Der Donauradweg: Von Deutschland bis Rumänien

Zu den beliebtesten Radfernwegen gehört der Donauradweg. Er ist etwa 1400 Kilometer lang und führt von der Donauquelle bei Donaueschingen in Baden-Württemberg unter anderem über das Altmühl-Tal, Österreich und Ungarn bis nach Rumänien, wo die Donau ins Schwarze Meer mündet.

„An der schönen blauen Donau…“

Radfernweg Donau - Altmühltal

[email protected] (CC BY-SA 2.0)

Nicht nur die berühmte Walzer-Melodie des Komponisten Johann Strauss weist darauf hin, dass die Donau für die Menschen seit jeher eine starke Anziehungskraft besitzt. Die große landschaftliche Vielfalt und die vielen Sehenswürdigkeiten entlang der Donau machen eine Radtour am Donauradweg zu etwas ganz Besonderem. Burgen, Städte, berühmte Bauwerke und ausgedehnte Naturschutzgebiete laden während der Fahrt immer wieder zum Verweilen ein.

Die Highlights

Zu einer Reise entlang des Donauradwegs sollten auf jeden Fall Besuche der umliegenden Städte gehören. Das Münster in Ulm mit dem höchsten Kirchturm der Welt, die Drei-Flüsse-Stadt Passau oder Linz, die österreichische Kulturhauptstadt 2009 sind ebenso eine Reise wert wie Bratislava, Wien und Budapest. Auch landschaftlich hat der Donauradweg sehr viel zu bieten: der Naturpark Donautal mit seinen Felsen und Burgen oder die Wachau, die als UNESCO-Welterbe auch berühmt für ihren Wein ist.

Service unterwegs

Der Radweg gehört zur EuroVelo-Route EV6, die vom Atlantik zum Schwarzen Meer führt. Die Strecke zwischen Passau und Wien ist so beliebt, dass sie inzwischen zu den meist befahrenen Radrouten in Europa gehört. Entlang der Donau ist die Strecke in der Regel sehr gut ausgebaut und leicht zu befahren. Dadurch ist die Reise entlang des Donauradwegs auch für Familien mit Kindern geeignet. Auch die Beschilderung ist bis auf einige Abschnitte in Bulgarien und Rumänien sehr gut. Es empfiehlt sich trotzdem, das passende Kartenmaterial dabei zu haben.

Die Holsteinische Schweiz

Mit über 200 klaren Seen, sanften Hügeln und lichten Laubwäldern ist der Naturpark Holsteinische Schweiz eine der spannendsten Ecken Schleswig-Holsteins. Gigantische Gletscher formten einst diese Landschaft, seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich seither angesiedelt.

Naturpark Holsteinische Schweiz

Der Naturpark Holsteinische Schweiz begeistert durch die liebliche Wald-, Seen- und Hügellandschaft, die man bestens per Rad, zu Fuß oder mit dem Kanu erleben kann. Hier trifft man gleich auf mehrere Superlative – allerdings auf eine beschauliche Art und Weise: Hier gibt es den größten und tiefsten See, den Plöner See, sowie den höchsten Berg Schleswig-Holsteins. Die Städte Plön und Eutin mit ihren traumhaften Schlössern und pittoresken Innenstädten sind ebenso sehenswert wie die urigen Dörfer, die sich in die hügelige Seenlandschaft schmiegen.

Intakte Natur erleben

Mit etwas Glück können Sie in der Holsteinischen Schweiz den Seeadler beobachten, zum Beispiel an der Beobachtungsstation Rathjensdorf. Der größte Vogel Deutschlands erreicht eine Spannweite von bis zu 2,5 Metern. Beim Paddeln treffen Sie mit etwas Muße auf den seltenen blauglitzernden Eisvogel und vielleicht sogar auf einen putzigen Fischotter. Dieses einst fast ausgestorbene Tier hat sich in der Holsteinischen Schweiz wieder angesiedelt.

Wandern, radeln und Kanu fahren

Sie sehen, hören, fühlen und riechen am intensivsten, wenn Sie zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu in der Natur unterwegs sind. Auf kurzen oder mehrtägigen Wanderungen und Radtouren lässt sich die wald- und seenreiche Holsteinische Schweiz gut erkunden. Windgeschützt durch die typischen „Knicks“ und doch immer wieder mit schönen Aussichten radeln Sie auf verkehrsarmen Dorfstraßen zu Herrenhäusern und Aussichtstürmen, durch Wälder und an Seen entlang. Neue Perspektiven erlangen Sie vom Wasser aus. Im Kanu, Ruder-, Tret- oder Segelboot tauchen Sie (sprichwörtlich) in eine andere Welt ein. Wenn das Wetter mitspielt, ist ein 5-Seen-Fahrt empfehlenswert. Für den Urlaub im Naturpark Holsteinische Schweiz bietet sich die Anmietung eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung an.

