Top 10 Radtouren in Deutschland

Wir kommen bald wieder zu dem Punkt, wo wir uns für das nächste Jahr allerhand Dinge vornehmen. Bewegung in Form von Radfahren steht da bei vielen ganz oben auf der Liste. Genau aus diesem Grund haben wir die Top 10 Radtouren Deutschlands zusammengestellt. Von Kiel bis München, von Aachen bis Dresden gibt es tolle Radwege, so dass es keine Ausrede gibt sich mal wieder aufs Fahrrad zu schwingen.

Havelland-Radweg

Havelland Der Havelland-Radweg Weite Felder, dichte Kiefernwälder sowie unzählige kleine und große Seen prägen das Havelland. Die flache Landschaft eignet sich ideal für eine Radtour – dabei kommen nicht nur geübte Profis, sondern auch Gelegenheitsradler und Familien auf ihre Kosten. Neben der reizvollen Landschaft locken kulturelle Sehenswürdigkeiten und lebendige Ortschaften in das Havelland. Eine Radtour lässt sich ausgezeichnet mit einem Berlin-Besuch verbinden.

Weserradweg

Weserradweg

© Weserbergland Tourismus e.V

Der 491 Kilometer lange Weserradweg führt von der Entstehung der Weser im Weserbergland bis an die Nordsee. Wie Perlen auf einer Kette reihen sich hier die Sehenswürdigkeiten aneinander: fachwerkbunte Städte, Burgen und Schlösser, Wind- und Wassermühlen und der Flair der Nordsee.

Altmühltalradweg

Altmühltalradweg

© Naturpark Altmühltal

Der Altmühltalradweg gehört mit seinen 166 Kilometern zum neuen tauber altmühl radweg, der vom Main bis zur Donau führt. Seit Jahren einer der beliebtesten deutschen Radwege, ist der Altmühltalradweg die ideale Tour, um den Naturpark Altmühltal zu entdecken.

Rheinradweg

Fahrrad auf Reisen: Rheinradweg

Drachenfels ©

Um den Rhein ranken sich zahlreiche Mythen und Geschichten. Mit einer Gesamtlänge von 1.233 Kilometern zieht er durch vier Länder: Von der Quelle in den Schweizer Alpen über Frankreich und Deutschland bis zur Nordseemündung bei in den Niederlanden. Der Rheinradweg begleitet den Rhein in NRW.

Wikinger-Friesen-Weg

Radwege in Schleswig-Holstein: St. Peter Ording

St. Peter Ording © [email protected]flickr

Schleswig-Holstein ist ein Paradies für Radfahrer. Das Land ist flach, die salzhaltige Luft gesund und die insgesamt 12 gut ausgebauten Radfernwege gewähren interessante Einblicke in die Geschichte des Landes. Sandige Nordseeküsten mit Blick aufs Wattenmeer, die beeindruckenden Steilküsten der Ostsee, pulsierende Hafenstädte und historische Dörfer sorgen beim Radfahren für Abwechslung. Der Wikinger-Friesen-Weg ist eines der Highlights im flachen Land.

Mosel-Radweg

Der Mosel-Radweg führt auf einer Strecke von 311 Kilometern vom französischen Metz bis nach Koblenz, wo die Mosel am Deutschen Eck in den Rhein mündet. Besonders der Abschnitt zwischen Trier und Cochem ist landschaftlich reizvoll – hier hat sich die Mosel in tiefen Schluchten und unzähligen Windungen in das Gebirge gegraben.

Osnabrücker Rund-Tour

Radwege im Osnabrücker Land

Tourismusverband Osnabrücker Land

Ein 2.500 Kilometer langes und einheitlich beschildertes Radroutennetz durchkreuzt das Osnabrücker Land. Auf diesem Streckennetz entdecken Sie eine landschaftlich und historisch reizvolle Region. Die Osnabrücker Rund-Tour bietet einen idealen Überblick über die Region.

Aller-Radweg

Fahrrad auf Reisen: Aller-Radweg

© Tourismus Region Hannover e.V.

