Winterlicher Erholungsurlaub an der Ostsee

Strandkorbpreise Nordsee

Für den Strandkorb ist es zu kalt im Winter
– Jochen Handschuh ([email protected])

Auch in den ruhigeren Wintermonaten haben die Urlaubsorte an der Ostseeküste ihren Gästen einiges zu bieten: Zum einen locken entspannende Stunden im Warmen, nachdem der Wind bei einsamen Strandspaziergängen für rote Wangen und zerzauste Haare gesorgt hat, zum anderen kann die Region mit zahlreichen, auch im Winter sehenswerten Naturlandschaften und ausgiebigen Wellnessangeboten punkten – ein gemütlicher und erholsamer Aufenthalt ist jedenfalls garantiert.

Das winterliche Reizklima der Ostsee

Je stürmischer der Wind weht, desto mehr Mineralstoffe und Spurenelemente sind in der frischen Seeluft enthalten: Über Lunge und Haut aufgenommen, üben diese einen positiven Effekt auf Gesundheit und Immunsystem aus. Zusätzlich pusht der kräftige Wind die Durchblutung der Haut und kurbelt so den Stoffwechsel an. Dies geschieht zwar in einem geringeren Maß als bei der Luft an der Nordsee, jedoch ist dieser niedrigere Salzgehaltwert besonders für an Bluthochdruck leidende Menschen geeignet.

Erlebnisbäder und Wellnessangebot

Präsentiert sich das Wetter der Baltischen See an manchen Tagen besonders rau, findet man Ruhe, Entspannung und Erholung im A-Ja Resort oder anderen Wellnesshotels oder in einem der zahlreichen Schwimm- und Erlebnisbäder an der Ostsee. Häufig kann man dort in beheiztem Meerwasser baden, wie zum Beispiel im Aquadrom in Graal-Müritz oder in der Zinnowitzer Bernsteintherme, welche nicht nur über einen spektakulären Geysir, sondern auch über ein großes Angebot an verschiedenen Saunen sowie Sportangeboten verfügt. Ein entspannter Tag, auch mit der gesamten Familie, ist so garantiert.

Aktivitäten im Trockenen

Wer gern einen Tag voller kultureller Erlebnisse verbringen möchte, kann dies unter anderem bei einem Tagesausflug in die Hansestadt Rostock tun: Hier befinden sich nicht nur die bekannten Kirchen Sankt Marien und Petri, sondern auch der größte Weihnachtsmarkt Norddeutschlands, der zu vorweihnachtlichen Bummeleien und zum Verweilen einlädt.
Auch das nahe gelegene Ostseebad Warnemünde kann mit dem bekannten Leuchtturm, dem muschelförmigen Teepott sowie dem sehenswertem Heimatmuseum als kulturelle Ausflugsmöglichkeit überzeugen.

Urlaub auf dem Bauernhof im Schwarzwald

Aussichten im Schwarzwald

Der Schwarzwald bietet wunderbare Aussichten.

Wir – Großeltern mit zwei Enkelkindern – wollen Urlaub auf einem Bauernhof im Schwarzwald machen. Nach mehreren Stunden Autobahnfahrt geht es endlich kurz vor Freiburg durch das wunderschöne Glottertal nach St. Peter. Wir müssen aber noch ein Stück weiter Richtung Kandel. Es geht eine kurvenreiche Straße aufwärts. Am Plattnerhof kehren wir ein, um zu Abend zu essen. Von hier sind es nur noch wenige Minuten bis zum Althäuslehof, wo wir unsere großzügige und gemütliche Wohnung beziehen. Der Hof liegt in ca. 1000 m Höhe am Ende der Straße und man hat einen wunderbaren Blick über Wiesen, Wälder und einen kleinen Teich auf die gegenüberliegenden Berge.

Ein sonniger Tag begrüßt uns. Wir hören uns den Männerchor in St. Peter an und fahren dann nach Kirchzarten in ein sehr schönes Freibad mit Riesenrutsche und Wildwasserkanal. Die großen Bäume auf der Liegewiese spenden zum Glück viel Schatten.