Kulturlandschaft Taunus

Reise Deutschland: Taunus

Limesturm bei Idstein © [email protected]

Wer durch die herrliche Natur des Taunus im Herzen Deutschlands schreitet, trifft auf Spuren der Kelten und Römer, die hier einst lebten. Vom 1. bis zum 3. Jahrhundert verlief hier der Obergermanisch-Raetische Limes, der auch heute noch in Teilen vorhanden ist. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten lädt die reichhaltige Natur dazu ein, auf Wander- und Radwegen erkundet zu werden.

Geschichtsträchtige Wanderwege

Wanderfreunde finden im Taunus ein gut ausgebautes Wegenetz. Der Limeserlebnispfad Hochtaunus verbindet auf rund 30 Kilometern die Möglichkeit, Natur und Geschichte der einzigartigen Kulturlandschaft des Taunus kennenzulernen. Neben dem Limeswall, der 2005 zum Unesco-Weltkulturerbe erhoben wurde, können Wachtürme und Kleinkastelle der ehemaligen Grenze zu Germanien besichtigt werden. Die Geschichte der Kelten erleben Wanderer auf dem Keltenrundwanderweg. Der 4,5 Kilometer lange Wanderweg führt ab Oberursel vorbei am Heidetränk-Oppidum, einer der bedeutendsten keltischen Siedlungen Europas. Durch den Taunus führt auch der Schinderhannespfad. Der 184 Kilometer lange, landschaftlich reizvolle Wanderweg widmet sich auf sieben Etappen dem berüchtigten Räuber Schinderhannes, der hier einst sein Unwesen trieb.

Mit dem Rad durch den Taunus

Auch Radfahrer kommen im Taunus auf ihre Kosten. Gut für Familien geeignet ist der Aartalradweg. Auf 45 Kilometern führt er von Diez nach Taunusstein. In Oberursel starten fünf ausgeschilderte Bike-Routen durch den Naturpark Hochtaunus, die unterschiedliche Längen und Schwierigkeitsgrade aufweisen. Radler, die es bequem mögen, können auf E-Bikes umsteigen. Die Taunus-Region gehört zum bundesweiten Movelo-Netzwerk, das flächendeckend Verleih- und Akkuwechselstationen anbietet. Zwischen Mai und Oktober können an 17 Stationen elektrounterstützte Fahrräder – sogenannte Pedelecs – ausgeliehen werden.

Weitere Informationen rund um die Urlaubsregion Taunus finden Sie hier.

Erlebnisheimat Erzgebirge

Reise Deutschland: Erzgebirge

© Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Einfach mal Landluft schnuppern und ausspannen, raus aus der Stadt, rein in die Natur. Duftende Wälder, bunte Bergwiesen, typische Landgasthöfe und gelebte Bräuche – das ist Landurlaub im Erzgebirge. Das Mittelgebirge, das die natürliche Grenze zwischen Sachsen und Tschechien bildet, ist 300 Millionen Jahre alt. Geprägt wurde das Erzgebirge vor allem durch seine Bergbaukultur – so trägt es seit der Entdeckung großer Erzvorkommen seinen heutigen Namen. Bereits 1168 schürften hier Bergleute nach Silber. Auch Zinn und Steinkohle wurden hier gefördert.

Sportlich & Vital in der Natur

Die vielseitige Landschaft und reiche Natur machen das Erzgebirge zu einer einzigartigen Erlebniswelt. Mit gut geschnürten Wanderschuhen lassen sich die vielen Kilometer markierter Wanderwege erkunden. Wandern Sie zum Beispiel auf einem der schönsten Pfade Deutschlands: dem offiziell ausgezeichneten Kammweg Erzgebirge-Vogtland. Auch mit Rad oder Mountainbike kann man die Landschaft des Erzgebirges entdecken. Mit schneesicheren Kammlagen und weiten Wäldern ist das Erzgebirge zudem ein ideales Ziel für Wintersportler. Langläufer können durch tief verschneite Wälder ziehen, Abfahrtsläufer und Snowboarder finden gut präparierte Pisten vor.

