Erlebnisheimat Erzgebirge

Reise Deutschland: Erzgebirge

© Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Einfach mal Landluft schnuppern und ausspannen, raus aus der Stadt, rein in die Natur. Duftende Wälder, bunte Bergwiesen, typische Landgasthöfe und gelebte Bräuche – das ist Landurlaub im Erzgebirge. Das Mittelgebirge, das die natürliche Grenze zwischen Sachsen und Tschechien bildet, ist 300 Millionen Jahre alt. Geprägt wurde das Erzgebirge vor allem durch seine Bergbaukultur – so trägt es seit der Entdeckung großer Erzvorkommen seinen heutigen Namen. Bereits 1168 schürften hier Bergleute nach Silber. Auch Zinn und Steinkohle wurden hier gefördert.

Sportlich & Vital in der Natur

Die vielseitige Landschaft und reiche Natur machen das Erzgebirge zu einer einzigartigen Erlebniswelt. Mit gut geschnürten Wanderschuhen lassen sich die vielen Kilometer markierter Wanderwege erkunden. Wandern Sie zum Beispiel auf einem der schönsten Pfade Deutschlands: dem offiziell ausgezeichneten Kammweg Erzgebirge-Vogtland. Auch mit Rad oder Mountainbike kann man die Landschaft des Erzgebirges entdecken. Mit schneesicheren Kammlagen und weiten Wäldern ist das Erzgebirge zudem ein ideales Ziel für Wintersportler. Langläufer können durch tief verschneite Wälder ziehen, Abfahrtsläufer und Snowboarder finden gut präparierte Pisten vor.

Bergbau & Kulturschätze

Nirgendwo in Deutschland gibt es heute so viele Sachzeugen aus dem Bergbau des Mittelalters und der beginnenden Neuzeit, so viele Bau- und Kunstwerke mit bergmännischem Bezug wie im Erzgebirge. Unzählige Zeugnisse des Bergbaus wie Stollen, Schaubergwerke, faszinierende Bergstädte und prächtige Kirchen bilden eine europaweit einzigartige Kulturlandschaft. Gleich einer Perlenschnur reihen sich entlang der Sächsisch-Böhmischen Silberstraße die beeindruckenden Zeugnisse bergmännischer Traditionen aus acht Jahrhunderten. Auf etwa 275 Kilometern zeigt der alte Handelsweg zwischen Zwickau und Dresden eindrucksvoll, wie der Alltag der Bergleute ausgesehen haben muss. In den Städten ziehen jedes Jahr traditionell gekleidete Bergmänner mit ihren Kapellen auf. Bei diesen imposanten Bergparaden ahnen Betrachter, welch wertvolle Arbeit die Bergleute verrichteten.

Traditionshandwerk & Weihnachtswunderland

Reise Deutschland: Erzgebirge

© Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Erzgebirgisches Handwerk ist für seine ausgeklügelten Details bekannt. Wer Uhrmachern, Holzbearbeitern, Posamentierern und Spitzenklöpplerinnen einmal über die Schulter schauen möchte, kann eine der zahlreichen Schauwerkstätten oder die Spielzeugregion um Seiffen und Olbernhau besuchen. Vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit ist Erzgebirger Kunsthandwerk beliebt. In den Stuben der ganzen Republik finden sich die liebevoll hergestellten Nussknacker, Räuchermänner und Engel, drehen sich die Pyramiden und in den Fenstern erstrahlen bezaubernde Schwibbögen. Weihnachtsmärkte, Mettenschichten, Bergparaden – all das sind Traditionen, die das Erzgebirge zu einem einzigartigen Weihnachtswunderland machen.

Weitere Informationen finden Sie beim Tourismusverband Erzgebirge.

Landurlaub mit Stil

Was gibt es Schöneres als Ferien auf dem Land mit der ganzen Familie in einem romantischen Schloss, rustikalen Gutshaus oder edlen Herrenhaus? Schlösser, Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern garantieren einen gelungenen Familienurlaub in einer Gegend mit intakter Natur, oft menschenleeren Stränden sowie einem niveauvollem Kulturangebot. Die Lage in unberührter Natur und die kindgerechte Ausstattung garantieren nicht nur Erholung, sondern auch jeden Tag neue Möglichkeiten für Spaß und Abenteuer.

