 200 klaren Seen, sanften Hügeln und lichten Laubwäldern ist der Naturpark Holsteinische Schweiz eine der spannendsten Ecken Schleswig-Holsteins. Gigantische Gletscher formten einst diese Landschaft, seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich seither angesiedelt.

Naturpark Holsteinische Schweiz

Der Naturpark Holsteinische Schweiz begeistert durch die liebliche Wald-, Seen- und Hügellandschaft, die man bestens per Rad, zu Fuß oder mit dem Kanu erleben kann. Hier trifft man gleich auf mehrere Superlative – allerdings auf eine beschauliche Art und Weise: Hier gibt es den größten und tiefsten See, den Plöner See, sowie den höchsten Berg Schleswig-Holsteins. Die Städte Plön und Eutin mit ihren traumhaften Schlössern und pittoresken Innenstädten sind ebenso sehenswert wie die urigen Dörfer, die sich in die hügelige Seenlandschaft schmiegen.

Intakte Natur erleben

Mit etwas Glück können Sie in der Holsteinischen Schweiz den Seeadler beobachten, zum Beispiel an der Beobachtungsstation Rathjensdorf. Der größte Vogel Deutschlands erreicht eine Spannweite von bis zu 2,5 Metern. Beim Paddeln treffen Sie mit etwas Muße auf den seltenen blauglitzernden Eisvogel und vielleicht sogar auf einen putzigen Fischotter. Dieses einst fast ausgestorbene Tier hat sich in der Holsteinischen Schweiz wieder angesiedelt.

Wandern, radeln und Kanu fahren

Sie sehen, hören, fühlen und riechen am intensivsten, wenn Sie zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu in der Natur unterwegs sind. Auf kurzen oder mehrtägigen Wanderungen und Radtouren lässt sich die wald- und seenreiche Holsteinische Schweiz gut erkunden. Windgeschützt durch die typischen „Knicks“ und doch immer wieder mit schönen Aussichten radeln Sie auf verkehrsarmen Dorfstraßen zu Herrenhäusern und Aussichtstürmen, durch Wälder und an Seen entlang. Neue Perspektiven erlangen Sie vom Wasser aus. Im Kanu, Ruder-, Tret- oder Segelboot tauchen Sie (sprichwörtlich) in eine andere Welt ein. Wenn das Wetter mitspielt, ist ein 5-Seen-Fahrt empfehlenswert. Für den Urlaub im Naturpark Holsteinische Schweiz bietet sich die Anmietung eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung an.

Kulturlandschaft Taunus

Reise Deutschland: Taunus

Limesturm bei Idstein © [email protected]

Wer durch die herrliche Natur des Taunus im Herzen Deutschlands schreitet, trifft auf Spuren der Kelten und Römer, die hier einst lebten. Vom 1. bis zum 3. Jahrhundert verlief hier der Obergermanisch-Raetische Limes, der auch heute noch in Teilen vorhanden ist. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten lädt die reichhaltige Natur dazu ein, auf Wander- und Radwegen erkundet zu werden.

Geschichtsträchtige Wanderwege

Wanderfreunde finden im Taunus ein gut ausgebautes Wegenetz. Der Limeserlebnispfad Hochtaunus verbindet auf rund 30 Kilometern die Möglichkeit, Natur und Geschichte der einzigartigen Kulturlandschaft des Taunus kennenzulernen. Neben dem Limeswall, der 2005 zum Unesco-Weltkulturerbe erhoben wurde, können Wachtürme und Kleinkastelle der ehemaligen Grenze zu Germanien besichtigt werden. Die Geschichte der Kelten erleben Wanderer auf dem Keltenrundwanderweg. Der 4,5 Kilometer lange Wanderweg führt ab Oberursel vorbei am Heidetränk-Oppidum, einer der bedeutendsten keltischen Siedlungen Europas. Durch den Taunus führt auch der Schinderhannespfad. Der 184 Kilometer lange, landschaftlich reizvolle Wanderweg widmet sich auf sieben Etappen dem berüchtigten Räuber Schinderhannes, der hier einst sein Unwesen trieb.