Bergbau & Kulturschätze

Nirgendwo in Deutschland gibt es heute so viele Sachzeugen aus dem Bergbau des Mittelalters und der beginnenden Neuzeit, so viele Bau- und Kunstwerke mit bergmännischem Bezug wie im Erzgebirge. Unzählige Zeugnisse des Bergbaus wie Stollen, Schaubergwerke, faszinierende Bergstädte und prächtige Kirchen bilden eine europaweit einzigartige Kulturlandschaft. Gleich einer Perlenschnur reihen sich entlang der Sächsisch-Böhmischen Silberstraße die beeindruckenden Zeugnisse bergmännischer Traditionen aus acht Jahrhunderten. Auf etwa 275 Kilometern zeigt der alte Handelsweg zwischen Zwickau und Dresden eindrucksvoll, wie der Alltag der Bergleute ausgesehen haben muss. In den Städten ziehen jedes Jahr traditionell gekleidete Bergmänner mit ihren Kapellen auf. Bei diesen imposanten Bergparaden ahnen Betrachter, welch wertvolle Arbeit die Bergleute verrichteten.

Traditionshandwerk & Weihnachtswunderland

Reise Deutschland: Erzgebirge

© Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Erzgebirgisches Handwerk ist für seine ausgeklügelten Details bekannt. Wer Uhrmachern, Holzbearbeitern, Posamentierern und Spitzenklöpplerinnen einmal über die Schulter schauen möchte, kann eine der zahlreichen Schauwerkstätten oder die Spielzeugregion um Seiffen und Olbernhau besuchen. Vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit ist Erzgebirger Kunsthandwerk beliebt. In den Stuben der ganzen Republik finden sich die liebevoll hergestellten Nussknacker, Räuchermänner und Engel, drehen sich die Pyramiden und in den Fenstern erstrahlen bezaubernde Schwibbögen. Weihnachtsmärkte, Mettenschichten, Bergparaden – all das sind Traditionen, die das Erzgebirge zu einem einzigartigen Weihnachtswunderland machen.

Weitere Informationen finden Sie beim Tourismusverband Erzgebirge.

Die Pfalz – Zwischen Rhein und Saar

Reise Deutschland: Pfalz

Teufelstich © Pfalz Touristik e.V.

In der Pfalz gibt es reichlich Sonnenschein am Himmel und im Herzen, Landschaften wie aus dem Bilderbuch, guten Wein, gutes Essen und gute Stimmung bei fröhlichen Festen. Zwischen Weinbergen, Obstplantagen und Frühgemüsefeldern inszenieren die Pfälzer Köche Genüsse, die mit „verfeinerte Regionalküche“ nur unzureichend beschrieben sind. Dazu serviert das Land zwischen Rhein und Saar eine ordentliche Portion lebendiger Geschichte und Kultur in allen Kategorien.

Natur und Kultur der Pfalz

Der Naturpark Pfälzerwald bildet zusammen mit den Nordvogesen ein grenzüberschreitendes Biosphärenreservat. Der höchste Berg der Pfalz, der Donnersberg, an dessen keltische Vorgeschichte noch heute das Keltendorf erinnert, dominiert die Ferienregion Pfälzer Bergland und Donnersberg. Die Rheinebene ist geprägt von den Altrheinarmen, wahren Naturparadiesen, sowie fruchtbaren Feldern, auf denen so edle Produkte wie Spargel, Erdbeeren und Tabak wachsen. Die Stadt Speyer mit dem berühmten Kaiserdom (Unesco-Weltkulturerbe), ihren Museen und der historischen Altstadt repräsentiert eine der herausragenden kulturellen Attraktionen der Pfalz.

Wandern

Die Besonderheiten der Region lassen sich auf vielfältige Art und Weise erleben. Mehr als 12.000 Kilometer verträumte Wanderpfade führen Naturverbundene vorbei an unzähligen Burgen und blühenden Tälern, dazwischen laden mehr als 100 Hütten zur Rast. Höhepunkte sind der Pfälzer Waldpfad mit spektakulären Felsen, Tälern und Burgruinen, der Pfälzer Weinsteig, der den Wald mit dem Rebenmeer verbindet, sowie der Pfälzer Höhenweg, der aussichtsreich über den höchsten Gipfel der Pfalz führt. Daneben gibt es viele weitere zertifizierte Wanderwege.