Am nächsten Tag starten wir am Kandelgasthof zu einer Wanderung um den Kandel. Die Aussicht ist fantastisch, über die Rheinebene kann man bis zu den Vogesen sehen. Allerdings benötigen wir für die mit 3 Stunden angesagte Wanderung sehr viel länger und finden unterwegs zum Glück eine Abkürzung. Die Anstrengung wird mit Schwarzwälder Kirschtorte belohnt.

Die Sonne scheint und die Kinder möchten baden gehen. Wir fahren zum Titisee und staunen über die vielen Menschen. Es ist uns zu voll und wir fahren weiter nach Friedenweiler. Hier gibt es ein Freibad am Klostersee. Der See und das beheizte Freibecken liegen mitten in der schönen Landschaft.
Die Kinder bevorzugen den See mit 18° Wassertemperatur. Brrr… In der Mitte gibt es eine Schwimminsel mit Rutsche und sie haben viel Spaß.

Wir spielen noch eine Runde Minigolf und fahren zurück zu unserem Hof, wo es heute Stockbrot gibt.

Die höchsten Wasserfälle Deutschlands

Schwarzwald - Triberger Wasserfälle

Triberger Wasserfälle – die höchsten Wasserfälle in Deutschland befinden sich im Schwarzwald

Heute fahren wir zu den höchsten Wasserfällen Deutschlands – den Triberger Wasserfällen. Auf dem Weg dorthin besichtigen wir die „größte“ Kuckucksuhr der Welt. Ein paar hundert Meter weiter kommt die nächste „größte“ Kuckucksuhr. Meine Nachforschungen ergeben, dass die vordere die „erste größte“ Kuckucksuhr der Welt ist. Man muss eben auf Kleinigkeiten achten! Wir umwandern die Wasserfälle und sind beeindruckt. Anschließend besuchen wir das gegenüberliegende Schwarzwaldmuseum. Besonders interessieren wir uns für die vielen mechanischen Musikinstrumente, von denen man einige zum Klingen bringen kann.

Wir fahren durch eine kurvenreiche wunderschöne Landschaft zurück zum Hof, wo heute Abend gegrillt wird.

Bauernhofolympiade auf dem Plattnerhof

Auf dem Plattnerhof findet heute die Bauernhofolympiade für Kinder statt. Beim Gummistiefelweitwurf, Kühe melken und vielen anderen Aktivitäten können die Kinder ihre Kräfte messen. Das Ganze endet mit viel Spaß beim Tauziehen. Und natürlich gibt es eine Urkunde und eine Medaille. Die Kinder wollen den Rest des Tages auf dem Hof mit ihren neuen Freunden verbringen.

Aktiv mit der Schwarzwaldcard

Wir wollen heute unsere Schwarzwaldcard nutzen und fahren mit der Schauinsland-Seilbahn auf 1220 m Höhe. Die Aussicht ist toll und wir machen einen kleinen Rundgang. Als nächstes fahren wir zur Belchen-Seilbahn. Sie startet schon auf einer Höhe von 1094 m und fährt auf 1356 m hoch.

Wir laufen zur Spitze in 1415 m. Hier hat man eine fantastische Rundumsicht. Aber die Kinder wollen jetzt nur noch ins Schwimmbad und wir fahren nach Kirchzarten.

Die Sonne bleibt uns treu. Bisher hatten wir nur schönes Wetter. Mit der Höllentalbahn fahren wir von Kirchzarten nach Seebrugg. Es geht an drei Seen vorbei, der Titisee, der Windgefällweiher und die Fahrt endet am Schluchsee. Das Freibad Aqua Fun bietet alles, was das Herz begehrt: beheiztes Erlebnisbecken mit Strömungskanal und Massagedüsen, Schwimmerbecken und Riesenrutsche, aber die Kinder bevorzugen den See und paddeln mit ihrem kleinen Gummiboot zu den Schwimminseln.