Entlang der Aller, auch als Fluss der 100 Quellen bezeichnet, führt der Der Aller-Radweg durch eindrucksvolle Landschaften und abwechslungsreiche Orte.

Rennsteig-Radwanderweg

Domplatz, Erfurt

© Andreas Weise, Thüringer Tourismus GmbH

Einen ganz anderen Genuss finden Mountainbiker und sportliche Radler auf dem Der Rennsteig-Radwanderweg. Starke Anstiege auf schmalen Pisten wechseln sich mit ebenen Wegen durch lichten Wald ab.

Eder-Radweg

Zahlreiche Radwege sorgen dafür, dass sich die hessischen Urlaubsregionen auf zwei Rädern sehr gut “erfahren” lassen. Insgesamt über 3.300 km lang, verbindet das Netz der Hessischen Radfernwege idyllische Flusstäler mit den Höhenzügen von Rhön, Odenwald, Vogelsberg und Taunus. Auf dem Eder-Radweg lernen Sie die schöne Natur kennen.

Das war natürlich nicht alles was Deutschland an schönen Radwegen zu bieten hat, aber ein guter Überblick. Inspiration dürfte genug gegeben sein, jetzt heißt es nur noch losfahren!

Radfahren im Havelland

Weite Felder, dichte Kiefernwälder sowie unzählige kleine und große Seen prägen das Havelland. Die flache Landschaft eignet sich ideal für eine Radtour – dabei kommen nicht nur geübte Profis, sondern auch Gelegenheitsradler und Familien auf ihre Kosten. Neben der malerischen Landschaft locken kulturelle Sehenswürdigkeiten und lebendige Ortschaften.

Der Havelland-Radweg

HavellandDer Havelland-Radweg, gekennzeichnet mit dem roten Adler auf dem Rad, verläuft von Schönwalde-Glien bis in den Naturpark Westhavelland. Vorbei an Paaren im Glien geht es nach Nauen, wo Sie die historische Altstadt zu einem Entdeckungsspaziergang erwartet. Als nächstes Ziel wartet Ribbeck. Hier können Sie eine kleine Rast bei Kaffee und Kuchen in der „Alten Schule“ einlegen, die Kirche besuchen oder Ihre Sinne auf dem Barfußpfad schulen.

Wieder auf dem Fahrrad, geht es weiter über Pessin, Senzke und Stechow nach Rathenow. Die bedeutende Optikstadt hat einiges zu bieten. Besuchen Sie das Optikindustriemuseum und den Optikpark oder genießen Sie vom Kirchturm der St.-Marien-Andreas-Kirche den herrlichen Rundblick über die Umgebung. Von Rathenow geht es weiter nach Steckelsdorf und Grütz. Hier befindet sich eines der letzten funktionstüchtigen Nadelwehre Deutschlands.

Der Havel-Radweg

HavellandDer Havel-Radweg wird durch die faszinierende Flusslandschaft der Potsdamer und Brandenburger Havelseen und der Unteren Havelniederung geprägt. Von der Quelle bis zur Mündung ist der Havel-Radweg, der unter anderem durch das Havelland führt, insgesamt 350 Kilometer lang. Ausgehend von Potsdam, der Stadt der Schlösser, Parks und Gärten, erradeln Sie sich die Ursprünglichkeit und Schönheit des Havellandes entlang eines der attraktivsten Flussradwege Deutschlands. Unweit von Potsdam gelangen Sie in die Blütenstadt Werder (Havel). Die malerisch auf einer Insel gelegene Altstadt sowie ausgedehnte Obstplantagen laden Sie zu einem entspannenden Spaziergang ein. Flussabwärts erreichen Sie über Phöben, Schmergow und die Götzer Berge Brandenburg an der Havel. Auf einem ausgeschilderten Stadtrundweg können lernen Sie den Dom St. Peter und Paul, Das Altstädtische Rathaus mit dem Roland und vielen weitere sehenswerte Bauten kennen.