Fest Im Sattel

Wer lieber auf zwei Rädern durch die Rheinebene, die sanft hügeligen Weinberge oder die abwechslungsreichen Waldlandschaften des Naturparks Pfälzerwald und des Pfälzer Berglandes rollt, kommt auf über 1500 Kilometern ausgeschilderter Radrouten auf seine Kosten. Ein Netz an E-Bike-Verleihstationen steht für all diejenigen zur Verfügung, die das „Radeln mit Rückenwind“ ganz ohne große Kraftanstrengungen genießen möchten. Das Pfalzvergnügen im Sattel ist auch für Wanderreiter ein Leichtes, denn die Initiative „Pfalz zu Pferd“ verbindet ein Netz an Wanderreitstationen, auf dem die Pfalz hoch zu Ross erkundet werden kann.

Deutsche Weinstraße

Reise Deutschland: Pfalz

© Pfalz Touristik e.V.

Die Pfalz als eines der größten Weinbaugebiete Deutschlands bietet eine eindrucksvolle Landschaft zwischen Haardtrand und Rheinebene sowie Weingenuss auf höchstem Niveau. Die Ferienregion Deutsche Weinstraße profitiert vom südländisch-milden Klima. Hier gedeihen und reifen so exotische Gewächse wie Feigen, Zitronen, Kiwis und die berühmten Pfälzer Esskastanien. Typisch für die Region sind die verwinkelt-romantischen Winzerdörfer, Burgen und Schlösser säumen den Rand des Haardt-Gebirges.  Renommierte Weingüter und Jungwinzer beeindrucken mit preisgekrönten Weinen und innovativen Ideen. Pfalz-Urlauber sollten sich den Besuch eines der zahlreichen Winzerbetriebe, einer Weinstube oder Vinothek mit Weinverkostung entlang der Deutschen Weinstraße nicht entgehen lassen.

Weitere Informationen über die Pfalz und ihre Ferienregionen gibt es beim Pfalz Touristik e.V..

Radfahren im Osnabrücker Land

Ein 2.500 Kilometer langes und einheitlich beschildertes Radroutennetz durchkreuzt das Osnabrücker Land. Der besondere Clou: Neun Themen-Touren bieten auf diesem Streckennetz interessante Vorschläge für Entdeckungstouren durch die landschaftlich und historisch reizvolle Region.

Radwege im Osnabrücker Land

Bad Essen © Tourismusverband Osnabrücker Land

Historisch Interessierte könnte die 99 Kilometer lange DiVa-Tour interessieren. Namensgeber für die Tour sind zum einen die Dinosaurier, die hier vor 140 Millionen Jahren ihre Spuren hinterließen. Zum anderen erlitt der römische Feldherr Varus seine tödliche Niederlage in der berühmten Schlacht im Teutoburger Wald. Bedeutende Museen bieten anschauliche Informationen zu diesen und anderen Themen.

Die Niedersächsische Mühlen-Tour führt auf über 395 Kilometer durch die unterschiedlichen Landschaften des Osnabrücker Landes zu über 22 Wind- und Wassermühlen. Einige dieser Mühlen sind noch voll funktionsfähig und können auch besichtigt werden.

Prachtvolle Fachwerkhöfe mit reichen Schnitzereien liegen am Wegesrand der 146 Kilometer langen Artland Rad-Tour. Alleen und großartige, von Eichen umrahmte Fachwerk-Höfe, prägen die sanfte Parklandschaft. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich dort ein regelrechter Wettstreit der wohlhabenden Bauern um den schönsten Hof.

Gepflegte Bauerngärten, Parkanlagen und Schlossgärten bilden Etappenziele der 146 Kilometer langen GartenTraum-Tour. Einblicke in professionelle Gartenkunst erleben Besucher beim jährlich stattfindenden internationalen Schloss- und Gartenfestival auf Schloss Ippenburg.

Neun Wasserschlösser sowie Herrenhäuser, Burgen und Burgruinen säumen die 125 Kilometer lange Schlösser-Tour durch das östliche Osnabrücker Land zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald. Zu den herausragenden Bauwerken zählt das Wasserschloss Schelenburg in Bissendorf-Schledehausen.

Schnurstracks geradeaus verläuft die 63 Kilometer lange NordWestBahn-Tour. Sie führt entlang der privaten Bahnstrecke von Osnabrück durch die Haseniederung nach Bramsche und weiter am Alfsee entlang über Bersenbrück nach Quakenbrück.