Mit unser Schwarzwaldcard besuchen wir heute den Familienfreizeitpark Funny-World. Er befindet sich ganz in der Nähe des Europaparks, hat aber wesentlich kleinere Dimensionen. Die Kinder amüsieren sich trotzdem. Der Vorteil ist, dass es kaum Wartezeiten gibt, denn es ist nicht sehr voll. Wir beenden unseren Besuch mit einer Runde Minigolf.

Schwarzwald bei schlechtem Wetter

Der Himmel ist heute etwas verhangen. Wir wollen eine Badepause einlegen und fahren zur Sommerrodelbahn in Gutach. Nach einigen Fahrten haben die Kinder genug und es geht weiter zum
Freilichtmuseum Vogtsbauernhof mit 6 voll eingerichteten Schwarzwälder Eindachhöfen, einem Tagelöhnerhaus und Nebengebäuden wie Speicher, Mühlen, Sägen, Kapelle usw.
Schon beeindruckend, wie groß die Häuser sind.

Das Angelfieber ist ausgebrochen. In dem kleinen Hofteich hat der Bauer ein paar Forellen eingesetzt. Großer Jubel, als schließlich eine dicke, fette Lachsforelle anbeißt. Leider bleibt es bei der einen, die aber brüderlich geteilt wird. Nachmittags fahren wir zum Bauernmarkt nach St. Peter, eine eher kleine Veranstaltung. Es gibt ein paar Erzeugnisse aus der Region, wie Honig, Marmelade, Selbstgebrannter und Kuchen.

Auf dem Plattnerhof ist heute Hütehunde-Wettbewerb angesagt. Wir gucken zu, wie ein Collie 5 Schafe durch die Gegend scheucht.

Unsere letzten Tage brechen an und wir fahren trotz angesagten 32° C in den Steinwasenpark. Hier erwarten uns allerhand Attraktionen. Ein besonderes Highlight ist die weltgrößte Erlebnisseilbrücke auf der man beschwingt auf einer Länge von 218 Metern in 30 Meter Höhe den Talgrund überschreiten kann. Wir fahren mit der Sommerrodelbahn, dem Spacerunner im Eisgewölbe, dem Riversplash – eine spritzige Wildwasserfahrt, dem Gletscherblitz, der Achterbahn und mit der gemütlichen Schwarzwaldbahn. Über 20 Wildarten können beobachtet werden. Ein Zauberer verblüfft uns mit seinen Kunststücken.

Hüttenurlaub im Schwarzwald - Jesus am Kreuz

Urige Hütten im Schwarzwald

Langsam heißt es Abschied nehmen. Zum Ende unserer Reise haben wir uns das Galaxybad am Titisee vorgenommen. Hier gibt es 18 Rutschen und ein Wellenbad. Die Kinder tasten sich peu a peu an die verschiedenen Rutschen heran und trauen sich schließlich auch die 180 m lange Rutsche mit Reifen zu rutschen.

Wir beschließen den Tag mit einer Fahrt im Tretboot über den Titisee.

Heute heißt es Abschied nehmen vom Althäuslehof mit seinen freundlichen Gastgebern. Wir haben uns hier sehr wohlgefühlt.

Impressionen der Landesgartenschau in Prenzlau

Galerie

Diese Galerie enthält 43 Fotos.

Hoch im Norden von Brandenburg lädt dieses Jahr die LAGA in Prenzlau zu einem Besuch ein. Nur eineinhalb Stunden Fahrzeit mit dem Zug ab Berlin-Gesundbrunnen ist der Besuch der LAGA Brandenburg 2013 ein wunderbarer Tagesausflug für Berliner. Neben dem LAGA-Gelände … Weiterlesen

Deutschland im Winter – die schönsten Ziele für Städtereisen

Striezelmarkt (c) Brücke - Osteuropa commons.wikimedia.org

Striezelmarkt Brücke – (c) commons.wikimedia.org

Deutschland ist auch in der kalten Jahreszeit eine der begehrtesten Destinationen für Städtereisen in Europa. Die Stadt Dresden ist dabei für viele eines der beliebtesten Ziele für Städtereisen innerhalb Deutschlands. Die Stadt an der Elbe bietet Besuchern zahlreiche Wahrzeichen, wie beispielsweise die Dresdner Frauenkirche oder die Semperoper. Ein schönes Ausflugsziel ist in der Winterzeit weiterhin der Dresdner Striezelmarkt, welcher als ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands gilt. Ein beliebtes Event in Dresden ist zudem das Stallhöfische Adventsspektakel im Dresdner Residenzschloss, wo Gaukler und Spielleute für Unterhaltung sorgen. Besonders Mutige können außerdem ein Bad in einem der aufgestellten Zuber nehmen.

