Urlaub auf dem Bauernhof im Schwarzwald

Aussichten im Schwarzwald

Der Schwarzwald bietet wunderbare Aussichten.

Wir – Großeltern mit zwei Enkelkindern – wollen Urlaub auf einem Bauernhof im Schwarzwald machen. Nach mehreren Stunden Autobahnfahrt geht es endlich kurz vor Freiburg durch das wunderschöne Glottertal nach St. Peter. Wir müssen aber noch ein Stück weiter Richtung Kandel. Es geht eine kurvenreiche Straße aufwärts. Am Plattnerhof kehren wir ein, um zu Abend zu essen. Von hier sind es nur noch wenige Minuten bis zum Althäuslehof, wo wir unsere großzügige und gemütliche Wohnung beziehen. Der Hof liegt in ca. 1000 m Höhe am Ende der Straße und man hat einen wunderbaren Blick über Wiesen, Wälder und einen kleinen Teich auf die gegenüberliegenden Berge.

Ein sonniger Tag begrüßt uns. Wir hören uns den Männerchor in St. Peter an und fahren dann nach Kirchzarten in ein sehr schönes Freibad mit Riesenrutsche und Wildwasserkanal. Die großen Bäume auf der Liegewiese spenden zum Glück viel Schatten.

Am nächsten Tag starten wir am Kandelgasthof zu einer Wanderung um den Kandel. Die Aussicht ist fantastisch, über die Rheinebene kann man bis zu den Vogesen sehen. Allerdings benötigen wir für die mit 3 Stunden angesagte Wanderung sehr viel länger und finden unterwegs zum Glück eine Abkürzung. Die Anstrengung wird mit Schwarzwälder Kirschtorte belohnt.

Die Sonne scheint und die Kinder möchten baden gehen. Wir fahren zum Titisee und staunen über die vielen Menschen. Es ist uns zu voll und wir fahren weiter nach Friedenweiler. Hier gibt es ein Freibad am Klostersee. Der See und das beheizte Freibecken liegen mitten in der schönen Landschaft.
Die Kinder bevorzugen den See mit 18° Wassertemperatur. Brrr… In der Mitte gibt es eine Schwimminsel mit Rutsche und sie haben viel Spaß.

Wir spielen noch eine Runde Minigolf und fahren zurück zu unserem Hof, wo es heute Stockbrot gibt.

Die höchsten Wasserfälle Deutschlands

Schwarzwald - Triberger Wasserfälle

Triberger Wasserfälle – die höchsten Wasserfälle in Deutschland befinden sich im Schwarzwald

Heute fahren wir zu den höchsten Wasserfällen Deutschlands – den Triberger Wasserfällen. Auf dem Weg dorthin besichtigen wir die „größte“ Kuckucksuhr der Welt. Ein paar hundert Meter weiter kommt die nächste „größte“ Kuckucksuhr. Meine Nachforschungen ergeben, dass die vordere die „erste größte“ Kuckucksuhr der Welt ist. Man muss eben auf Kleinigkeiten achten! Wir umwandern die Wasserfälle und sind beeindruckt. Anschließend besuchen wir das gegenüberliegende Schwarzwaldmuseum. Besonders interessieren wir uns für die vielen mechanischen Musikinstrumente, von denen man einige zum Klingen bringen kann.

Wir fahren durch eine kurvenreiche wunderschöne Landschaft zurück zum Hof, wo heute Abend gegrillt wird.

Bauernhofolympiade auf dem Plattnerhof

Auf dem Plattnerhof findet heute die Bauernhofolympiade für Kinder statt. Beim Gummistiefelweitwurf, Kühe melken und vielen anderen Aktivitäten können die Kinder ihre Kräfte messen. Das Ganze endet mit viel Spaß beim Tauziehen. Und natürlich gibt es eine Urkunde und eine Medaille. Die Kinder wollen den Rest des Tages auf dem Hof mit ihren neuen Freunden verbringen.

Aktiv mit der Schwarzwaldcard

Wir wollen heute unsere Schwarzwaldcard nutzen und fahren mit der Schauinsland-Seilbahn auf 1220 m Höhe. Die Aussicht ist toll und wir machen einen kleinen Rundgang. Als nächstes fahren wir zur Belchen-Seilbahn. Sie startet schon auf einer Höhe von 1094 m und fährt auf 1356 m hoch.