Jagdschloß Prillwitz

Das Jagdschloss Prillwitz, wunderschön am Fluss gelegen, bietet Familien beste Erholungsmöglichkeiten. Am Ufer der Lieps ziehen Seeadler, Kraniche und Fischreiher ihre Kreise. Das nahegelegene Naturschutzgebiet kann auf entlegenen Pfaden zu Fuß, zu Rad oder mit dem Pferd erkundet werden. Während die Eltern am Nachmittag auf der Terrasse ihren Kaffee genießen, können die Kinder sich auf dem hoteleigenen Spielplatz mit Baumhaus, Rutsche, Piratenschiff-Sandkasten und den vielleicht längsten Schaukeln der Welt austoben.

Schloss und Park Karz

Im Schloss und Park Kaarz kommen sportliche Familien auf ihre Kosten. Fahrradfahren, Wasserwandern per Kajak oder Tennis auf dem hauseigenen Sandplatz sind nur einige von vielen Angeboten. Nicht nur der pferdeverrückte Nachwuchs kann Reitunterricht nehmen, auch Erwachsene haben die Chance, das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde zu finden.

Gut Landsdorf

Abenteuerlustige Kinder wird der Park von Gut Landsdorf in seinen Bann ziehen. Der große Garten bietet jede Menge Platz, sodass Eltern und Kinder sich gemeinsam – aber auch unabhängig voneinander – erholen können. Apfelbaumwiesen laden zum Versteckspiel ein, Bauernhoftiere wie Schafe und Hühner können hier von den Kleinen hautnah erlebt werden und die Unternehmungslustigen gehen zum Schwimmen in den Teich. In der Nähe des Gutshauses liegen ein Zoo und ein Klettergarten.

Gutshof Gross Behnkenhagen

Auf dem Gutshof Groß Behnkenhagen wird Familienurlaub großgeschrieben. Viel Grün, riesige Bäume und endlose Felder bestimmen die Landschaft. Die Kleinen können sich auf dem Bolz- und Spielplatz in Behnkenhagen austoben und am Abend lockt der Grillplatz. Der Greifswalder Bodden mit seinem seichtem Wasser ist wie gemacht für kleine Kinder und das Ozeaneum in Stralsund ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Die Pfalz – Zwischen Rhein und Saar

Reise Deutschland: Pfalz

Teufelstich © Pfalz Touristik e.V.

In der Pfalz gibt es reichlich Sonnenschein am Himmel und im Herzen, Landschaften wie aus dem Bilderbuch, guten Wein, gutes Essen und gute Stimmung bei fröhlichen Festen. Zwischen Weinbergen, Obstplantagen und Frühgemüsefeldern inszenieren die Pfälzer Köche Genüsse, die mit „verfeinerte Regionalküche“ nur unzureichend beschrieben sind. Dazu serviert das Land zwischen Rhein und Saar eine ordentliche Portion lebendiger Geschichte und Kultur in allen Kategorien.

Natur und Kultur der Pfalz

Der Naturpark Pfälzerwald bildet zusammen mit den Nordvogesen ein grenzüberschreitendes Biosphärenreservat. Der höchste Berg der Pfalz, der Donnersberg, an dessen keltische Vorgeschichte noch heute das Keltendorf erinnert, dominiert die Ferienregion Pfälzer Bergland und Donnersberg. Die Rheinebene ist geprägt von den Altrheinarmen, wahren Naturparadiesen, sowie fruchtbaren Feldern, auf denen so edle Produkte wie Spargel, Erdbeeren und Tabak wachsen. Die Stadt Speyer mit dem berühmten Kaiserdom (Unesco-Weltkulturerbe), ihren Museen und der historischen Altstadt repräsentiert eine der herausragenden kulturellen Attraktionen der Pfalz.