Weihnachtsmarkt in Nürnberg

Neben Dresden führt es viele Städtereisende auch nach Nürnberg. Die bayerische Stadt ist für Sehenswürdigkeiten, wie das Albrecht-Dürer-Haus oder die mittelalterliche Frauenkirche am Hauptmarkt, bekannt. Ebenfalls einen Besuch wert sind die Kaiserburg und die rund 19 Meter hohe Steinpyramide, genannt Schöner Brunnen. Von der Burg aus haben Nürnberg-Besucher einen guten Ausblick auf die Stadt und nähere Umgebung. Ein Highlight im Winter sind des Weiteren der weihnachtliche Christkindlesmarkt und das Feuerzangendorf, wo sich noch bis Silvester die größte Feuerzangenbowle der Welt befindet.

Weihnachtliches Erzgebirge

Besonders im Winter ist die Stadt Annaberg-Buchholz im Erzgebirge ein beliebtes Ziel bei Städtereisen in Deutschland. Im Gegensatz zu Dresden und Nürnberg ist der Ort zwar wesentlich kleiner, aber dafür mindestens genauso sehenswert. Am Fuße des Pöhlberges in der historischen Altstadt von Annaberg-Buchholz befindet sich im Dezember der Weihnachtsmarkt, der sich von anderen nicht nur durch die ortstypische Bauweise der Weihnachtshütten abhebt. Neben dem Weihnachtsmarkt sind auch die St. Annenkirche und das Adam Ries-Museum einen Besuch wert. Die Umgebung von Annaberg-Buchholz lädt zudem zu idyllischen Wanderungen und Wintersportaktivitäten ein.

Schöne Winterzeit in Kurorten

Nicht nur die größeren Städte Deutschlands sind während der Winterzeit einen Besuch wert. Besonders beliebt, gerade in der kalten Jahreszeit, sind auch die Kurorte Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach. Diese befinden sich im sogenannten bayerischen Bäderdreieck in Niederbayern. Deutschlandreisende können hier das größte Thermalbäderdreieck Europas besuchen. Neben dem bis zu 56°C warmen, heilenden Thermalwasser können Interessierte auch die zahlreichen Freizeitangebote und Events der Kurorte in Anspruch nehmen. Besonders sehenswert sind zum Beispiel das Bernsteinmuseum in Bad Füssing oder das Schloss Griesbach.

Radfahren im Havelland

Weite Felder, dichte Kiefernwälder sowie unzählige kleine und große Seen prägen das Havelland. Die flache Landschaft eignet sich ideal für eine Radtour – dabei kommen nicht nur geübte Profis, sondern auch Gelegenheitsradler und Familien auf ihre Kosten. Neben der malerischen Landschaft locken kulturelle Sehenswürdigkeiten und lebendige Ortschaften.

Der Havelland-Radweg

HavellandDer Havelland-Radweg, gekennzeichnet mit dem roten Adler auf dem Rad, verläuft von Schönwalde-Glien bis in den Naturpark Westhavelland. Vorbei an Paaren im Glien geht es nach Nauen, wo Sie die historische Altstadt zu einem Entdeckungsspaziergang erwartet. Als nächstes Ziel wartet Ribbeck. Hier können Sie eine kleine Rast bei Kaffee und Kuchen in der „Alten Schule“ einlegen, die Kirche besuchen oder Ihre Sinne auf dem Barfußpfad schulen.