Wir laufen zur Spitze in 1415 m. Hier hat man eine fantastische Rundumsicht. Aber die Kinder wollen jetzt nur noch ins Schwimmbad und wir fahren nach Kirchzarten.

Die Sonne bleibt uns treu. Bisher hatten wir nur schönes Wetter. Mit der Höllentalbahn fahren wir von Kirchzarten nach Seebrugg. Es geht an drei Seen vorbei, der Titisee, der Windgefällweiher und die Fahrt endet am Schluchsee. Das Freibad Aqua Fun bietet alles, was das Herz begehrt: beheiztes Erlebnisbecken mit Strömungskanal und Massagedüsen, Schwimmerbecken und Riesenrutsche, aber die Kinder bevorzugen den See und paddeln mit ihrem kleinen Gummiboot zu den Schwimminseln.

Mit unser Schwarzwaldcard besuchen wir heute den Familienfreizeitpark Funny-World. Er befindet sich ganz in der Nähe des Europaparks, hat aber wesentlich kleinere Dimensionen. Die Kinder amüsieren sich trotzdem. Der Vorteil ist, dass es kaum Wartezeiten gibt, denn es ist nicht sehr voll. Wir beenden unseren Besuch mit einer Runde Minigolf.

Schwarzwald bei schlechtem Wetter

Der Himmel ist heute etwas verhangen. Wir wollen eine Badepause einlegen und fahren zur Sommerrodelbahn in Gutach. Nach einigen Fahrten haben die Kinder genug und es geht weiter zum
Freilichtmuseum Vogtsbauernhof mit 6 voll eingerichteten Schwarzwälder Eindachhöfen, einem Tagelöhnerhaus und Nebengebäuden wie Speicher, Mühlen, Sägen, Kapelle usw.
Schon beeindruckend, wie groß die Häuser sind.

Das Angelfieber ist ausgebrochen. In dem kleinen Hofteich hat der Bauer ein paar Forellen eingesetzt. Großer Jubel, als schließlich eine dicke, fette Lachsforelle anbeißt. Leider bleibt es bei der einen, die aber brüderlich geteilt wird. Nachmittags fahren wir zum Bauernmarkt nach St. Peter, eine eher kleine Veranstaltung. Es gibt ein paar Erzeugnisse aus der Region, wie Honig, Marmelade, Selbstgebrannter und Kuchen.

Auf dem Plattnerhof ist heute Hütehunde-Wettbewerb angesagt. Wir gucken zu, wie ein Collie 5 Schafe durch die Gegend scheucht.

Unsere letzten Tage brechen an und wir fahren trotz angesagten 32° C in den Steinwasenpark. Hier erwarten uns allerhand Attraktionen. Ein besonderes Highlight ist die weltgrößte Erlebnisseilbrücke auf der man beschwingt auf einer Länge von 218 Metern in 30 Meter Höhe den Talgrund überschreiten kann. Wir fahren mit der Sommerrodelbahn, dem Spacerunner im Eisgewölbe, dem Riversplash – eine spritzige Wildwasserfahrt, dem Gletscherblitz, der Achterbahn und mit der gemütlichen Schwarzwaldbahn. Über 20 Wildarten können beobachtet werden. Ein Zauberer verblüfft uns mit seinen Kunststücken.

Hüttenurlaub im Schwarzwald - Jesus am Kreuz

Urige Hütten im Schwarzwald

Langsam heißt es Abschied nehmen. Zum Ende unserer Reise haben wir uns das Galaxybad am Titisee vorgenommen. Hier gibt es 18 Rutschen und ein Wellenbad. Die Kinder tasten sich peu a peu an die verschiedenen Rutschen heran und trauen sich schließlich auch die 180 m lange Rutsche mit Reifen zu rutschen.

Wir beschließen den Tag mit einer Fahrt im Tretboot über den Titisee.

Heute heißt es Abschied nehmen vom Althäuslehof mit seinen freundlichen Gastgebern. Wir haben uns hier sehr wohlgefühlt.