Wandern

Die Besonderheiten der Region lassen sich auf vielfältige Art und Weise erleben. Mehr als 12.000 Kilometer verträumte Wanderpfade führen Naturverbundene vorbei an unzähligen Burgen und blühenden Tälern, dazwischen laden mehr als 100 Hütten zur Rast. Höhepunkte sind der Pfälzer Waldpfad mit spektakulären Felsen, Tälern und Burgruinen, der Pfälzer Weinsteig, der den Wald mit dem Rebenmeer verbindet, sowie der Pfälzer Höhenweg, der aussichtsreich über den höchsten Gipfel der Pfalz führt. Daneben gibt es viele weitere zertifizierte Wanderwege.

Fest Im Sattel

Wer lieber auf zwei Rädern durch die Rheinebene, die sanft hügeligen Weinberge oder die abwechslungsreichen Waldlandschaften des Naturparks Pfälzerwald und des Pfälzer Berglandes rollt, kommt auf über 1500 Kilometern ausgeschilderter Radrouten auf seine Kosten. Ein Netz an E-Bike-Verleihstationen steht für all diejenigen zur Verfügung, die das „Radeln mit Rückenwind“ ganz ohne große Kraftanstrengungen genießen möchten. Das Pfalzvergnügen im Sattel ist auch für Wanderreiter ein Leichtes, denn die Initiative „Pfalz zu Pferd“ verbindet ein Netz an Wanderreitstationen, auf dem die Pfalz hoch zu Ross erkundet werden kann.

Deutsche Weinstraße

Reise Deutschland: Pfalz

© Pfalz Touristik e.V.

Die Pfalz als eines der größten Weinbaugebiete Deutschlands bietet eine eindrucksvolle Landschaft zwischen Haardtrand und Rheinebene sowie Weingenuss auf höchstem Niveau. Die Ferienregion Deutsche Weinstraße profitiert vom südländisch-milden Klima. Hier gedeihen und reifen so exotische Gewächse wie Feigen, Zitronen, Kiwis und die berühmten Pfälzer Esskastanien. Typisch für die Region sind die verwinkelt-romantischen Winzerdörfer, Burgen und Schlösser säumen den Rand des Haardt-Gebirges.  Renommierte Weingüter und Jungwinzer beeindrucken mit preisgekrönten Weinen und innovativen Ideen. Pfalz-Urlauber sollten sich den Besuch eines der zahlreichen Winzerbetriebe, einer Weinstube oder Vinothek mit Weinverkostung entlang der Deutschen Weinstraße nicht entgehen lassen.

Weitere Informationen über die Pfalz und ihre Ferienregionen gibt es beim Pfalz Touristik e.V..

Osnabrück – Historische Ansichten

Wie ein lebendiges Geschichtsbuch präsentiert sich die Stadt Osnabrück. Auf Streifzügen durch die reizvolle Altstadt können Sie historische Zeugnisse aus mehr als 1000 Jahren entdecken.

Stadt des Westfälischen Friedens

Reise Deutschland: Osnabrück

Friedenssaal © Tourismusverband Osnabrücker Land e.V.

Osnabrück wurde 780 von Karl dem Großen als Bischofssitz gegründet. Ins Rampenlicht der Weltgeschichte trat Osnabrück als Stadt des Westfälischen Friedens. Am 25. Oktober 1648 wurde von der Rathaustreppe nach dreißig Jahren Krieg der „Westfälische Friede“ verkündet. Im Friedenssaal des historischen Rathauses sind die Porträts der Friedensstifter zu besichtigen, die 1648 mit ihren Unterschriften den ersten großen europäischen Friedensvertrag besiegelten.

Zeugnisse aus Mittelalter und früher Neuzeit

Im Jahre 1100 entstand auf den ausgebrannten Teilen einer älteren Bischofskirche der mächtige romanische Dom aus Osning-Sandstein. Die Gassen der Altstadt werden noch heute vom mittelalterlichen Fachwerk dominiert, rustikal in der Marienstraße, die bis 1882 schlicht Schweinestraße hieß, größer und reich geschnitzter in der Bierstraße. Handel und Handwerk erblühten in respektvollem Abstand zum Dombezirk rund um die Marienkirche. Die spätgotischen Giebelhäuser der reichen Kaufleute auf dem Marktplatz erinnern an die glanzvolle Epoche Osnabrücks als Hansestadt.