Wieder auf dem Fahrrad, geht es weiter über Pessin, Senzke und Stechow nach Rathenow. Die bedeutende Optikstadt hat einiges zu bieten. Besuchen Sie das Optikindustriemuseum und den Optikpark oder genießen Sie vom Kirchturm der St.-Marien-Andreas-Kirche den herrlichen Rundblick über die Umgebung. Von Rathenow geht es weiter nach Steckelsdorf und Grütz. Hier befindet sich eines der letzten funktionstüchtigen Nadelwehre Deutschlands.

Der Havel-Radweg

HavellandDer Havel-Radweg wird durch die faszinierende Flusslandschaft der Potsdamer und Brandenburger Havelseen und der Unteren Havelniederung geprägt. Von der Quelle bis zur Mündung ist der Havel-Radweg, der unter anderem durch das Havelland führt, insgesamt 350 Kilometer lang. Ausgehend von Potsdam, der Stadt der Schlösser, Parks und Gärten, erradeln Sie sich die Ursprünglichkeit und Schönheit des Havellandes entlang eines der attraktivsten Flussradwege Deutschlands. Unweit von Potsdam gelangen Sie in die Blütenstadt Werder (Havel). Die malerisch auf einer Insel gelegene Altstadt sowie ausgedehnte Obstplantagen laden Sie zu einem entspannenden Spaziergang ein. Flussabwärts erreichen Sie über Phöben, Schmergow und die Götzer Berge Brandenburg an der Havel. Auf einem ausgeschilderten Stadtrundweg können lernen Sie den Dom St. Peter und Paul, Das Altstädtische Rathaus mit dem Roland und vielen weitere sehenswerte Bauten kennen.

Havelabwärts führt der Radweg durch die Flusslandschaft Untere Havelniederung. In Kützkow oder dem Künstlerdorf Bahnitz können Sie an Kneipp-Stationen etwas für Ihre Gesundheit tun. Milow erwartet Sie mit einer Ausstellung über den Naturpark Westhavelland, wo Sie viel über die Flora und Fauna der Umgebung erfahren. Vielleicht noch ein letzter Stopp an der von Künstlern gestalteten Uferpromenade von Premnitz und weiter geht es in die Optikstadt Rathenow.

Weitere Informationen rund um das Havelland finden Sie hier.

Das Emsland mit dem Fahrrad erleben

Emsland

© Emsland Touristik GmbH

Auf der 300 Kilometer langen Emsland-Route können Radler das spannende Wechselspiel von unberührter Natur, Kultur und Geschichte erleben. Die Rundtour führt durch die charakteristischen Landschaften des Emslandes: das stark landwirtschaftlich geprägte südliche Emsland, das Bourtanger Moor mit seinen Moor- und Heidelandschaften, das maritime nördliche Emstal, den waldreichen Hümmling sowie das Erholungsgebiet Hasetal. Auf den flachen Wegen können auch Familien mit kleinen Kindern, Untrainierte, Senioren und Handbiker diese Tour unbeschwert genießen.

Die Rundtour lässt sich gut in fünf Etappen aufteilen:

1. Etappe: Meppen – Papenburg (59 Kilometer
)

Sie starten die erste Etappe in Meppen nahe der niederländischen Grenze und durchqueren die Schifferstadt Haren. Weiter geht es nach Papenburg zur Meyer Werft. Für Blumenliebhaber lohnt sich ein Besuch auf der Orchideenfarm Kasten. Hier können Orchideen in allen Wachstumsphasen besichtigt werden.

2. Etappe: Papenburg – Sögel (36 Kilometer)

In der zweiten Etappe überqueren Sie den Hümmeling, die einzige Hügellandschaft im Emsland, und gelangen durch Wälder, Rapsfelder und vorbei an Mühlen nach Sögel. Von hier bietet sich ein Ausflug zum Schloss Clemenswerth an: Die Jagdsternanlage aus dem Barock und der Klostergarten mit imposanten Taxushecken laden zum Verweilen ein.

3. Etappe: Sögel – Freren (63 Kilometer)

Durch das romantische Hasetal mit Obstbäumen und Rosensträuchern fahren Sie in der dritten Etappe nach Haselünne, der ältesten Stadt des Emslands. Besonders für Familien lohnt ein Abstecher ins Gartenlabyrinth Haselünne, denn auf dem 830 Meter langen Wegesystem warten es einige Überraschungen.