Havelabwärts führt der Radweg durch die Flusslandschaft Untere Havelniederung. In Kützkow oder dem Künstlerdorf Bahnitz können Sie an Kneipp-Stationen etwas für Ihre Gesundheit tun. Milow erwartet Sie mit einer Ausstellung über den Naturpark Westhavelland, wo Sie viel über die Flora und Fauna der Umgebung erfahren. Vielleicht noch ein letzter Stopp an der von Künstlern gestalteten Uferpromenade von Premnitz und weiter geht es in die Optikstadt Rathenow.

Weitere Informationen rund um das Havelland finden Sie hier.

Durch das Tal der Altmühl

Altmühltalradweg

Burg Prunn © Naturpark Altmühltal

Der Altmühltalradweg gehört mit seinen 166 Kilometern zum neuen tauber altmühl radweg, der vom Main bis zur Donau führt. Seit Jahren einer der beliebtesten deutschen Radwege, ist der Altmühltalradweg die ideale Tour, um den Naturpark Altmühltal zu entdecken.

Startpunkt des Altmühltalradweg ist das äußerst sehenswerte Rothenburg ob der Tauber. Von hier führt die Route zunächst durch den Naturpark Frankenhöhe und erreicht dann das Quellgebiet der Altmühl. Durch die sanfte Landschaft geht es nach Gunzenhausen und zum Naturpark Altmühltal.

Geschichtsinteressierte sollten in Treuchtlingen aus dem Sattel steigen. Hier erinnert der Karlsgraben an eines der kühnsten Bauvorhaben des frühen Mittelalters: Kaiser Karl der Große wollte hier im Jahr 793 die Flusssysteme von Donau und Rhein durch einen Verbindungskanal zwischen Rezat und Altmühl dauerhaft zusammenführen. Noch heute spielt in Treuchtlingen Wasser eine große Rolle. Das 28 Grad warme Treuchtlinger Thermalwasser kann in der Altmühltherme, einer modernen Bade- und Gesundheitsoase, genossen werden.

Zwischen Treuchtlingen und Dollnstein erheben sich an dem stellenweise engen Tal der Altmühl mächtige Kalkfelsen. Die romantischen Orte entlang der Route laden zur Rast ein. In Pappenheim thront erhaben über der historischen Altstadt die mittelalterliche Burg, die im Sommer Schauplatz eines prächtigen Ritterturniers ist.

In Solnhofen können im Museum unter anderem Fossilien vom Urvogel Archaeopteryx bewundert werden. Zwischen Solnhofen und Eßlingen grüßen die Zwölf Apostel, die bekannteste Felsformation des Altmühltals. 

Von Dollnstein mit seiner historischen Burgmauer geht es weiter zum barocken Juwel des Naturparks, der Bischofs- und Universitätsstadt Eichstätt. Hier sollten Radler einen Altstadtbummel einplanen. Der Residenzplatz gilt als eines der schönsten Barockensembles in Süddeutschland.

Ein weiterer Höhepunkt des Altmühlradwegs ist das Römer und Bajuwaren Museum Burg Kipfenberg, das unter anderem über den Limes, die ehemalige römische Reichsgrenze, informiert. Noch mehr Geschichte gibt es in Dietfurt. Hier lockt das Erlebnisdorf Alcmona mit Rekonstruktionen aus der Vorgeschichte. Wer sich zwischen all den Sehenswürdigkeiten entspannen oder abkühlen möchte, kann am Badesee bei Kinding eine Rast einlegen.

Von Dietfurt sind es noch etwa 35 Kilometer bis nach Kelheim, wo die Altmühl auf die Donau trifft. Ab Riedenburg gibt es einen bequemen Service: Wer will, kann die letzte Teilstrecke mit dem Schiff fahren – das Fahrrad wird auf den Schiffen im Altmühltal kostenlos mitgenommen. Vorbei an der etwas tausend Jahre alten Burg Prunn geht es nach Kelheim, einer ehemaligen Residenzstadt der Wittelsbacher. Hoch über der Stadt steht die Befreiungshalle, die der bayerische König Ludwig I. erbauen ließ. Hier endet der Altmühltalradweg. Wer will, kann entlang des Donauradwegs weiter radeln.

