Der Weserradweg

Weserradweg

© Weserbergland Tourismus e.V

Der 491 Kilometer lange Weserradweg führt von der Entstehung der Weser im Weserbergland bis an die Nordsee. Wie Perlen auf einer Kette reihen sich hier die Sehenswürdigkeiten aneinander: fachwerkbunte Städte, Burgen und Schlösser, Wind- und Wassermühlen und der Flair der Nordsee. Aufgrund seiner geringen Steigungen ist der Fernradweg auch für Ungeübte sehr gut geeignet.

Durch das Weserbergland

Der Weserradweg beginnt in der sehenswerten „Drei-Flüsse-Stadt“ Hannoversch Münden, wo sich Werra und Fulda zur Weser vereinen. Durch das Weserbergland geht es vorbei an historischen Fachwerkstädten mit beeindruckenden Bauten der „Weserrenaissance“, die unbedingt einen Besuch lohnen. Zwischen Hannoversch Münden und Bremen streift der Weserradweg auch die Deutsche Märchenstraße. Hier können Sie sich auf die Spuren der Gebrüder Grimm und des Rattenfängers von Hameln begeben.

die Norddeutsche Tiefebene

Bei der Porta Westfalica trifft das Weserbergland auf die Norddeutsche Tiefebene. Ab hier geht es ohne nennenswerte Steigungen entlang der Mittelweser durch Marsch-, Moor- und Geestlandschaften nach Bremen. Der Hansestadt sollten Sie etwas Zeit widmen, denn hier finden sich viele Sehenswürdigkeiten. Ab Bremen folgt der Fernradweg der Unterweser bis zur Mündung in die Nordsee bei Bremerhaven und schließlich nach Cuxhaven, wo eine Anbindung an den Nordseeradweg besteht.

Praktische Informationen

Um die Weser-Region wirklich zu „erfahren“, sollten Sie sich auf 50 bis 60 Kilometer pro Tag beschränken. So haben Sie genug Zeit, um die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte zu genießen. Wer es etwas gemächlicher angehen möchte, kann den Weser-Radweg bequem mit hochwertigen Leih-E-Bikes erradeln. Am gesamten Wegesrand stehen Akkuwechselstationen bereit, an denen E-Bike-Radler kostenfrei einen voll aufgeladenen Akku zur Weiterfahrt erhalten. Auch Radler mit eigenen E-Bikes haben die Möglichkeit, ihre Akkus aufzuladen.

Informationen rund um den Weserradweg erhalten Sie hier.

Kulturlandschaft Taunus

Reise Deutschland: Taunus

Limesturm bei Idstein © [email protected]

Wer durch die herrliche Natur des Taunus im Herzen Deutschlands schreitet, trifft auf Spuren der Kelten und Römer, die hier einst lebten. Vom 1. bis zum 3. Jahrhundert verlief hier der Obergermanisch-Raetische Limes, der auch heute noch in Teilen vorhanden ist. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten lädt die reichhaltige Natur dazu ein, auf Wander- und Radwegen erkundet zu werden.

Geschichtsträchtige Wanderwege

Wanderfreunde finden im Taunus ein gut ausgebautes Wegenetz. Der Limeserlebnispfad Hochtaunus verbindet auf rund 30 Kilometern die Möglichkeit, Natur und Geschichte der einzigartigen Kulturlandschaft des Taunus kennenzulernen. Neben dem Limeswall, der 2005 zum Unesco-Weltkulturerbe erhoben wurde, können Wachtürme und Kleinkastelle der ehemaligen Grenze zu Germanien besichtigt werden. Die Geschichte der Kelten erleben Wanderer auf dem Keltenrundwanderweg. Der 4,5 Kilometer lange Wanderweg führt ab Oberursel vorbei am Heidetränk-Oppidum, einer der bedeutendsten keltischen Siedlungen Europas. Durch den Taunus führt auch der Schinderhannespfad. Der 184 Kilometer lange, landschaftlich reizvolle Wanderweg widmet sich auf sieben Etappen dem berüchtigten Räuber Schinderhannes, der hier einst sein Unwesen trieb.