Mit dem Rad durch den Taunus

Auch Radfahrer kommen im Taunus auf ihre Kosten. Gut für Familien geeignet ist der Aartalradweg. Auf 45 Kilometern führt er von Diez nach Taunusstein. In Oberursel starten fünf ausgeschilderte Bike-Routen durch den Naturpark Hochtaunus, die unterschiedliche Längen und Schwierigkeitsgrade aufweisen. Radler, die es bequem mögen, können auf E-Bikes umsteigen. Die Taunus-Region gehört zum bundesweiten Movelo-Netzwerk, das flächendeckend Verleih- und Akkuwechselstationen anbietet. Zwischen Mai und Oktober können an 17 Stationen elektrounterstützte Fahrräder – sogenannte Pedelecs – ausgeliehen werden.

Weitere Informationen rund um die Urlaubsregion Taunus finden Sie hier.

Erlebnisheimat Erzgebirge

Reise Deutschland: Erzgebirge

© Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Einfach mal Landluft schnuppern und ausspannen, raus aus der Stadt, rein in die Natur. Duftende Wälder, bunte Bergwiesen, typische Landgasthöfe und gelebte Bräuche – das ist Landurlaub im Erzgebirge. Das Mittelgebirge, das die natürliche Grenze zwischen Sachsen und Tschechien bildet, ist 300 Millionen Jahre alt. Geprägt wurde das Erzgebirge vor allem durch seine Bergbaukultur – so trägt es seit der Entdeckung großer Erzvorkommen seinen heutigen Namen. Bereits 1168 schürften hier Bergleute nach Silber. Auch Zinn und Steinkohle wurden hier gefördert.

Sportlich & Vital in der Natur

Die vielseitige Landschaft und reiche Natur machen das Erzgebirge zu einer einzigartigen Erlebniswelt. Mit gut geschnürten Wanderschuhen lassen sich die vielen Kilometer markierter Wanderwege erkunden. Wandern Sie zum Beispiel auf einem der schönsten Pfade Deutschlands: dem offiziell ausgezeichneten Kammweg Erzgebirge-Vogtland. Auch mit Rad oder Mountainbike kann man die Landschaft des Erzgebirges entdecken. Mit schneesicheren Kammlagen und weiten Wäldern ist das Erzgebirge zudem ein ideales Ziel für Wintersportler. Langläufer können durch tief verschneite Wälder ziehen, Abfahrtsläufer und Snowboarder finden gut präparierte Pisten vor.

Bergbau & Kulturschätze

Nirgendwo in Deutschland gibt es heute so viele Sachzeugen aus dem Bergbau des Mittelalters und der beginnenden Neuzeit, so viele Bau- und Kunstwerke mit bergmännischem Bezug wie im Erzgebirge. Unzählige Zeugnisse des Bergbaus wie Stollen, Schaubergwerke, faszinierende Bergstädte und prächtige Kirchen bilden eine europaweit einzigartige Kulturlandschaft. Gleich einer Perlenschnur reihen sich entlang der Sächsisch-Böhmischen Silberstraße die beeindruckenden Zeugnisse bergmännischer Traditionen aus acht Jahrhunderten. Auf etwa 275 Kilometern zeigt der alte Handelsweg zwischen Zwickau und Dresden eindrucksvoll, wie der Alltag der Bergleute ausgesehen haben muss. In den Städten ziehen jedes Jahr traditionell gekleidete Bergmänner mit ihren Kapellen auf. Bei diesen imposanten Bergparaden ahnen Betrachter, welch wertvolle Arbeit die Bergleute verrichteten.

Traditionshandwerk & Weihnachtswunderland

Reise Deutschland: Erzgebirge

© Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Erzgebirgisches Handwerk ist für seine ausgeklügelten Details bekannt. Wer Uhrmachern, Holzbearbeitern, Posamentierern und Spitzenklöpplerinnen einmal über die Schulter schauen möchte, kann eine der zahlreichen Schauwerkstätten oder die Spielzeugregion um Seiffen und Olbernhau besuchen. Vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit ist Erzgebirger Kunsthandwerk beliebt. In den Stuben der ganzen Republik finden sich die liebevoll hergestellten Nussknacker, Räuchermänner und Engel, drehen sich die Pyramiden und in den Fenstern erstrahlen bezaubernde Schwibbögen. Weihnachtsmärkte, Mettenschichten, Bergparaden – all das sind Traditionen, die das Erzgebirge zu einem einzigartigen Weihnachtswunderland machen.