Entlang des Rheins in NRW

Fahrrad auf Reisen: Rheinradweg

Drachenfels © www.2-land-reisen.de

Um den Rhein ranken sich zahlreiche Mythen und Geschichten. Mit einer Gesamtlänge von 1.233 Kilometern zieht er durch vier Länder: Von der Quelle in den Schweizer Alpen über Frankreich und Deutschland bis zur Nordseemündung bei in den Niederlanden. Ein großes Teilstück des Rheins fließt durch Nordrhein-Westfalen.

Der Rheinradweg

Per Rad wird die Entdeckung dieses Flusses mit seinen unterschiedlichen Facetten, Kultur- und Naturräumen zu einem ganz besonderen Erlebnis. Parallel zum Fluss verläuft der Rheinradweg an beiden Flussufern auf gut ausgebauten und fahrradfreundlichen Strecken. Zahlreiche Burgen und Schlösser säumen den Weg. Die Weinlandschaften in der Pfalz, im Rheingau und Rheinhessen sorgen für kulinarische Genüsse.

Nordrhein-Westfalen – Lebendig und kontrastreich

Ein besonders attraktives Teilstück erwartet Radfahrer in Nord
rhein-Westfalen. Vom Drachenfels im Siebengebirge bis nach Emmerich am Rhein – im bevölkerungsreichsten Bundesland präsentiert sich der Rheinradweg lebendig und kontrastreich. Historische Ortskerne und geschäftige Metropolen wie Köln und Düsseldorf laden zum Verweilen ein. Die umtriebige Binnenhafenstadt Duisburg mit ihrer Industriekultur ist ebenso einen Besuch wert wie die faszinierenden Baudenkmäler entlang der Strecke.

Weitere Etappen

Der Rheinradweg eignet sich für Tagesausflüge, Kurzreisen oder Etappenradeln. Und wer noch weiter will: Rheinaufwärts führt der Rheinradweg über Mittelrhein, Oberrhein und den Bodensee bis in die Schweiz. Rheinabwärts geht es durch die Niederlande bis an die Mündung des Flusses in Rotterdam. Weitere Informationen rund um den Rheinradweg finden Sie hier.

Radwege in Schleswig-Holstein

Radwege in Schleswig-Holstein: St. Peter Ording

St. Peter Ording © [email protected]

Schleswig-Holstein ist ein Paradies für Radfahrer. Das Land ist flach, die salzhaltige Luft gesund und die insgesamt 12 gut ausgebauten Radfernwege gewähren interessante Einblicke in die Geschichte des Landes. Sandige Nordseeküsten mit Blick aufs Wattenmeer, die beeindruckenden Steilküsten der Ostsee, pulsierende Hafenstädte und historische Dörfer sorgen beim Radfahren für Abwechslung. Wir stellen zwei beliebte Radfernwege in Schleswig-Holstein vor.

Der Wikinger-Friesen-Weg

Wer in die jahrtausendalte Kulturgeschichte der frühen Bewohner des Nordens eintauchen möchte, kann sich auf dem Wikinger-Friesen-Weg an die Spuren der rauen Nordmänner heften. Die knapp 180 Kilometer lange Strecke führt von St. Peter-Ording an der Nordsee bis zum Ostseefjord Schlei. Vorbei an geheimnisvollen Hügeln und archäologischen Denkmälern können Radfahrer die alte Kulturlandschaft mit ihren idyllischen Flüssen, verträumten Dörfern und reizvollen Städten wie Schleswig, Friedrichtstadt und Schwabstadt entdecken. Ein Höhepunkt der Tour ist das Wikingermuseum Haithabu: Eingeteilt in die Themenbereiche Haushalt und Wohnen, Ernährung, Bekleidung und Schmuck vermitteln Funde eine Vorstellung vom Alltagsleben vor 1000 Jahren. Während der Tagesetappen von etwa 50 Kilometern können Zwischenstopps an insgesamt 43 Hörstationen eingelegt werden, die spannende Geschichten der damaligen Zeit erzählen.