4. Etappe – Emsbüren (67 Kilometer
)

Die vierte Etappe führt Sie von Freren nach Emsbüren. Hier können Sie den Heimathof Emsbüren mit seinem Heilkräutergarten besichtigen. Eine Führung bei Emsflower verspricht Einblicke in die Anbaukultur der Region – jede zweite Salatgurke und 90 Prozent der Küchenkräuter in deutschen Märkten kommen aus dem Emsland.

5. Etappe: Emsbüren – Meppen (67 Kilometer)

Auf der letzten Etappe der Emsland-Route radeln Sie von Emsbüren nach Lingen. Die größte Stadt des Emslandes lockt mit einem bunten Angebot an Museen, Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten. Schließlich gelangen Sie parallel zu Ems und Dortmund-Ems-Kanal, vorbei an Mooren und Naturschutzgebieten, zurück nach Meppen. Geheimtipp auf der Etappe: In Geeste-Bramhar hält „Kräuterfee“ Ingrid Rosen spannende Vorträge zur Kräuterkunde.

Weitere Informationen zur Emsland-Route finden Sie hier.

Der Weserradweg

Weserradweg

© Weserbergland Tourismus e.V

Der 491 Kilometer lange Weserradweg führt von der Entstehung der Weser im Weserbergland bis an die Nordsee. Wie Perlen auf einer Kette reihen sich hier die Sehenswürdigkeiten aneinander: fachwerkbunte Städte, Burgen und Schlösser, Wind- und Wassermühlen und der Flair der Nordsee. Aufgrund seiner geringen Steigungen ist der Fernradweg auch für Ungeübte sehr gut geeignet.

Durch das Weserbergland

Der Weserradweg beginnt in der sehenswerten „Drei-Flüsse-Stadt“ Hannoversch Münden, wo sich Werra und Fulda zur Weser vereinen. Durch das Weserbergland geht es vorbei an historischen Fachwerkstädten mit beeindruckenden Bauten der „Weserrenaissance“, die unbedingt einen Besuch lohnen. Zwischen Hannoversch Münden und Bremen streift der Weserradweg auch die Deutsche Märchenstraße. Hier können Sie sich auf die Spuren der Gebrüder Grimm und des Rattenfängers von Hameln begeben.

die Norddeutsche Tiefebene

Bei der Porta Westfalica trifft das Weserbergland auf die Norddeutsche Tiefebene. Ab hier geht es ohne nennenswerte Steigungen entlang der Mittelweser durch Marsch-, Moor- und Geestlandschaften nach Bremen. Der Hansestadt sollten Sie etwas Zeit widmen, denn hier finden sich viele Sehenswürdigkeiten. Ab Bremen folgt der Fernradweg der Unterweser bis zur Mündung in die Nordsee bei Bremerhaven und schließlich nach Cuxhaven, wo eine Anbindung an den Nordseeradweg besteht.

Praktische Informationen

Um die Weser-Region wirklich zu „erfahren“, sollten Sie sich auf 50 bis 60 Kilometer pro Tag beschränken. So haben Sie genug Zeit, um die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte zu genießen. Wer es etwas gemächlicher angehen möchte, kann den Weser-Radweg bequem mit hochwertigen Leih-E-Bikes erradeln. Am gesamten Wegesrand stehen Akkuwechselstationen bereit, an denen E-Bike-Radler kostenfrei einen voll aufgeladenen Akku zur Weiterfahrt erhalten. Auch Radler mit eigenen E-Bikes haben die Möglichkeit, ihre Akkus aufzuladen.

Informationen rund um den Weserradweg erhalten Sie hier.

Durch das Tal der Altmühl

Altmühltalradweg

Burg Prunn © Naturpark Altmühltal

Der Altmühltalradweg gehört mit seinen 166 Kilometern zum neuen tauber altmühl radweg, der vom Main bis zur Donau führt. Seit Jahren einer der beliebtesten deutschen Radwege, ist der Altmühltalradweg die ideale Tour, um den Naturpark Altmühltal zu entdecken.