Prägung durch die Industrialisierung

Die Industrialisierung brachte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einschneidende Veränderungen mit sich. Steinkohlebergbau und Steinindustrie haben die Stadt geprägt. Das Museum Industriekultur zeigt in drei Gebäuden die Entwicklung Osnabrücks zum Industriestandort und im Haseschachtgebäude der ehemaligen Steinkohlezeche Piesberg können die schweren Dampfmaschinen der industriellen Revolution besichtigt werden. Architektonisches Zeugnis dieser Ära, die auch das kulturelle Gesicht der Stadt beeinflusste, ist das 1909 eröffnete Jugendstil-Theater am Domhof.

Bedeutende Vertreter aus Kunst und Kultur

Mit Erich Maria Remarque und Felix Nussbaum hat Osnabrück renommierte Kulturschaffende hervorgebracht. Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum dokumentiert Leben und Werk des Literaten. Hatte Remarque das Glück, durch seine Emigration der Verfolgung der Nazis zu entkommen, so konnte den Osnabrücker Maler Felix Nussbaum auch seine Flucht nach Belgien nicht retten. Der amerikanische Architekt Daniel Libeskind setzte Felix Nussbaum in Osnabrück mit den Mitteln der Architektur ein beeindruckendes Denkmal. Sein Museum ohne Ausgang zeichnet die Lebenslinien des Malers nach und stellt 160 Werke aus seiner umfassenden Sammlung aus.

Was sind Ihre Lieblingsplätze in Osnabrück?

Nordfriesland – Erfrischend anders

Reise Deutschland: Ostfriesland

Amrum © www.nordseetourismus.de / Tanja Weinekötter

Die Küste Nordfrieslands ist ein Urlaubsziel für Genießer. Hoch oben im Norden warten eindrucksvolle Naturerlebnisse und kulturelle Highlights. Naturliebhaber können hier eine einzigartige Landschaft erkunden, die in einer Liga mit dem Great Barrier Reef und dem Grand Canyon spielt: Das Wattenmeer wurde im Juni 2009 als erste deutsche Naturlandschaft von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt.

Urlaub am Weltnaturerbe Wattenmeer ist ein unvergessliches Erlebnis. Wenn sich die Nordsee alle zwölf Stunden zur Ebbe zurückzieht, können Urlauber mit qualifizierten Führern das Watt erwandern. Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ist mit 4.410 Quadratkilometern der größte zwischen Sizilien und dem Nordkap. Rund 10.000 Tier- und Pflanzenarten haben hier ihren Lebensraum, hinzu kommen jedes Jahr 10 bis 12 Millionen Zugvögel auf ihrer Durchreise von Sibirien, Skandinavien oder Kanada zu ihren Überwinterungsplätzen. Aus gebührender Entfernung können sogar Seehunde beobachtet werden, die sich auf Sandbänken sonnen.

In der Ferne zeichnen sich die Halligen ab, deren Häuser zum Schutz vor Sturmfluten auf Wohnhügeln stehen – den Warften. Die winzig kleinen Eilande sind im Gegensatz zu den Nordsee-Inseln nicht aus einem eiszeitlichen Geestkern entstanden, sondern haben sich erst nach den beiden großen Sturmfluten des Mittelalters aus Schlick aufgetürmt. Das macht sie einzigartig auf der ganzen Welt. Wenn es während der Herbststürme „Landunter“ heißt, schauen nur noch die Häuser auf den Warften aus der Nordsee – für Urlauber ein unvergessliches, aber sicheres Rendezvous mit den Naturgewalten.

Reise Deutschland: Ostfriesland

Watt © Günter Pump/www.nordseetourismus.de

Wie große Maler sich dem Meer und rauen Charme der Nordsee angenähert haben, erfahren Kultur-Liebhaber im neuen Museum Kunst der Westküste auf Föhr oder in der Nolde Stiftung Seebüll, dem ehemaligen Wohn- und Arbeitsplatz des nordfriesischen Expressionisten Emil Nolde. Auf kleine und große Besucher warten spannende museumspädagogische Angebote vom Bilderhören über experimentelles Malen bis hin zum Entwerfen von Friesenkacheln.