Der Ostseeküsten-Radweg

Für Radler, die eine längere Tour planen, ist der Ostseeküsten-Radweg bestens geeignet. Die 340 Kilometer lange Strecke führt von der dänischen Grenze bei Flensburg bis ins Seebad Travemünde und gehört zu den beliebtesten Fernradwegen Deutschlands. Je nach Kondition und Urlaubsplanung lassen sich reizvolle Varianten für Freizeitradler aller Klassen finden. Die Tour führt vorbei an Sandstränden, ockerfarbenen Klippen sowie durchs facettenreiche und bezaubernde Binnenland. Nebenbei können typisch nordische Städte wie Kiel, Kappeln, Heiligenhafen und Neustadt besichtigt werden.

Weitere Informationen rund um das Radfahren in Schleswig-Holstein finden Sie hier.

Der Aller-Radweg

Fahrrad auf Reisen: Aller-Radweg

© Tourismus Region Hannover e.V.

Entlang der Aller, auch als Fluss der 100 Quellen bezeichnet, führt der Aller-Radweg durch eindrucksvolle Landschaften und abwechslungsreiche Orte. In den vergangenen Jahren ist er kontinuierlich ausgebaut worden. Bis nach Gifhorn verläuft der Radweg südlich der flachen Lüneburger Heide. Ab Gifhorn wird die Strecke hügeliger, Steigungen sowie Gefällestrecken gleichen sie jedoch weitgehend aus. Der Schwierigkeitsgrad wird als „leicht“ eingestuft.

Sehenswürdigkeiten

Die über 1000-jährige Reiterstadt Verden an der Kreuzung von Aller- und Weserradweg ist bereits von weitem durch den imposanten Verdener Dom zu erkennen. In Schwarmstedt, am Rande der Südheide, mündet die Leine in die Aller. Die Residenzstadt Celle beeindruckt mit ihrem Welfenschloss und etwa 500 aufwendig restaurierten Fachwerkhäusern in der Altstadt.

Das beschauliche Gifhorn ist als Mühlenstadt in der Südheide bekannt und bietet einen deutlichen Kontrast zur jungen und experimentierfreudigen Stadt Wolfsburg mit der Autostadt und dem Phaeno. Neben den sehenswerten Städten gibt es viel Raum für Entspannung und Ruhe: Zwischen Wiesen, Weiden und Wäldern kann man die Seele baumeln lassen. Authentische Dörfer und Sehenswürdigkeiten begleiten Radfahrer auf der gesamten Strecke: Windmühlen, historische Schleusen, die Aller-Fähre und archäologische Denkmäler säumen den Weg und laden zum Entdecken ein.

Der StreckenVerlauf

Der Aller-Radweg beginnt an der Mündung der Aller in die Weser bei Verden. Dem Verlauf der Aller folgt der Radweg oft im Abstand von wenigen hundert Metern.
 Spätestens bei Seggerde muss die Entscheidung fallen, wie es weitergehen soll, denn ab hier verläuft der Aller-Radweg auf zwei Strecken: Zur Domstadt Magdeburg (72 km) mit Anschluss an den Elberadweg oder über Marienborn nach Eggenstedt an die Quellen der Aller (62 km).

Wie Sie auch anreisen, die Orte entlang des Aller-Radwegs sind mit Fahrrad, Auto und Bahn jederzeit gut zu erreichen. Übernachten können Sie auf einem Bauernhof, in einer Pension oder im Hotel – für jeden Wunsch gibt es das richtige Angebot. Aktuelle Informationen zur Strecke sowie zu Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Radlerland Thüringen

Domplatz, Erfurt

© Andreas Weise, Thüringer Tourismus GmbH

Ein Fotostopp an Goethes Gartenhaus in Weimar, tolle Ausblicke auf die Höhen des Thüringer Waldes oder mit Helm und Zug ins Schaubergwerk in Langewiesen – solche Erlebnisse gibt es auf einer Fahrradtour durch Thüringen. Auf 1.700 Kilometer Radfernwegen kommen Genießer, Mountainbiker und sportliche Radler, aber auch Familien auf Ihre Kosten.

die Thüringer Städtekette

Genießer wird der Radfernweg Thüringer Städtekette begeistern: Zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Wartburg in Eisenach, die Krämerbrücke in Erfurt und das Zeiss-Planetarium in Jena liegen entlang der Strecke. Weiterhin kann Kunst und Kultur in Gera und Altenburg erlebt werden. Zwischen den Städten sorgt die schöne Thüringer Landschaft für Entspannung.