Mit dem Rad durch den Taunus

Auch Radfahrer kommen im Taunus auf ihre Kosten. Gut für Familien geeignet ist der Aartalradweg. Auf 45 Kilometern führt er von Diez nach Taunusstein. In Oberursel starten fünf ausgeschilderte Bike-Routen durch den Naturpark Hochtaunus, die unterschiedliche Längen und Schwierigkeitsgrade aufweisen. Radler, die es bequem mögen, können auf E-Bikes umsteigen. Die Taunus-Region gehört zum bundesweiten Movelo-Netzwerk, das flächendeckend Verleih- und Akkuwechselstationen anbietet. Zwischen Mai und Oktober können an 17 Stationen elektrounterstützte Fahrräder – sogenannte Pedelecs – ausgeliehen werden.

Weitere Informationen rund um die Urlaubsregion Taunus finden Sie hier.

Frühling im Schwarzwald

Reise Deutschland: Schwarzwald

Markgräflerland © Erich Spiegelhalter/STG

Gerade haben die Narren den Winter verjagt, schon geht das bunte Treiben in die nächste Runde: Winterlinge und Frühlingsblumen kommen ans Licht und Ostern steht vor der Tür. Als erstes hält der Frühling im Oberrheintal am Westrand des Schwarzwaldes Einzug. Während sich auf den Bergen noch der Winter behauptet, macht unten im Tal, am Kaiserstuhl und um Freiburg der Frühling Lust auf erlebnisreiche Unternehmungen. Wer das Frühlingserwachen im Schwarzwald erleben möchte, hat dazu viele Möglichkeiten.

Wanderfreunde können auf dem Markgräfler Wiiwegli den Frühling begrüßen. Der fast 80 Kilometer lange Wanderweg führt durch die schönsten Weinlagen des Markgräflerlandes bis ins Eggenertal südlich von Freiburg. Im April bieten hier 14.000 blühende Kirschbäume einen bezaubernden Anblick. Herrliche Ausblicke auf den Kirschblütenzauber haben Wanderer auch auf dem 14,8 Kilometer langen Kirschbaumpfad in der Region Kaiserstuhl. Wer den Termin für die Kirschblüte nicht verpassen will, kann sich am Blütentelefon über die voraussichtliche Blütezeit informieren.

Rechtzeitig zu den Osterferien öffnet am 31. März bei Schiltach eine neue Attraktion für Abenteuerlustige: Die Hirschgrund-Zipline Area Schwarzwald hat die längste Seilrutsche Deutschlands. Man stapft auf schmalem Pfad den Berg hoch, hängt sich mit der speziellen Ausrüstung am Stahlseil ein und saust in bis zu 80 Metern Höhe über Baumwipfel, Wasserfall und Talgrund zum gegenüberliegenden Hang; klettert zur nächsten Plattform und surrt am Seil bis zu 570 Meter weit zum nächsten Berg. Noch mehr sportliche Herausforderung gibt es in diversen Hochseil- und Waldklettergärten in Enzklösterle, Kenzingen und Titisee. Hier müssen abenteuerlustige Urlauber Hängebrücken, Kletternetze und schwingende Baumstämme überwinden, um von einer Plattform zur nächsten zu gelangen.

Reise Deutschland: Schwarzwald

Gengenbach im Kinzigtal © TI Gengenbach

Das Frühjahr ist auch die hohe Zeit für Weingenießer. Vor den Weingütern und Winzerhöfen ist jetzt wieder „der Besen ausg’steckt“.  Täglich treffen sich hier Einheimische und Urlauber zum gemütlichen Hock bei Spezialitäten aus Weinkeller und Winzerküche. Informationen zu Terminen, Öffnungszeiten und Adressen geben der Straußenführer und der Weinfestkalender.

Urlauber können im Schwarzwald ein Höchstmaß an Mobilität genießen und sich dabei kostenlos und umweltfreundlich innerhalb der 11.000 Quadratkilometer großen Region bewegen. Möglich ist dies mit der Konus-Gästekarte, die es kostenlos bei über 10.000 Gastgebern in mehr als 130 Ferienorten der Region gibt. Aber nicht nur mit Bus und Bahn, auch mit dem E-Bike sind Urlauber im Schwarzwald mobil – dank eines nahezu flächendeckenden E-Bike-Angebotes. Eine Übersichtskarte informiert über Verleihstationen und die mehr als 170 E-Bike-Tankstellen im gesamten Schwarzwald.