Weitere Informationen finden Sie beim Tourismusverband Erzgebirge.

Die Pfalz – Zwischen Rhein und Saar

Reise Deutschland: Pfalz

Teufelstich © Pfalz Touristik e.V.

In der Pfalz gibt es reichlich Sonnenschein am Himmel und im Herzen, Landschaften wie aus dem Bilderbuch, guten Wein, gutes Essen und gute Stimmung bei fröhlichen Festen. Zwischen Weinbergen, Obstplantagen und Frühgemüsefeldern inszenieren die Pfälzer Köche Genüsse, die mit „verfeinerte Regionalküche“ nur unzureichend beschrieben sind. Dazu serviert das Land zwischen Rhein und Saar eine ordentliche Portion lebendiger Geschichte und Kultur in allen Kategorien.

Natur und Kultur der Pfalz

Der Naturpark Pfälzerwald bildet zusammen mit den Nordvogesen ein grenzüberschreitendes Biosphärenreservat. Der höchste Berg der Pfalz, der Donnersberg, an dessen keltische Vorgeschichte noch heute das Keltendorf erinnert, dominiert die Ferienregion Pfälzer Bergland und Donnersberg. Die Rheinebene ist geprägt von den Altrheinarmen, wahren Naturparadiesen, sowie fruchtbaren Feldern, auf denen so edle Produkte wie Spargel, Erdbeeren und Tabak wachsen. Die Stadt Speyer mit dem berühmten Kaiserdom (Unesco-Weltkulturerbe), ihren Museen und der historischen Altstadt repräsentiert eine der herausragenden kulturellen Attraktionen der Pfalz.

Wandern

Die Besonderheiten der Region lassen sich auf vielfältige Art und Weise erleben. Mehr als 12.000 Kilometer verträumte Wanderpfade führen Naturverbundene vorbei an unzähligen Burgen und blühenden Tälern, dazwischen laden mehr als 100 Hütten zur Rast. Höhepunkte sind der Pfälzer Waldpfad mit spektakulären Felsen, Tälern und Burgruinen, der Pfälzer Weinsteig, der den Wald mit dem Rebenmeer verbindet, sowie der Pfälzer Höhenweg, der aussichtsreich über den höchsten Gipfel der Pfalz führt. Daneben gibt es viele weitere zertifizierte Wanderwege.

Fest Im Sattel

Wer lieber auf zwei Rädern durch die Rheinebene, die sanft hügeligen Weinberge oder die abwechslungsreichen Waldlandschaften des Naturparks Pfälzerwald und des Pfälzer Berglandes rollt, kommt auf über 1500 Kilometern ausgeschilderter Radrouten auf seine Kosten. Ein Netz an E-Bike-Verleihstationen steht für all diejenigen zur Verfügung, die das „Radeln mit Rückenwind“ ganz ohne große Kraftanstrengungen genießen möchten. Das Pfalzvergnügen im Sattel ist auch für Wanderreiter ein Leichtes, denn die Initiative „Pfalz zu Pferd“ verbindet ein Netz an Wanderreitstationen, auf dem die Pfalz hoch zu Ross erkundet werden kann.

Deutsche Weinstraße

Reise Deutschland: Pfalz

© Pfalz Touristik e.V.

Die Pfalz als eines der größten Weinbaugebiete Deutschlands bietet eine eindrucksvolle Landschaft zwischen Haardtrand und Rheinebene sowie Weingenuss auf höchstem Niveau. Die Ferienregion Deutsche Weinstraße profitiert vom südländisch-milden Klima. Hier gedeihen und reifen so exotische Gewächse wie Feigen, Zitronen, Kiwis und die berühmten Pfälzer Esskastanien. Typisch für die Region sind die verwinkelt-romantischen Winzerdörfer, Burgen und Schlösser säumen den Rand des Haardt-Gebirges.  Renommierte Weingüter und Jungwinzer beeindrucken mit preisgekrönten Weinen und innovativen Ideen. Pfalz-Urlauber sollten sich den Besuch eines der zahlreichen Winzerbetriebe, einer Weinstube oder Vinothek mit Weinverkostung entlang der Deutschen Weinstraße nicht entgehen lassen.