Deutschland im Winter – die schönsten Ziele für Städtereisen

Striezelmarkt (c) Brücke - Osteuropa commons.wikimedia.org

Striezelmarkt Brücke – (c) commons.wikimedia.org

Deutschland ist auch in der kalten Jahreszeit eine der begehrtesten Destinationen für Städtereisen in Europa. Die Stadt Dresden ist dabei für viele eines der beliebtesten Ziele für Städtereisen innerhalb Deutschlands. Die Stadt an der Elbe bietet Besuchern zahlreiche Wahrzeichen, wie beispielsweise die Dresdner Frauenkirche oder die Semperoper. Ein schönes Ausflugsziel ist in der Winterzeit weiterhin der Dresdner Striezelmarkt, welcher als ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands gilt. Ein beliebtes Event in Dresden ist zudem das Stallhöfische Adventsspektakel im Dresdner Residenzschloss, wo Gaukler und Spielleute für Unterhaltung sorgen. Besonders Mutige können außerdem ein Bad in einem der aufgestellten Zuber nehmen.

Weihnachtsmarkt in Nürnberg

Neben Dresden führt es viele Städtereisende auch nach Nürnberg. Die bayerische Stadt ist für Sehenswürdigkeiten, wie das Albrecht-Dürer-Haus oder die mittelalterliche Frauenkirche am Hauptmarkt, bekannt. Ebenfalls einen Besuch wert sind die Kaiserburg und die rund 19 Meter hohe Steinpyramide, genannt Schöner Brunnen. Von der Burg aus haben Nürnberg-Besucher einen guten Ausblick auf die Stadt und nähere Umgebung. Ein Highlight im Winter sind des Weiteren der weihnachtliche Christkindlesmarkt und das Feuerzangendorf, wo sich noch bis Silvester die größte Feuerzangenbowle der Welt befindet.

Weihnachtliches Erzgebirge

Besonders im Winter ist die Stadt Annaberg-Buchholz im Erzgebirge ein beliebtes Ziel bei Städtereisen in Deutschland. Im Gegensatz zu Dresden und Nürnberg ist der Ort zwar wesentlich kleiner, aber dafür mindestens genauso sehenswert. Am Fuße des Pöhlberges in der historischen Altstadt von Annaberg-Buchholz befindet sich im Dezember der Weihnachtsmarkt, der sich von anderen nicht nur durch die ortstypische Bauweise der Weihnachtshütten abhebt. Neben dem Weihnachtsmarkt sind auch die St. Annenkirche und das Adam Ries-Museum einen Besuch wert. Die Umgebung von Annaberg-Buchholz lädt zudem zu idyllischen Wanderungen und Wintersportaktivitäten ein.

Schöne Winterzeit in Kurorten

Nicht nur die größeren Städte Deutschlands sind während der Winterzeit einen Besuch wert. Besonders beliebt, gerade in der kalten Jahreszeit, sind auch die Kurorte Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach. Diese befinden sich im sogenannten bayerischen Bäderdreieck in Niederbayern. Deutschlandreisende können hier das größte Thermalbäderdreieck Europas besuchen. Neben dem bis zu 56°C warmen, heilenden Thermalwasser können Interessierte auch die zahlreichen Freizeitangebote und Events der Kurorte in Anspruch nehmen. Besonders sehenswert sind zum Beispiel das Bernsteinmuseum in Bad Füssing oder das Schloss Griesbach.

Die lustigsten Ortsnamen in Deutschland

Leben in Oberhäslich besonders unattraktive oder in Wissen besonders kluge Menschen? Dulden die Bewohner von Darum keine Widerrede? Ob das wirklich so ist, wissen wir nicht. Tatsächlich gibt es in Deutschland Orte, die ganz verschiedene Reaktionen provozieren. Wir sagen Ihnen, wo Sie besonders gut aufgehoben sind und um welche Städte und Gemeinden Sie lieber einen Bogen machen sollten.

Harmonisch und Gefährlich

Heimelig muten Feierabend, Daheim und Zuflucht an. Motzen, Haßleben, Haßloch, Zank, Streitheim, Neuärgerniß, Sorge, Neue Sorge, Elend, Einöde und Ekel erscheinen dagegen nicht besonders einladend.

In Mordberg, Sklavenhaus, Friedhoföd, Leichendorf, Fegefeuer, Gruselsberg, Killer, Todesfelde, Torfmoorhölle und Siehdichum müssen Besucher gar um ihr leibliches Wohl fürchten.