Startpunkt des Altmühltalradweg ist das äußerst sehenswerte Rothenburg ob der Tauber. Von hier führt die Route zunächst durch den Naturpark Frankenhöhe und erreicht dann das Quellgebiet der Altmühl. Durch die sanfte Landschaft geht es nach Gunzenhausen und zum Naturpark Altmühltal.

Geschichtsinteressierte sollten in Treuchtlingen aus dem Sattel steigen. Hier erinnert der Karlsgraben an eines der kühnsten Bauvorhaben des frühen Mittelalters: Kaiser Karl der Große wollte hier im Jahr 793 die Flusssysteme von Donau und Rhein durch einen Verbindungskanal zwischen Rezat und Altmühl dauerhaft zusammenführen. Noch heute spielt in Treuchtlingen Wasser eine große Rolle. Das 28 Grad warme Treuchtlinger Thermalwasser kann in der Altmühltherme, einer modernen Bade- und Gesundheitsoase, genossen werden.

Zwischen Treuchtlingen und Dollnstein erheben sich an dem stellenweise engen Tal der Altmühl mächtige Kalkfelsen. Die romantischen Orte entlang der Route laden zur Rast ein. In Pappenheim thront erhaben über der historischen Altstadt die mittelalterliche Burg, die im Sommer Schauplatz eines prächtigen Ritterturniers ist.

In Solnhofen können im Museum unter anderem Fossilien vom Urvogel Archaeopteryx bewundert werden. Zwischen Solnhofen und Eßlingen grüßen die Zwölf Apostel, die bekannteste Felsformation des Altmühltals. 

Von Dollnstein mit seiner historischen Burgmauer geht es weiter zum barocken Juwel des Naturparks, der Bischofs- und Universitätsstadt Eichstätt. Hier sollten Radler einen Altstadtbummel einplanen. Der Residenzplatz gilt als eines der schönsten Barockensembles in Süddeutschland.

Ein weiterer Höhepunkt des Altmühlradwegs ist das Römer und Bajuwaren Museum Burg Kipfenberg, das unter anderem über den Limes, die ehemalige römische Reichsgrenze, informiert. Noch mehr Geschichte gibt es in Dietfurt. Hier lockt das Erlebnisdorf Alcmona mit Rekonstruktionen aus der Vorgeschichte. Wer sich zwischen all den Sehenswürdigkeiten entspannen oder abkühlen möchte, kann am Badesee bei Kinding eine Rast einlegen.

Von Dietfurt sind es noch etwa 35 Kilometer bis nach Kelheim, wo die Altmühl auf die Donau trifft. Ab Riedenburg gibt es einen bequemen Service: Wer will, kann die letzte Teilstrecke mit dem Schiff fahren – das Fahrrad wird auf den Schiffen im Altmühltal kostenlos mitgenommen. Vorbei an der etwas tausend Jahre alten Burg Prunn geht es nach Kelheim, einer ehemaligen Residenzstadt der Wittelsbacher. Hoch über der Stadt steht die Befreiungshalle, die der bayerische König Ludwig I. erbauen ließ. Hier endet der Altmühltalradweg. Wer will, kann entlang des Donauradwegs weiter radeln.

Entlang des Rheins in NRW

Fahrrad auf Reisen: Rheinradweg

Drachenfels © www.2-land-reisen.de

Um den Rhein ranken sich zahlreiche Mythen und Geschichten. Mit einer Gesamtlänge von 1.233 Kilometern zieht er durch vier Länder: Von der Quelle in den Schweizer Alpen über Frankreich und Deutschland bis zur Nordseemündung bei in den Niederlanden. Ein großes Teilstück des Rheins fließt durch Nordrhein-Westfalen.