Weitere Informationen über die Pfalz und ihre Ferienregionen gibt es beim Pfalz Touristik e.V..

Bischofsgrün im Fichtelgebirge

Reise Deutschland: Bischofsgrün im Fichtelgebirge

© Ekkehard Röder

Bischofsgrün liegt idyllisch im Hohen Fichtelgebirge, eingerahmt von den beiden höchsten Erhebungen Nordbayerns, dem Schneeberg (1053 m) und dem Ochsenkopf (1024 m). Der Heilklimatische Kurort eignet sich zu jeder Jahreszeit für einen Besuch. Neben rund 900 Gästebetten gibt es eine reiche Auswahl an Kultur-, Sport- und Freizeitaktivitäten.

Sport- und Freizeitaktivitäten

Bei über 300 km markierten Wanderwegen rund um Bischofsgrün haben Sie die Qual der Wahl unter vielen herrlichen Tages- und Halbtagestouren, die Sie entweder auf eigene Faust oder bei geführten Wanderungen erkunden können. Fans von Hochseilgarten, Kletterwand und 3 D-Bogenschießen kommen im Oxenkopf-Outdoorpark auf ihre Kosten. Abwechslung für Jung und Alt verspricht auch die Sommerrodelbahn auf dem Ochsenkopf. Bergauf geht es mit der Seilschwebebahnen, bergab sorgt die Rodelbahn mit über 1000 m Länge und 10 Steilkurven für rasantes Vergnügen. Für Abkühlung sorgt das Freibad in Bischofsgrün. Die Becken sind beheizt und können auch an kühlen Tagen benutzt werden.

Wintersport

Das Wintersportzentrum Bischofsgrün verfügt neben der Ochsenkopf-Schanzen-Arena über ein attraktives Loipen- und Winterwanderwegenetz. Ob beim Skifahren, Snowboarden, Rodeln, Eisstockschießen oder Schlittschuhlaufen, beim Winter- und Schneeschuhwandern – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Neben Schleppliften steht Wintersportlern an der Seilschwebebahn Nord die längste technisch beschneite Piste Nordbayerns (2300 m) zur Verfügung.

Winterevent mit Tradition

Am Rosenmontag findet in Bischofsgrün alljährlich das traditionelle Schneemannfest statt. Dazu entsteht im Vorfeld, spätestens jedoch am Faschingswochenende, der derzeit größte Natur-Schneemann Deutschlands, der im Jahre 2006 die Rekordhöhe von 12,36 m und einen Umfang von 32 m erreichte. Bei zünftigem Festumzug und Musik wird bis tief in die Nacht hinein um den Schneemann mit dem Namen „Jakob“ getanzt.

Das Sauerland

Reise Deutschland: Sauerland

© Sauerland-Tourismus e. V.; Olpe Aktiv e. V.

Rund 5000 Quadratkilometer hügelige Landschaft, fünf Naturparks und klare Seen – das Sauerland hat Naturfreunden allerhand zu bieten. Hier können Sie die Ruhe und Weite der Landschaft genießen oder auch aktiv unterwegs sein, denn das Sauerland bietet Gelegenheiten für ausgedehnte Wander- und Radtouren.

Wandern im Sauerland

Wanderer finden im Sauerland zahlreiche Wanderwege, die als Qualitätswege Wanderbares Deutschland ausgezeichnet sind. Aushängeschild der Region ist der Rothaarsteig. Die 154 Kilometer zwischen Brilon im Sauerland und Dillenburg in Hessen sind einer der schönsten Höhenwege Europas. Auf der 240 Kilometer langen Sauerland-Waldroute können Wanderer in die Mystik des Waldes eintauchen, während der Sauerland-Höhenflug hoch hinaus auf Bergkämme führt und atemberaubende Ausblicke in die Region bietet.