Der Rennsteig-Radwanderweg

Einen ganz anderen Genuss finden Mountainbiker und sportliche Radler auf dem Rennsteig-Radwanderweg. Starke Anstiege auf schmalen Pisten wechseln sich mit ebenen Wegen durch lichten Wald ab. Auch wenn Hartgesottene den 195 Kilometer langen Radweg an einem Tag bewältigen, empfiehlt es sich, den Weg in mindestens 3 Etappen zu unterteilen. So haben Sie Zeit für die schönen Ausblicke und können einen Abstecher nach Oberhof, Masserberg, Schmalkalden oder Ilmenau unternehmen.

Der Ilmtal-radweg

Der Ilmtal-Radweg führt über 125 Kilometer vom Rennsteig bis an die Saale. Der Radweg eignet sich besonders gut für Familien mit Kindern. Unterwegs sollten Radler auf keinen Fall die Kunst- und Senfmühle in Kleinhettstedt, das Schaubergwerk Volle Rose in Langewiesen und das schwimmende Hüttendorf in Eberstedt verpassen. An warmen Sommertagen sorgt die Ilm für Abkühlung.

Weitere informationen

Rastplatz, Radwege in Thüringen

© Andreas Weise, Thüringer Tourismus GmbH

Weitere Tipps liefert die Radkarte der Thüringer Tourismus GmbH. Sie vermittelt einen kartographischen Überblick über Thüringens 13 Radfernwege und 31 verbindende Radwege und Themenrouten, die den Qualitätskriterien eines Radfernweges entsprechen. Auf der Rückseite der Karte werden die 13 Radfernwege mit Höhenprofil und Informationen zu Länge, Wegeoberfläche und Schwierigkeitsgrad vorgestellt.

Mit dem Rad durch den Norden

© Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Mecklenburg-Vorpommern beginnt da, wo der Alltag aufhört. Dieses Land ist die Ruhe selbst und ein Paradies für Pedalritter. Hosenbeine hochkrempeln, rauf auf den Sattel und hinein in das Abenteuer Freiheit. 73 Touren für jeden Anspruch – 8 Fernwege, 21 Rundtouren, 40 Tagesausflüge und 4 Handbiketouren – laden zu abwechslungsreichen Entdeckungen durch den schönen Norden ein. Jede Route ist ein Erlebnis für sich und auch für ungeübte „Neuaufsteiger“ geeignet.  Weiterlesen

Bayern: Radwanderwege für jeden Geschmack

Allgäu © by DanielAd

Mit den ersten milden Frühlingstagen kommt die Lust auf Bewegung an der frischen Luft. Ausgedehnte Fahrradtouren mit Familie, Freunden und Bekannten machen nicht nur Spaß, sondern tun auch Körper und Seele gut. Bayern besitzt 110 Fernradwege mit rund 8.700 Kilometer Länge, da ist – je nach Interesse – für jeden Geschmack etwas dabei.

Für Sportliche

Radsportler, die eine besondere Herausforderung suchen, werden im Naturpark Frankenwald im Norden Bayerns fündig. Hier befindet mit insgesamt 300 Kilometern ein gut ausgebautes Mountainbike-Netz. Die ausgeschilderten „Bike Fun Trails“ bieten Singletrails, Triple-Jumps und Steilkurven und bringen selbst Profis ins Schwitzen. Als Highlight auf dem naturbelassenen Gelände gelten die 130 Meter langen Shore-Trails mit verschiedenen Holzkonstruktionen, die den Mountainbikern höchste Geschicklichkeit, Konzentration und Balance abverlangen. Der Naturpark Frankenwald wurde vom Bayerischen Radsportverband offiziell zu seinem Mountainbike-Trainingsstützpunkt erklärt.