Überirdisch und unterirdisch

Sehr fromm geht es zu in Paradies, Himmel, Himmelpfort, Himmelpforten, Himmelsthür, Wunder, Allerheiligen, Behütgott, Gottesgabe, Gottesgnaden und Seelig.

Mitleid hat man mit den Bewohnern von Krankenhagen, Aua, Husten, Halbhusten, Niesen, Krätze und Warzen. Auch um Kloberg, Pißdorf, Pissen, Pinkler, Pforzheim, Rotzendorf, Dreckburg, Ekel, Eiterbach, Kotzen und Brechen sollten Sie einen weiten Bogen machen.

Was in Sack, Möse, Moese, Busendorf, Busenhaus, Busenberg, Busenbach, Geilenkirchen, Fucking (Österreich), Petting, Sexau, Vögelsen, Fickingen, Fickmühlen, Fickenhof vorm Wald, Rammelburg und Ehbruch den ganzen Tag so getrieben wird, wollen wir lieber nicht wissen.

Witzbolde, Deppen und gefährliche Tiere

Spaßvögel leben in Witzhelden, Witzighausen, Lachendof, Albern, Lachen, Jux und Schabernack; mit den Bewohnern von Deppendorf, Deppenhausen, Dümmer, Affendorf, Affental, Blödesheim möchte man jedoch lieber nicht verglichen werden.

Schwarzer Bär, Schwarzer Kater, Weißer Hund werden nicht nur Tierfreunde begeistern; doch in Hungriger Wolf, Katzenhirn, Ochsenkopf, Schlangenbad, Spinnenhirn und Mückenloch geht die Tierliebe etwas weit.

Kulinarisches und Verbotenes

Kulinarisch geht es zu in Linsengericht, Bodenmais, Brotdorf, Büchsenschinken, Dill, Essig, Faulkäs, Früchte, Kuchen, Möhren, Salat, Salz, Speckbrodi, Knoblauch, Grünkraut, Sülze und Faulebutter.

Wer in Drogen, Trips, Süchteln, Hanffabrik, Hanfgarten oder Haschbach am Remigiusberg Betäubungsmittel en masse erwartet, wird allerdings enttäuscht sein.

Internationales

Internationales Flair atmen Boston, Philadelphia, Kalifornien, Texas, Kamerun, Ägypten, Brasilien, Kanada, Korsika, Grönland, Rußland, Sibirien, Norwegen, Lappland, England, Österreich, Transvaal, Amerika, Afrika, Nordpol, Alte Welt, Übersee – so denkt man zumindest.

Ein etwas ungewöhnliches Verständnis der englischen Sprache hat man in Anschiessing, Anwalting, Berating, Arresting und Freilassing. Ob die Bewohner allesamt Verbrecher, Polizisten und Anwälte sind, ist allerdings nicht bekannt.

Kurioses

Fischen im Allgäu, Wüstenbrand, Brand in der Oberpfalz, Rauch im Holz erklären sich von selbst, was es in Schlatt unter Krähen zu sehen gibt, ist jedoch nicht so ganz klar.

Auch nicht, was Besucher in Dickedämmung, Hackpüffel oder Hirzenhain-Merkenfritz erwartet.

Eine Genugtuung sind dagegen Orte wie Harfe, Baßgeige, Regenmantel, Lederhose, Sommerloch, Abentheuer und Lakaienschäferei – denn da weiß man, was man hat!

Kennen Sie weitere lustige Ortsnamen im In- und Ausland? Hinterlassen Sie einen Kommentar!

Reiseziel Deutschland im November

Bayerischer Wald dev-null@flickr

Bayerischer Wald © dev [email protected]

Da er genau zwischen den Herbstferien im Oktober und dem Weihnachtsmonat Dezember liegt, verreisen im November nur wenige Menschen. Dabei purzeln gerade jetzt an vielen Reisezielen in Deutschland die Preise. Besonders beliebt sind im November Städtetrips und Wellness-Reisen.