Radfahren im Sauerland

Reise Deutschland: Sauerland

© Sauerland-Tourismus e. V.; Manfred Stromberg

Der 230 Kilometer lange RuhrtalRadweg führt von der Quelle der Ruhr in Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg; entlang des Flusses radelt es sich gemächlich dahin. Entlang einer ehemaligen Bahntrasse führt der SauerlandRadring auf 84 Kilometern durch die grüne Landschaft, vorbei an den Städten Finnentrop, Lennestadt, Schmallenberg und Eslohe. Mit Liebe zum Detail gestaltete Museen und Attraktionen wie der Fledermaustunnel machen jeden Zwischenstopp zum Erlebnis. 
Neu im Angebot sind an vielen Orten in der Region die E-Bikes, Fahrräder mit elektronischer Motorunterstützung. Diese machen Touren durch das hügelige Sauerland auch für Ungeübte möglich.

Sehenswürdigkeiten

Beliebte Sehenswürdigkeiten sind die Tropfsteinhöhlen und imposanten Felsformationen der Region. Darüber hinaus vermitteln ehemalige Bergwerke und liebevoll erhaltene Fabriken, Museen und Sammlungen die Heimat- und Handwerksgeschichte dieser lebendigen Kulturlandschaft. Rasante Augenblicke sind garantiert, wenn es im Freizeitpark auf der Achterbahn mit Karacho auf und ab geht. Bunte Stadtfeste bieten Abwechslung und in urigen Bauernhofcafés können Besucher bei einem köstlichen Stück Kuchen entspannen.

Skifahren im Sauerland

Reise Deutschland: Sauerland

© Sauerland-Tourismus e. V.; Jürgen Fischbach

Auch die Wintermonate werden im Sauerland nicht untätig verbracht. In der Wintersport-Arena Sauerland, dem größten Wintersportgebiet nördlich der Alpen, können Gäste in 57 bestens erschlossenen Skigebieten auf die Piste gehen. Auch der Fun- und der sanfte Natursport kommen nicht zu kurz: Snowtubing, Rodeln und Schneeschuhwandern sind beliebte Winteraktivitäten in der Region.

Der Westerwald

Der Westerwald ist schön. Bildschön. Reizvoll. Voller Überraschungen, die sich lohnen, entdeckt zu werden. Wo liegt er denn eigentlich, der Westerwald? In einem bekannten Westerwald-Lied heißt es: „Zwischen Sieg und Lahn und zwischen Dill und Rhein.“

Basaltpark, Bad Marienberg

© Westerwald Touristik-Service

Vielfältige geologische Verhältnisse, wie es sie kaum woanders in Deutschland gibt, bilden unterschiedliche Naturlandschaften, die eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt beherbergen. Die Hochfläche des Westerwaldes ist die größte Basaltplatte Europas. Daraus hervorragende bizarre Basaltfelsformationen sind teilweise als Naturdenkmale ausgewiesen. Der Westerwald ist eine sehr ländlich geprägte Region mit idyllischen Dörfern und Kleinstädten. Montabaur, im Süden des Westerwaldes gelegen, ist mit 12.000 Einwohnern die größte Stadt. Neben Montabaur sind die Fachwerkstadt Herborn, Hachenburg mit seinem bekannten Alten Markt sowie die Kurstadt Bad Marienberg sehenswert.

Der Westerwald bietet durch seine reine Natur und die unterschiedlichsten Landschaften die besten Voraussetzungen für einen unvergesslichen Wanderurlaub. 2008 wurde der Westerwald-Steig eröffnet, der von Herborn bis nach Bad Hönningen an den Rhein führt. Hier erleben Sie 235 km Wanderspaß und Naturgenuss vom Feinsten! Es ist jedem selbst überlassen, wo eine Wanderung auf dem Westerwald-Steig ihren Anfang nehmen soll. 16 Etappen zwischen 6 und 20 Kilometern Länge sowie zahlreiche markierte Zuwege ermöglichen Ein- und Ausstiege nach Belieben. Viele attraktive Sehenswürdigkeiten säumen den Wanderweg: der Vogelpark in Herborn-Uckersdorf, die Tropfsteinhöhle „Herbstlabyrinth“ in Breitscheid, die höchste Erhebung „Fuchskaute“ (657 m), die wildromantische Holzbachschlucht bei Westerburg, die Klöster Marienstatt und Marienthal, sowie Bad Hönningen, wo sich ein Besuch der RömerWelt lohnt. Wer für eine mehrtägige Wanderung keine Zeit hat, kann Tageswanderungen auf den sogenannten „Wäller Touren“ unternehmen.