Für Genießer

In der Radregion Allgäu beginnt der Tag in einem der zahlreichen, fahrradfreundlichen Hotels mit Power-Frühstück und Vitamin-Shake, um gestärkt auf eine der 87 speziell für Genussradler entwickelten Touren zu starten. Entlang der Wege warten auf die Radler schattige Biergärten, barocke Kirchen und berühmte Königsschlösser, die zum Verweilen einladen. Einen besonderen Genuss bereitet die 150 Kilometer lange Westallgäuer Käsestraße. Sie verbindet 17 original Allgäuer Sennereien und ist zu einer beliebten Schlemmerroute für Liebhaber würziger Käse-Delikatessen geworden.

Für Entdecker

Das Berchtesgadener Land lockt Radler mit vielfältigen Angeboten in die Bergwelt. Für wen Kühe genauso zur Bergwelt gehören wie das Mountainbiken, der findet auf der Tour zur Kallbrunnalm sein Glück. Die 32 Kilometer lange Tour führt durch das wildreiche Klausbachtal über den Hirschbichlpass bis auf 1050 Höhenmeter hinauf auf die weitläufigen Almweiden. Dort verbringen 30 Almbauern gemeinsam mit ihren Tieren den Sommer. Neben frischer Milch halten sie für Gäste zahlreiche Köstlichkeiten bereit.

Für Gemütliche

Radeln im Chiemgau und am Chiemsee © by Chiemgau - Bayerns Lächeln

Wer sich nicht nur auf den Rückenwind verlassen will, findet im Chiemgau mit dem E-Radl eine gute Alternative. Die sogenannten „Pedelecs“ werden mit Akkus betrieben und beschleunigen geräuschlos auf bis zu 25 Kilometer in der Stunde. So lässt sich ganz mühelos die Tour zum Schloss Herrenchiemsee radeln. 2011 jährte sich zum 125. Mal der Todestag des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II., der dort sein prunkvollstes Schloss erbauen ließ. Nach der Schlossbesichtigung können Besucher den Tag unter Kastanien im Schlosshotel ausklingen lassen.

Radfahren in Hessen

Zahlreiche Radwege sorgen dafür, dass sich die hessischen Urlaubsregionen auf zwei Rädern sehr gut „erfahren“ lassen. Insgesamt über 3.300 km lang, verbindet das Netz der Hessischen Radfernwege idyllische Flusstäler mit den Höhenzügen von Rhön, Odenwald, Vogelsberg und Taunus.

Vorbei an ursprünglichen Naturlandschaften

Neun Radfernwege, ergänzt durch die hessischen Abschnitte von Eder-, Lahntal-, Rhein-, Main- und Werrtal-Radweg, sowie zahlreiche regionale Routen führen durch ursprüngliche Naturlandschaften. 11 Naturparks, der Nationalpark Kellerwald-Edersee und das Biosphärenreservat Rhön, lassen sich mit dem Fahrrad ausgezeichnet erkunden. Die Radwanderwege sind nicht nur für Aktivurlauber und Naturliebhaber, sondern auch für Familien bestens geeignet.

Probieren Sie die Spezialitäten der Region

Die Hessischen Radfernwege sind durchgängig und einheitlich markiert und werden regelmäßig bezüglich der radlergerechten Beschilderung und Wegequalität kontrolliert und optimiert. Um die Unterkunft muss man sich keine Sorgen machen, denn die Hotels in Hessen sind bestens auf Radfahrer eingerichtet. In den Restaurants der Region wird die rustikale hessische Küche aufgetischt: von „Handkäs mit Musik“ und „Frankfurter Grie Soß“ bis zum würzigen Fleisch von den bekannten Schafen aus der Rhön. Dazu wird Bier oder „Ebbelwoi“, der traditionelle Apfelwein, gereicht. Für Liebhaber süßer Verlockungen gibt’s die typischen braunen Odenwälder Lebkuchen, wie wir sie von Hänsel und Gretel kennen.

Tipps zur Reiseplanung

Zur Vorbereitung der nächsten Radtour durch die hessischen Regionen eignet sich der Online-Radroutenplaner. Die Radwanderkarte Hessen stellt die schönsten Radwege in Hessen mit Beschreibung und Höhenprofil vor und kann hier angefordert werden.