Wie wäre es, die frische Brise einzufangen und über Wogen und Gischt der Freiheit entgegenzusegeln? Vor den Inseln Amrum, Föhr, Helgoland und Sylt sowie in St. Peter-Ording finden Wassersportler beste Bedingungen fürs Windsurfen und Kiten. Akrobaten mit Brett und Segel bekommen hier einen Extra-Kick und Schwung für beeindruckende Sprünge – da halten auch die Zuschauer in ihren Strandkörben gespannt den Atem an.

Frühling im Schwarzwald

Reise Deutschland: Schwarzwald

Markgräflerland © Erich Spiegelhalter/STG

Gerade haben die Narren den Winter verjagt, schon geht das bunte Treiben in die nächste Runde: Winterlinge und Frühlingsblumen kommen ans Licht und Ostern steht vor der Tür. Als erstes hält der Frühling im Oberrheintal am Westrand des Schwarzwaldes Einzug. Während sich auf den Bergen noch der Winter behauptet, macht unten im Tal, am Kaiserstuhl und um Freiburg der Frühling Lust auf erlebnisreiche Unternehmungen. Wer das Frühlingserwachen im Schwarzwald erleben möchte, hat dazu viele Möglichkeiten.

Wanderfreunde können auf dem Markgräfler Wiiwegli den Frühling begrüßen. Der fast 80 Kilometer lange Wanderweg führt durch die schönsten Weinlagen des Markgräflerlandes bis ins Eggenertal südlich von Freiburg. Im April bieten hier 14.000 blühende Kirschbäume einen bezaubernden Anblick. Herrliche Ausblicke auf den Kirschblütenzauber haben Wanderer auch auf dem 14,8 Kilometer langen Kirschbaumpfad in der Region Kaiserstuhl. Wer den Termin für die Kirschblüte nicht verpassen will, kann sich am Blütentelefon über die voraussichtliche Blütezeit informieren.

Rechtzeitig zu den Osterferien öffnet am 31. März bei Schiltach eine neue Attraktion für Abenteuerlustige: Die Hirschgrund-Zipline Area Schwarzwald hat die längste Seilrutsche Deutschlands. Man stapft auf schmalem Pfad den Berg hoch, hängt sich mit der speziellen Ausrüstung am Stahlseil ein und saust in bis zu 80 Metern Höhe über Baumwipfel, Wasserfall und Talgrund zum gegenüberliegenden Hang; klettert zur nächsten Plattform und surrt am Seil bis zu 570 Meter weit zum nächsten Berg. Noch mehr sportliche Herausforderung gibt es in diversen Hochseil- und Waldklettergärten in Enzklösterle, Kenzingen und Titisee. Hier müssen abenteuerlustige Urlauber Hängebrücken, Kletternetze und schwingende Baumstämme überwinden, um von einer Plattform zur nächsten zu gelangen.

Reise Deutschland: Schwarzwald

Gengenbach im Kinzigtal © TI Gengenbach

Das Frühjahr ist auch die hohe Zeit für Weingenießer. Vor den Weingütern und Winzerhöfen ist jetzt wieder „der Besen ausg’steckt“.  Täglich treffen sich hier Einheimische und Urlauber zum gemütlichen Hock bei Spezialitäten aus Weinkeller und Winzerküche. Informationen zu Terminen, Öffnungszeiten und Adressen geben der Straußenführer und der Weinfestkalender.

Urlauber können im Schwarzwald ein Höchstmaß an Mobilität genießen und sich dabei kostenlos und umweltfreundlich innerhalb der 11.000 Quadratkilometer großen Region bewegen. Möglich ist dies mit der Konus-Gästekarte, die es kostenlos bei über 10.000 Gastgebern in mehr als 130 Ferienorten der Region gibt. Aber nicht nur mit Bus und Bahn, auch mit dem E-Bike sind Urlauber im Schwarzwald mobil – dank eines nahezu flächendeckenden E-Bike-Angebotes. Eine Übersichtskarte informiert über Verleihstationen und die mehr als 170 E-Bike-Tankstellen im gesamten Schwarzwald.