Wellness-Urlaub in Deutschland

Ob als Wochenendtrip oder Kurzurlaub – eine Wellnessreise kann im dunklen und oft kalten November die Lebensgeister reanimieren. Deutschland hat eine Vielzahl an Wellnesshotels zu bieten, wo Sie bei Massagen, Dampfbädern, Sauna und weiteren Therapien wunderbar entspannen und den Alltag vergessen können. Besonders viele Wellness-Angebote finden Sie an der Küste von Nord- und Ostsee. Kein Wunder, sorgt hier doch die gesunde Meeresluft für Erholung. Lange Spaziergänge am Meer multiplizieren den Entspannungsfaktor und lassen Sie ausgeruht in die neue Woche starten. Falls Sie gern zu Fuß unterwegs sind, ist ein Wander- und Wellness-Wochenende in den Bergen genau das Richtige für Sie. An beliebten Reisezielen wie dem Harz, Bayerischen Wald oder Schwarzwald sorgen zahlreiche Thermalquellen für zusätzliche Entspannung.

Deutschlands Schönste auf einer Städtereise kennenlernen

Oder wie wäre es mit einer Städtereise? Es müssen nicht immer London, Paris oder Rom sein, auch in Deutschland gibt es schöne Städte zu entdecken. Im November bezaubern diese mit einer ganz besonderen vorweihnachtlichen Stimmung. Historische Städtchen wie Heidelberg und Bamberg verströmen eine Hauch von Romantik. Oder erleben Sie in Metropolen wie Berlin, Hamburg und München einen bunten Mix aus Sightseeing, Kultur und Shopping. Weltklasse Museen sowie erstklassige Theater- und Opernaufführungen lassen garantiert keine Langeweile aufkommen.

Das Havelland – Geschichte und Natur erleben

Havelland

© Tourismusverband Havelland e. V.

Ob als Kurztrip von Berlin oder für einen längeren Aufenthalt – die einzigartige Flusslandschaft des Havellandes bietet beste Voraussetzungen für einen entspannten Urlaub. Die historische Region Havelland, im westlichen Brandenburg gelegen, schließt neben dem gleichnamigen Landkreis auch den Norden des Landkreises Potsdam-Mittelmark mit ein.

Die wald- und wasserreiche Landschaft lädt zum Wandern, Boot- und Radfahren und natürlich Baden ein. Historisch Interessierte können sich auf die Spuren von Theodor Fontane, Königin Luise, Otto Lilienthal und Albert Einstein begeben sowie die preußische Schloss- und Parklandschaft entdecken.

Geschichte erleben im Havelland

Wer kennt sie nicht, die berühmten Zeilen von Theodor Fontanes „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand“. Doch nicht nur Fontane hat seine Spuren im Havelland hinterlassen. Auch bekannte Adelsgeschlechter, Wissenschaftler und Berühmtheiten wie Königin Luise von Preußen, Albert Einstein und Otto Lilienthal waren in der Region ansässig. Schlösser, Herrenhäuser und ausgedehnte Parkanlagen künden noch heute von der lebendigen Vergangenheit des Havellandes. Ebenso reich an Tradition sind die historischen Stadtkerne havelländischer Städte wie Brandenburg/Havel, Nauen und Rathenow, die Wiege der industriellen Optik in Deutschland.

Naturerlebnis Havelland

Rathenow, Havelland

Rathenow © Tourismusverband Havelland e. V.

Das Havelland bietet beste Voraussetzungen für einen entspannten Naturtourismus. Ruhe und Abgeschiedenheit finden Urlauber in den Weiten der Flusstal- und Niederungslandschaft des Westhavellandes, die sich zwischen Brandenburg an der Havel und Havelberg erstreckt. Ein Bootsurlaub in der Unteren Havelniederung führt Sie entlang urig-märkischer Dörfer und sumpfiger Wiesen. Das größte zusammenhängende Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas ist ein bedeutendes Vogelschutzgebiet. Wer dagegen lieber festen Boden unter den Füßen hat, kann das Havelland auf den mehr als 200 Kilometer Radwegen entdecken. Der Havel-Radweg und der Havelland-Radweg versprechen selbst ungeübten Fahrradfahrern pures Radelvergnügen.