Der Rheinradweg

Per Rad wird die Entdeckung dieses Flusses mit seinen unterschiedlichen Facetten, Kultur- und Naturräumen zu einem ganz besonderen Erlebnis. Parallel zum Fluss verläuft der Rheinradweg an beiden Flussufern auf gut ausgebauten und fahrradfreundlichen Strecken. Zahlreiche Burgen und Schlösser säumen den Weg. Die Weinlandschaften in der Pfalz, im Rheingau und Rheinhessen sorgen für kulinarische Genüsse.

Nordrhein-Westfalen – Lebendig und kontrastreich

Ein besonders attraktives Teilstück erwartet Radfahrer in Nord
rhein-Westfalen. Vom Drachenfels im Siebengebirge bis nach Emmerich am Rhein – im bevölkerungsreichsten Bundesland präsentiert sich der Rheinradweg lebendig und kontrastreich. Historische Ortskerne und geschäftige Metropolen wie Köln und Düsseldorf laden zum Verweilen ein. Die umtriebige Binnenhafenstadt Duisburg mit ihrer Industriekultur ist ebenso einen Besuch wert wie die faszinierenden Baudenkmäler entlang der Strecke.

Weitere Etappen

Der Rheinradweg eignet sich für Tagesausflüge, Kurzreisen oder Etappenradeln. Und wer noch weiter will: Rheinaufwärts führt der Rheinradweg über Mittelrhein, Oberrhein und den Bodensee bis in die Schweiz. Rheinabwärts geht es durch die Niederlande bis an die Mündung des Flusses in Rotterdam. Weitere Informationen rund um den Rheinradweg finden Sie hier.

Radwege in Schleswig-Holstein

Radwege in Schleswig-Holstein: St. Peter Ording

St. Peter Ording © b3d[email protected]

Schleswig-Holstein ist ein Paradies für Radfahrer. Das Land ist flach, die salzhaltige Luft gesund und die insgesamt 12 gut ausgebauten Radfernwege gewähren interessante Einblicke in die Geschichte des Landes. Sandige Nordseeküsten mit Blick aufs Wattenmeer, die beeindruckenden Steilküsten der Ostsee, pulsierende Hafenstädte und historische Dörfer sorgen beim Radfahren für Abwechslung. Wir stellen zwei beliebte Radfernwege in Schleswig-Holstein vor.

Der Wikinger-Friesen-Weg

Wer in die jahrtausendalte Kulturgeschichte der frühen Bewohner des Nordens eintauchen möchte, kann sich auf dem Wikinger-Friesen-Weg an die Spuren der rauen Nordmänner heften. Die knapp 180 Kilometer lange Strecke führt von St. Peter-Ording an der Nordsee bis zum Ostseefjord Schlei. Vorbei an geheimnisvollen Hügeln und archäologischen Denkmälern können Radfahrer die alte Kulturlandschaft mit ihren idyllischen Flüssen, verträumten Dörfern und reizvollen Städten wie Schleswig, Friedrichtstadt und Schwabstadt entdecken. Ein Höhepunkt der Tour ist das Wikingermuseum Haithabu: Eingeteilt in die Themenbereiche Haushalt und Wohnen, Ernährung, Bekleidung und Schmuck vermitteln Funde eine Vorstellung vom Alltagsleben vor 1000 Jahren. Während der Tagesetappen von etwa 50 Kilometern können Zwischenstopps an insgesamt 43 Hörstationen eingelegt werden, die spannende Geschichten der damaligen Zeit erzählen.

Der Ostseeküsten-Radweg

Für Radler, die eine längere Tour planen, ist der Ostseeküsten-Radweg bestens geeignet. Die 340 Kilometer lange Strecke führt von der dänischen Grenze bei Flensburg bis ins Seebad Travemünde und gehört zu den beliebtesten Fernradwegen Deutschlands. Je nach Kondition und Urlaubsplanung lassen sich reizvolle Varianten für Freizeitradler aller Klassen finden. Die Tour führt vorbei an Sandstränden, ockerfarbenen Klippen sowie durchs facettenreiche und bezaubernde Binnenland. Nebenbei können typisch nordische Städte wie Kiel, Kappeln, Heiligenhafen und Neustadt besichtigt werden.

Weitere Informationen rund um das Radfahren in Schleswig-Holstein finden Sie hier.