Bischofsgrün im Fichtelgebirge

Reise Deutschland: Bischofsgrün im Fichtelgebirge

© Ekkehard Röder

Bischofsgrün liegt idyllisch im Hohen Fichtelgebirge, eingerahmt von den beiden höchsten Erhebungen Nordbayerns, dem Schneeberg (1053 m) und dem Ochsenkopf (1024 m). Der Heilklimatische Kurort eignet sich zu jeder Jahreszeit für einen Besuch. Neben rund 900 Gästebetten gibt es eine reiche Auswahl an Kultur-, Sport- und Freizeitaktivitäten.

Sport- und Freizeitaktivitäten

Bei über 300 km markierten Wanderwegen rund um Bischofsgrün haben Sie die Qual der Wahl unter vielen herrlichen Tages- und Halbtagestouren, die Sie entweder auf eigene Faust oder bei geführten Wanderungen erkunden können. Fans von Hochseilgarten, Kletterwand und 3 D-Bogenschießen kommen im Oxenkopf-Outdoorpark auf ihre Kosten. Abwechslung für Jung und Alt verspricht auch die Sommerrodelbahn auf dem Ochsenkopf. Bergauf geht es mit der Seilschwebebahnen, bergab sorgt die Rodelbahn mit über 1000 m Länge und 10 Steilkurven für rasantes Vergnügen. Für Abkühlung sorgt das Freibad in Bischofsgrün. Die Becken sind beheizt und können auch an kühlen Tagen benutzt werden.

Wintersport

Das Wintersportzentrum Bischofsgrün verfügt neben der Ochsenkopf-Schanzen-Arena über ein attraktives Loipen- und Winterwanderwegenetz. Ob beim Skifahren, Snowboarden, Rodeln, Eisstockschießen oder Schlittschuhlaufen, beim Winter- und Schneeschuhwandern – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Neben Schleppliften steht Wintersportlern an der Seilschwebebahn Nord die längste technisch beschneite Piste Nordbayerns (2300 m) zur Verfügung.

Winterevent mit Tradition

Am Rosenmontag findet in Bischofsgrün alljährlich das traditionelle Schneemannfest statt. Dazu entsteht im Vorfeld, spätestens jedoch am Faschingswochenende, der derzeit größte Natur-Schneemann Deutschlands, der im Jahre 2006 die Rekordhöhe von 12,36 m und einen Umfang von 32 m erreichte. Bei zünftigem Festumzug und Musik wird bis tief in die Nacht hinein um den Schneemann mit dem Namen „Jakob“ getanzt.

Das Sauerland

Reise Deutschland: Sauerland

© Sauerland-Tourismus e. V.; Olpe Aktiv e. V.

Rund 5000 Quadratkilometer hügelige Landschaft, fünf Naturparks und klare Seen – das Sauerland hat Naturfreunden allerhand zu bieten. Hier können Sie die Ruhe und Weite der Landschaft genießen oder auch aktiv unterwegs sein, denn das Sauerland bietet Gelegenheiten für ausgedehnte Wander- und Radtouren.

Wandern im Sauerland

Wanderer finden im Sauerland zahlreiche Wanderwege, die als Qualitätswege Wanderbares Deutschland ausgezeichnet sind. Aushängeschild der Region ist der Rothaarsteig. Die 154 Kilometer zwischen Brilon im Sauerland und Dillenburg in Hessen sind einer der schönsten Höhenwege Europas. Auf der 240 Kilometer langen Sauerland-Waldroute können Wanderer in die Mystik des Waldes eintauchen, während der Sauerland-Höhenflug hoch hinaus auf Bergkämme führt und atemberaubende Ausblicke in die Region bietet.

Radfahren im Sauerland

Reise Deutschland: Sauerland

© Sauerland-Tourismus e. V.; Manfred Stromberg

Der 230 Kilometer lange RuhrtalRadweg führt von der Quelle der Ruhr in Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg; entlang des Flusses radelt es sich gemächlich dahin. Entlang einer ehemaligen Bahntrasse führt der SauerlandRadring auf 84 Kilometern durch die grüne Landschaft, vorbei an den Städten Finnentrop, Lennestadt, Schmallenberg und Eslohe. Mit Liebe zum Detail gestaltete Museen und Attraktionen wie der Fledermaustunnel machen jeden Zwischenstopp zum Erlebnis. 
Neu im Angebot sind an vielen Orten in der Region die E-Bikes, Fahrräder mit elektronischer Motorunterstützung. Diese machen Touren durch das hügelige Sauerland auch für Ungeübte möglich.