Hier weitere Tipps und Fakten rund um das Havelland:

  • Von Berlin und weiteren Städten Deutschlands ist das Havelland in Eigenanreise mit Bahn oder Auto gut zu erreichen. Die Tourismusförderung Havelland hat zahlreiche Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants entstehen lassen, die für das leibliche Wohl der Besucher sorgen und zu einem längeren Aufenthalt einladen.
  • Wie wäre es zum Beispiel mit einem Wellness-Kurztrip ins Havelland? Gerade in der kalten Jahreszeit können Sie in den Wellness-Hotels der Region die Lebensgeister wecken. Die schöne Landschaft des Havellandes lädt darüber hinaus zu ausgedehnten Spaziergängen ein.
  • Rund um den Schwielowsee, südöstlich von Potsdam und Berlin gelegen, haben zahlreiche Künstler und Architekten ihre Spuren hinterlassen. Beim Wandern, Radfahren oder auf einer Bootstour rund um den Schwielowsee können Sie aktive Erholung inmitten der reizvollen Natur genießen.
  • Regelmäßig lockt das Havelland mit einer Vielzahl an Veranstaltungen. Einen Überblick über die Höhepunkte im Jahr 2012 finden Sie hier.

Was sind Ihre persönlichen Lieblingsorte im Havelland? Tauschen Sie hier Ihre Tipps und Erfahrungen aus.

Berlin – Metropole von Weltrang

Berlin übt auf viele Besucher eine ganz besondere Faszination aus. Mehr als zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer präsentiert sich die deutsche Hauptstadt als dynamische und weltoffene Metropole. Jahr für Jahr bricht Berlin alle Besucherrekorde – nach London und Paris rangiert die Spreemetropole in Europa mittlerweile auf dem dritten Platz der Beliebtheitsskala.

Aufregende Gegensätze

Es sind die bewegte Geschichte, die kulturelle Vielfalt, aber vor allem auch die Gegensätze, die Berlin so attraktiv machen. Ob 5-Sterne-Restaurant oder Currywurstbude, Oper oder Undergroundclub, Museumsinsel oder Hinterhausgalerie – die Hauptstadt hat für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas zu bieten. Das Angebot an Kunst, Kultur, Musik, Unterhaltung, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten ist in Berlin so vielfältig wie sonst nirgends in Deutschland.

Berlins Pulsierendes Nachtleben

Berlins zahlreiche Sehenswürdigkeiten lassen garantiert keine Langeweile aufkommen. Auch der Veranstaltungskalender ist stets prall gefüllt – kein Wunder bei drei Opernhäusern, dutzenden Theatern, Museen und Galerien. Besonders das Berliner Nachtleben, das keine Sperrstunde kennt, ist legendär: In den ausgefallensten Locations feiern Nachtschwärmer aus aller Welt bis in die Morgenstunden.

Berlin im Sommer

Im Sommer zeigt sich Berlin von seiner besten Seite. Überall gibt es grüne Oasen, die Erholung vom Sightseeing oder Einkaufsbummel bieten. Die zahlreichen Badeseen im Stadtgebiet versprechen Abkühlung bei warmen Temperaturen. In den Parks können Sie Ihr eigenes Steak grillen und in den Strandbars entlang der Spree den Sonnenuntergang begrüßen, während nach Einbruch der Dunkelheit Open-Air-Kinos für Unterhaltung sorgen.

Ausführliche Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, etc. finden sie hier.

Was sind Ihre Lieblingsplätze in Berlin? Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Der Thüringer Wald

Der Thüringer Wald – das sind spannende Natur, Burgen und Schlösser sowie eine unvergleichliche kulturelle Vielfalt. Bereits Schöngeister wie Goethe und Schiller kamen hierher und entdeckten die Schätze dieser Region.

Höhepunkte im Thüringer Wald

Wartburg

Wartburg © Bruckmann, Regionalverbund Thüringer Wald e.V.

In den Sommermonaten zeigt sich der Thüringer Wald in seiner ganzen Pracht. Wandern Sie durch schattige Wälder und über satte Wiesen und genießen Sie ein erfrischendes Bad in einem der zahlreichen Seen. Zwei der größten Gewässer, die Bleilochtalsperre und der Hohenwartestausee im Südosten der Region, versprechen Erholung für die ganze Familie. In den sehenswerten Ortschaften des Thüringer Wald erwartet Sie Handwerkskunst und gelebte Tradition bei den zahlreichen Festen im Sommer.

Qualitätswanderweg Rennsteig

Werden Sie aktiv und entdecken Sie die Schönheit der Natur auf dem 169,3 Kilometer langen Rennsteig, dem ältesten und bekanntesten Wanderweg Deutschlands. Entlang der ursprünglichen Wegführung und auf Alternativrouten gelangen Sie zu Aussichtspunkten und unbekannten Winkeln. 2008 erhielt der Rennsteig die Auszeichnung „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Damit gehört er zu den 13 „Top Trails of Germany“ und ist ein echtes Muss für jeden Wanderer.