Nicht alle Tourenvorschläge sind als Mehrtagestouren angelegt, auch Tagestouren von etwa 50 bis 60 Kilometern sind dabei. Die Düte-Tour beispielsweise führt durch die reizvolle Landschaft eines früheren Silberbergbau-Gebietes entlang des Flüsschens Düte. Vorbei geht es unter anderem am Stahlwerk in Georgsmarienhütte, von einem Aussichtspunkt haben Sie einen sehr guten Ausblick auf Osnabrück.

Durch den Heilbädergarten im südlichen Osnabrücker Land verläuft die 49 Kilometer lange Sole & Kneipp-Tour zu den Heilbädern Bad Iburg, Bad Laer und Bad Rothenfelde. Höhepunkte der landschaftlich reizvollen Tour sind das ehemalige fürstbischöfliche Schloss in Bad Iburg und die eindrucksvollen Gradierwerke in Bad Rothenfelde, wo salzhaltiges Wasser an Schwarzdornwänden hinab rieselt und eine frische Brise salzhaltiger Luft verströmt. In Bad Laer lädt das Sole-Therapiebad zu einer erfrischenden Pause ein und in Glandorf servieren die Gaststätten im Mai leckere Spargelgerichte.

Radwege im Osnabrücker Land

Marktplatz Osnabrück © Tourismusverband Osnabrücker Land

Ungewohnte Ausblicke auf die Stadt Osnabrück genießen Radler auf der Osnabrücker Rund-Tour. Um Höhenblicke auf die reizvoll in einer Senke gelegenen Stadt werfen zu können, müssen im Verlauf der 49 Kilometer langen Route neben flachen Passagen auch Steigungsstrecken bewältigt werden. Zu Erholungspausen laden das Museum Industriekultur und der Osnabrücker Zoo ein.

Das Radroutennetz kombiniert Strecken auf ruhigen, asphaltierten Gemeindestraßen mit naturnahen Routenabschnitten auf gut befahrbaren Schotterwegen und Feldwegen. Die Themen-Routen sind durch spezielle Signets gekennzeichnet und in beide Fahrtrichtungen ausgeschildert.

Darüber hinaus führen bekannte Radfernwege durch das Osnabrücker Land: die Hase Ems-Tour von der Hasequelle bei Melle über Meppen bis nach Rheine, der Brückenradweg von Osnabrück nach Bremen, die BahnRadRoute Teuto Senne von Osnabrück über Bielefeld nach Paderborn und die Friedensroute Münster-Osnabrück.

Weitere Informationen finden Sie beim Tourismusverband Osnabrücker Land.

Das Sauerland

Reise Deutschland: Sauerland

© Sauerland-Tourismus e. V.; Olpe Aktiv e. V.

Rund 5000 Quadratkilometer hügelige Landschaft, fünf Naturparks und klare Seen – das Sauerland hat Naturfreunden allerhand zu bieten. Hier können Sie die Ruhe und Weite der Landschaft genießen oder auch aktiv unterwegs sein, denn das Sauerland bietet Gelegenheiten für ausgedehnte Wander- und Radtouren.

Wandern im Sauerland

Wanderer finden im Sauerland zahlreiche Wanderwege, die als Qualitätswege Wanderbares Deutschland ausgezeichnet sind. Aushängeschild der Region ist der Rothaarsteig. Die 154 Kilometer zwischen Brilon im Sauerland und Dillenburg in Hessen sind einer der schönsten Höhenwege Europas. Auf der 240 Kilometer langen Sauerland-Waldroute können Wanderer in die Mystik des Waldes eintauchen, während der Sauerland-Höhenflug hoch hinaus auf Bergkämme führt und atemberaubende Ausblicke in die Region bietet.

Radfahren im Sauerland

Reise Deutschland: Sauerland

© Sauerland-Tourismus e. V.; Manfred Stromberg

Der 230 Kilometer lange RuhrtalRadweg führt von der Quelle der Ruhr in Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg; entlang des Flusses radelt es sich gemächlich dahin. Entlang einer ehemaligen Bahntrasse führt der SauerlandRadring auf 84 Kilometern durch die grüne Landschaft, vorbei an den Städten Finnentrop, Lennestadt, Schmallenberg und Eslohe. Mit Liebe zum Detail gestaltete Museen und Attraktionen wie der Fledermaustunnel machen jeden Zwischenstopp zum Erlebnis. 
Neu im Angebot sind an vielen Orten in der Region die E-Bikes, Fahrräder mit elektronischer Motorunterstützung. Diese machen Touren durch das hügelige Sauerland auch für Ungeübte möglich.