Sehenswürdigkeiten

Beliebte Sehenswürdigkeiten sind die Tropfsteinhöhlen und imposanten Felsformationen der Region. Darüber hinaus vermitteln ehemalige Bergwerke und liebevoll erhaltene Fabriken, Museen und Sammlungen die Heimat- und Handwerksgeschichte dieser lebendigen Kulturlandschaft. Rasante Augenblicke sind garantiert, wenn es im Freizeitpark auf der Achterbahn mit Karacho auf und ab geht. Bunte Stadtfeste bieten Abwechslung und in urigen Bauernhofcafés können Besucher bei einem köstlichen Stück Kuchen entspannen.

Skifahren im Sauerland

Reise Deutschland: Sauerland

© Sauerland-Tourismus e. V.; Jürgen Fischbach

Auch die Wintermonate werden im Sauerland nicht untätig verbracht. In der Wintersport-Arena Sauerland, dem größten Wintersportgebiet nördlich der Alpen, können Gäste in 57 bestens erschlossenen Skigebieten auf die Piste gehen. Auch der Fun- und der sanfte Natursport kommen nicht zu kurz: Snowtubing, Rodeln und Schneeschuhwandern sind beliebte Winteraktivitäten in der Region.

Ferienparadies Bodensee

Reise Deutschland: Bodensee

© Fotograf: Achim Mende, Bildnachweis: Internationale Bodensee Tourismus GmbH

Palmengesäumte Uferpromenaden, Weinberge und Apfelbaumwiesen an den sanften Hängen der Uferregionen, dahinter die Kette der Alpengipfel – der Bodensee vereint maritimes Flair mit dem Reiz der hügeligen Voralpenlandschaft. An drei Länder grenzt der drittgrößte Binnensee Europas: im Norden an Deutschland, im Süden an die Schweiz und im Osten an Österreich. Entsprechend vielfältig und international ist das Angebot rund um den See. Nur ein Katzensprung ist es von hier in hochalpine Wander- und Skiregionen.

Blumeninsel im Bodensee

273 Uferkilometer umgeben den See. 177 Kilometer entfallen allein auf Deutschland, wo der Bodensee als eines der beliebtesten Reiseziele gilt. Das bekannteste Ausflugsziel auf der deutschen Seeseite ist die Blumeninsel Mainau – berühmt für die prachtvollen Park- und Gartenanlagen rund um das barocke Schloss der Grafenfamilie Bernadotte. Der im Jahr 2004 verstorbene Graf Lennart Bernadotte af Wisborg entstammte in direkter Linie dem schwedischen Königshaus. Als großer Pflanzenliebhaber verwandelte er Mainau in das Blumenparadies, das sie heute ist.

Historische Städte am Bodensee

Gegenüber liegt inmitten von Weinbergen Meersburg, dessen barocke Schlossanlagen und mittelalterliche Burg, die älteste bewohnte Burg Deutschlands, die Silhouette der Stadt schon von weitem prägen. In einen steilen Uferhang gebaut, stapeln sich die alten Häuser und Befestigungsanlagen scheinbar übereinander. Alte Städte, die sich ihren historischen Charakter bewahrt haben, findet man überall am See. Besonders sehenswert sind auf deutscher Seite Konstanz, Überlingen, Wasserburg und natürlich die bayerische Inselstadt Lindau. Nicht versäumen sollten Sie einen Ausflug zur Insel Reichenau. Mit ihren herausragenden mittelalterlichen Kloster- und Kirchenbauten zählt sie seit 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Weitere Attraktionen am Bodensee