Beliebtes Reiseziel auch im Winter

In der kalten Jahreszeit kommen vor allem Wintersportler auf ihre Kosten. Rund 1500 Kilometer Skiwanderwege, 200 Kilometer Loipen und zahlreiche Abfahrtspisten, die die Rhön, den Rennsteig und den nördlichen Frankenwald umfassen, stehen für Entdeckungstouren zur Verfügung. Unkonventionelle Sportangebote wie Ice-Tubing und Ice-Rafting, Fackelwanderungen sowie ein internationales Schlittenhunderennen sorgen ebenfalls für Abwechslung. Erleben Sie weltmeisterliche Tage während zahlreicher Veranstaltungen in den Wintersportorten. Besonders der Biathlon-Weltcup in Oberhof ist jährlich ein Zuschauermagnet. Aber auch bei der Nordischen Kombination oder dem Rennrodeln können Sie mit den Stars der Sportelite mitfiebern und sich von der guten Laune tausender Fans anstecken lassen.

Weitere Informationen über den Thüringer Wald finden Sie hier.

Die Holsteinische Schweiz

Mit über 200 klaren Seen, sanften Hügeln und lichten Laubwäldern ist der Naturpark Holsteinische Schweiz eine der spannendsten Ecken Schleswig-Holsteins. Gigantische Gletscher formten einst diese Landschaft, seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich seither angesiedelt.

Naturpark Holsteinische Schweiz

Der Naturpark Holsteinische Schweiz begeistert durch die liebliche Wald-, Seen- und Hügellandschaft, die man bestens per Rad, zu Fuß oder mit dem Kanu erleben kann. Hier trifft man gleich auf mehrere Superlative – allerdings auf eine beschauliche Art und Weise: Hier gibt es den größten und tiefsten See, den Plöner See, sowie den höchsten Berg Schleswig-Holsteins. Die Städte Plön und Eutin mit ihren traumhaften Schlössern und pittoresken Innenstädten sind ebenso sehenswert wie die urigen Dörfer, die sich in die hügelige Seenlandschaft schmiegen.

Intakte Natur erleben

Mit etwas Glück können Sie in der Holsteinischen Schweiz den Seeadler beobachten, zum Beispiel an der Beobachtungsstation Rathjensdorf. Der größte Vogel Deutschlands erreicht eine Spannweite von bis zu 2,5 Metern. Beim Paddeln treffen Sie mit etwas Muße auf den seltenen blauglitzernden Eisvogel und vielleicht sogar auf einen putzigen Fischotter. Dieses einst fast ausgestorbene Tier hat sich in der Holsteinischen Schweiz wieder angesiedelt.

Wandern, radeln und Kanu fahren

Sie sehen, hören, fühlen und riechen am intensivsten, wenn Sie zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu in der Natur unterwegs sind. Auf kurzen oder mehrtägigen Wanderungen und Radtouren lässt sich die wald- und seenreiche Holsteinische Schweiz gut erkunden. Windgeschützt durch die typischen „Knicks“ und doch immer wieder mit schönen Aussichten radeln Sie auf verkehrsarmen Dorfstraßen zu Herrenhäusern und Aussichtstürmen, durch Wälder und an Seen entlang. Neue Perspektiven erlangen Sie vom Wasser aus. Im Kanu, Ruder-, Tret- oder Segelboot tauchen Sie (sprichwörtlich) in eine andere Welt ein. Wenn das Wetter mitspielt, ist ein 5-Seen-Fahrt empfehlenswert. Für den Urlaub im Naturpark Holsteinische Schweiz bietet sich die Anmietung eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung an.

Weltkulturerbestadt Bamberg

Die tausendjährige Kaiser- und Bischofsstadt liegt mitten in Franken, im Norden Bayerns. Bambergs Gesamtensemble mit mehr als 2300 Einzeldenkmälern repräsentiert modellhaft die auf einer frühmittelalterlichen Grundstruktur entwickelte mitteleuropäische Stadt. Seit 1993 zählt Bamberg zum Weltkulturerbe.