Sehenswürdigkeiten

Beliebte Sehenswürdigkeiten sind die Tropfsteinhöhlen und imposanten Felsformationen der Region. Darüber hinaus vermitteln ehemalige Bergwerke und liebevoll erhaltene Fabriken, Museen und Sammlungen die Heimat- und Handwerksgeschichte dieser lebendigen Kulturlandschaft. Rasante Augenblicke sind garantiert, wenn es im Freizeitpark auf der Achterbahn mit Karacho auf und ab geht. Bunte Stadtfeste bieten Abwechslung und in urigen Bauernhofcafés können Besucher bei einem köstlichen Stück Kuchen entspannen.

Skifahren im Sauerland

Reise Deutschland: Sauerland

© Sauerland-Tourismus e. V.; Jürgen Fischbach

Auch die Wintermonate werden im Sauerland nicht untätig verbracht. In der Wintersport-Arena Sauerland, dem größten Wintersportgebiet nördlich der Alpen, können Gäste in 57 bestens erschlossenen Skigebieten auf die Piste gehen. Auch der Fun- und der sanfte Natursport kommen nicht zu kurz: Snowtubing, Rodeln und Schneeschuhwandern sind beliebte Winteraktivitäten in der Region.

Bayern: Radwanderwege für jeden Geschmack

Allgäu © by DanielAd

Mit den ersten milden Frühlingstagen kommt die Lust auf Bewegung an der frischen Luft. Ausgedehnte Fahrradtouren mit Familie, Freunden und Bekannten machen nicht nur Spaß, sondern tun auch Körper und Seele gut. Bayern besitzt 110 Fernradwege mit rund 8.700 Kilometer Länge, da ist – je nach Interesse – für jeden Geschmack etwas dabei.

Für Sportliche

Radsportler, die eine besondere Herausforderung suchen, werden im Naturpark Frankenwald im Norden Bayerns fündig. Hier befindet mit insgesamt 300 Kilometern ein gut ausgebautes Mountainbike-Netz. Die ausgeschilderten „Bike Fun Trails“ bieten Singletrails, Triple-Jumps und Steilkurven und bringen selbst Profis ins Schwitzen. Als Highlight auf dem naturbelassenen Gelände gelten die 130 Meter langen Shore-Trails mit verschiedenen Holzkonstruktionen, die den Mountainbikern höchste Geschicklichkeit, Konzentration und Balance abverlangen. Der Naturpark Frankenwald wurde vom Bayerischen Radsportverband offiziell zu seinem Mountainbike-Trainingsstützpunkt erklärt.

Für Genießer

In der Radregion Allgäu beginnt der Tag in einem der zahlreichen, fahrradfreundlichen Hotels mit Power-Frühstück und Vitamin-Shake, um gestärkt auf eine der 87 speziell für Genussradler entwickelten Touren zu starten. Entlang der Wege warten auf die Radler schattige Biergärten, barocke Kirchen und berühmte Königsschlösser, die zum Verweilen einladen. Einen besonderen Genuss bereitet die 150 Kilometer lange Westallgäuer Käsestraße. Sie verbindet 17 original Allgäuer Sennereien und ist zu einer beliebten Schlemmerroute für Liebhaber würziger Käse-Delikatessen geworden.

Für Entdecker

Das Berchtesgadener Land lockt Radler mit vielfältigen Angeboten in die Bergwelt. Für wen Kühe genauso zur Bergwelt gehören wie das Mountainbiken, der findet auf der Tour zur Kallbrunnalm sein Glück. Die 32 Kilometer lange Tour führt durch das wildreiche Klausbachtal über den Hirschbichlpass bis auf 1050 Höhenmeter hinauf auf die weitläufigen Almweiden. Dort verbringen 30 Almbauern gemeinsam mit ihren Tieren den Sommer. Neben frischer Milch halten sie für Gäste zahlreiche Köstlichkeiten bereit.

Für Gemütliche

Radeln im Chiemgau und am Chiemsee © by Chiemgau - Bayerns Lächeln

Wer sich nicht nur auf den Rückenwind verlassen will, findet im Chiemgau mit dem E-Radl eine gute Alternative. Die sogenannten „Pedelecs“ werden mit Akkus betrieben und beschleunigen geräuschlos auf bis zu 25 Kilometer in der Stunde. So lässt sich ganz mühelos die Tour zum Schloss Herrenchiemsee radeln. 2011 jährte sich zum 125. Mal der Todestag des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II., der dort sein prunkvollstes Schloss erbauen ließ. Nach der Schlossbesichtigung können Besucher den Tag unter Kastanien im Schlosshotel ausklingen lassen.