Reise Deutschland: Bodensee

© Fotograf Achim Mende, Bildnachweis: Internationale Bodensee Tourismus GmbH

In der Zeppelinstadt Friedrichshafen können Sie in die Geschichte des berühmten Luftschiffes eintauchen, die leider tragisch endete. Über die Inselstadt Lindau gelangen Sie ins österreichische Bregenz, das während der Bregenzer Festspiele alljährlich tausende Besucher anzieht. Auch auf die Schweizer Seite des Sees lohnt ein Abstecher: Altenrhein und St. Gallen, unweit des Bodensees gelegen, locken mit moderner Architektur von Hundertwasser und Calatrava. Von Stein am Rhein gelangen Sie auf einer Bootsfahrt zum Rheinfall von Schaffhausen: hier stürzen auf einer Breite von 150 Metern im Schnitt rund 800.000 Liter Wasser pro Sekunde 23 Meter in die Tiefe. Der größte Wasserfall Europas ist mit über zwei Millionen Besuchern im Jahr eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Schweiz.

Der Westerwald

Der Westerwald ist schön. Bildschön. Reizvoll. Voller Überraschungen, die sich lohnen, entdeckt zu werden. Wo liegt er denn eigentlich, der Westerwald? In einem bekannten Westerwald-Lied heißt es: „Zwischen Sieg und Lahn und zwischen Dill und Rhein.“

Basaltpark, Bad Marienberg

© Westerwald Touristik-Service

Vielfältige geologische Verhältnisse, wie es sie kaum woanders in Deutschland gibt, bilden unterschiedliche Naturlandschaften, die eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt beherbergen. Die Hochfläche des Westerwaldes ist die größte Basaltplatte Europas. Daraus hervorragende bizarre Basaltfelsformationen sind teilweise als Naturdenkmale ausgewiesen. Der Westerwald ist eine sehr ländlich geprägte Region mit idyllischen Dörfern und Kleinstädten. Montabaur, im Süden des Westerwaldes gelegen, ist mit 12.000 Einwohnern die größte Stadt. Neben Montabaur sind die Fachwerkstadt Herborn, Hachenburg mit seinem bekannten Alten Markt sowie die Kurstadt Bad Marienberg sehenswert.

Der Westerwald bietet durch seine reine Natur und die unterschiedlichsten Landschaften die besten Voraussetzungen für einen unvergesslichen Wanderurlaub. 2008 wurde der Westerwald-Steig eröffnet, der von Herborn bis nach Bad Hönningen an den Rhein führt. Hier erleben Sie 235 km Wanderspaß und Naturgenuss vom Feinsten! Es ist jedem selbst überlassen, wo eine Wanderung auf dem Westerwald-Steig ihren Anfang nehmen soll. 16 Etappen zwischen 6 und 20 Kilometern Länge sowie zahlreiche markierte Zuwege ermöglichen Ein- und Ausstiege nach Belieben. Viele attraktive Sehenswürdigkeiten säumen den Wanderweg: der Vogelpark in Herborn-Uckersdorf, die Tropfsteinhöhle „Herbstlabyrinth“ in Breitscheid, die höchste Erhebung „Fuchskaute“ (657 m), die wildromantische Holzbachschlucht bei Westerburg, die Klöster Marienstatt und Marienthal, sowie Bad Hönningen, wo sich ein Besuch der RömerWelt lohnt. Wer für eine mehrtägige Wanderung keine Zeit hat, kann Tageswanderungen auf den sogenannten „Wäller Touren“ unternehmen.

Hochfläche Hilgenroth, Westerwald

© Westerwald Touristik-Service

Über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist der Westerwald auch durch sein hohes Tonvorkommen im südlichen Teil, dem „Kannenbäckerland“. In vielen Gruben wird der Ton heute noch abgebaut und in den heimischen Töpfereien rund um Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach zu Gebrauchs- und Dekoartikeln verarbeitet. In Höhr-Grenzhausen befindet sich das Bildungs- und Forschungs-Zentrum Keramik (BFZK). Das BFZK ist mit seinen sieben Institutionen ein Dachverband aller keramischen Institute und in seiner Konstellation weltweit einzigartig. Die Geschichte der Keramik wird im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen eindrucksvoll demonstriert. Zwei große Keramik- und Töpfermärkte in Höhr-Grenzhausen (1. Wochenende im Juni) und in Ransbach-Baumbach (1. Wochenende im Oktober) ziehen jedes Jahr viele Tausend Besucher an.