Hochfläche Hilgenroth, Westerwald

© Westerwald Touristik-Service

Über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist der Westerwald auch durch sein hohes Tonvorkommen im südlichen Teil, dem „Kannenbäckerland“. In vielen Gruben wird der Ton heute noch abgebaut und in den heimischen Töpfereien rund um Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach zu Gebrauchs- und Dekoartikeln verarbeitet. In Höhr-Grenzhausen befindet sich das Bildungs- und Forschungs-Zentrum Keramik (BFZK). Das BFZK ist mit seinen sieben Institutionen ein Dachverband aller keramischen Institute und in seiner Konstellation weltweit einzigartig. Die Geschichte der Keramik wird im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen eindrucksvoll demonstriert. Zwei große Keramik- und Töpfermärkte in Höhr-Grenzhausen (1. Wochenende im Juni) und in Ransbach-Baumbach (1. Wochenende im Oktober) ziehen jedes Jahr viele Tausend Besucher an.

Der Odenwald

Die Landschaft des Odenwaldes, zwischen Darmstadt und Heidelberg sowie den Flüssen Main und Neckar gelegen, ist geprägt von grünen Bergen, blühenden Streuobstwiesen und artenreichen Wäldern. In den historischen Fachwerkstädtchen, wehrhaften Burgen und edlen Schlössern gibt es viel zu entdecken.

Kultur erleben

Die Barockstadt Amorbach, die Residenzstadt Erbach und die Fachwerkstadt Michelstadt sind prominente Beispiele historischer Odenwälder Städte. Auch zahlreiche Burgen und Schlösser warten auf ihre Entdeckung: Einige, wie die beeindruckende Burg Breuberg blicken prachtvoll und stolz von ihrem Bergsporn herab, andere liegen tief im Dornröschenschlaf versunken. Interessante Führungen lassen die damalige Zeit lebendig werden und berichten von so mancher Anekdote. Unvergessliche kulturelle Veranstaltungen in beeindruckenden Kulissen bieten jedes Jahr ein neues, hochkarätiges Programm. Der Odenwald ist auch „Welterbe-Erlebnisland“: Die Grube Messel, das Kloster Lorsch und der Obergermanisch-Raetische Limes wurden aufgrund ihrer weltweit herausragenden Bedeutung in das internationale Welterbe der UNESCO aufgenommen.

In der Natur bewegen

Trekkingfans, Mountainbikern und Rennradfahrern bietet der Odenwald zahlreiche schöne Routen. Qualitätswanderwege in verschiedenen Längen, wie der vom deutschen Wanderverband ausgezeichnete Alemannenweg, führen auf malerischen Pfaden durch das Mittelgebirge. Die einzelnen Etappen lassen sich bequem auf Tagesmärschen bewältigen. Abwechslungsreiche Nordic-Walking-Strecken sorgen für ein gesundes Ganzkörpertraining im Einklang mit der Natur. Idyllisch gelegene Reiterhöfe begeistern Pferdefreunde.

Essen, Trinken und Genießen

Ob sonnenverwöhnter Wein der Odenwälder Weininsel, Apfelwein von idyllischen Streuobstwiesen, edle Brände, sahniger Kochkäse, herzhafter Handkäs’ oder Wild aus heimischen Wäldern – die Odenwälder Gasthäuser servieren schmackhafte Spezialitäten aus der Region. In kleinen Hofläden kann direkt beim Erzeuger eingekauft werden. Betriebsbesichtigungen erlauben einen Blick hinter die Kulissen, bei denen selbstverständlich auch probiert werden darf.

Die Fränkische Schweiz – Das Land der Burgen und Höhlen

DSC 1473 © by Marcus Meissner

Der Naturpark Fränkische Schweiz liegt im Städtedreieck Bamberg – Bayreuth – Nürnberg und ist geprägt von einer abwechslungsreichen Naturlandschaft mit romantisch anmutigen Tälern, überragt von 35 mittelalterlichen Burgen und Ruinen.

Aktivitäten

Aktiven Urlaubern bietet sich ein weit verzweigtes Radwege- und Wandernetz, aber auch Klettern, Golfen, Kajak-Fahren, Fliegenfischen und vieles mehr werden in der Weiterlesen