Sehenswürdigkeiten

Reise Deutschland: Bamberg

© Archiv des BAMBERG Tourismus & Kongress Service

Gegründet wurde Bamberg von Kaiser Heinrich II., der Bamberg zum Mittelpunkt seines Machtbereichs erhob. Eine zweite Blüte erlebte die Stadt zur Barockzeit, während dieser Epoche entstanden zahlreiche weitere bedeutende Bauwerke. Bamberg hat nahezu alle Kriege unbeschadet überstanden und besitzt heute den größten erhaltenen historischen Stadtkern Deutschlands. Spektakuläre Beispiele der Baukunst sind beispielsweise der viertürmige spätromanisch-frühgotische Kaiserdom, das im Fluss errichtete Alte Rathaus, die ehemalige Fischersiedlung „Klein Venedig“ sowie das Barockpalais Böttingerhaus.

Kulturleben

Das einmalige Ambiente Bambergs lässt Kultur und Lebensfreude zum Erlebnis werden. 14 renommierte Museen präsentieren einzigartige Sammlungen und dokumentieren die Kulturvielfalt der Stadt. Darüber hinaus erwartet Besucher eine Fülle an kulturellen Höhepunkten. Besondere Veranstaltungshighlights im Jahresverlauf sind Konzerte der Bamberger Symphoniker, das Kleinkunststraßenfest „Bamberg zaubert“, das Altstadtfest „Sandkerwa“ und der bekannte „Bamberger Krippenweg“. 2012 erwarten Bamberg-Besucher gleich zwei große Events: Die Bayerische Landesgartenschau (26. April bis 07. Oktober 2012) sowie das 1000-jährige Kaiserdom-Jubiläum (4. Mai bis 31. Oktober).

Kulinarisches

Auch die Gaumenfreuden kommen nicht zu kurz. Neben typisch fränkischen Spezialitäten und den frischen Produkten aus der Gärtnerstadt ist vor allem das Bier überregional bekannt. Es gibt heute noch neun Brauereien, die rund 50 verschiedene Biere herstellen, darunter auch das berühmte “Rauchbier”. Hautnah erleben lässt sich die Bamberger Bierkultur auf den BierSchmecker®Touren. Dieses Angebot (Rucksack, Broschüre, Bierverkostungsgutscheine, Eintritt in das Brauereimuseum, etc.) ist beim Tourismus & Kongress Service ganzjährig buchbar.

Weitere Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und Touren finden Sie hier.

Kulturlandschaft Taunus

Reise Deutschland: Taunus

Limesturm bei Idstein © [email protected]

Wer durch die herrliche Natur des Taunus im Herzen Deutschlands schreitet, trifft auf Spuren der Kelten und Römer, die hier einst lebten. Vom 1. bis zum 3. Jahrhundert verlief hier der Obergermanisch-Raetische Limes, der auch heute noch in Teilen vorhanden ist. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten lädt die reichhaltige Natur dazu ein, auf Wander- und Radwegen erkundet zu werden.

Geschichtsträchtige Wanderwege

Wanderfreunde finden im Taunus ein gut ausgebautes Wegenetz. Der Limeserlebnispfad Hochtaunus verbindet auf rund 30 Kilometern die Möglichkeit, Natur und Geschichte der einzigartigen Kulturlandschaft des Taunus kennenzulernen. Neben dem Limeswall, der 2005 zum Unesco-Weltkulturerbe erhoben wurde, können Wachtürme und Kleinkastelle der ehemaligen Grenze zu Germanien besichtigt werden. Die Geschichte der Kelten erleben Wanderer auf dem Keltenrundwanderweg. Der 4,5 Kilometer lange Wanderweg führt ab Oberursel vorbei am Heidetränk-Oppidum, einer der bedeutendsten keltischen Siedlungen Europas. Durch den Taunus führt auch der Schinderhannespfad. Der 184 Kilometer lange, landschaftlich reizvolle Wanderweg widmet sich auf sieben Etappen dem berüchtigten Räuber Schinderhannes, der hier einst sein Unwesen trieb.

Mit dem Rad durch den Taunus

Auch Radfahrer kommen im Taunus auf ihre Kosten. Gut für Familien geeignet ist der Aartalradweg. Auf 45 Kilometern führt er von Diez nach Taunusstein. In Oberursel starten fünf ausgeschilderte Bike-Routen durch den Naturpark Hochtaunus, die unterschiedliche Längen und Schwierigkeitsgrade aufweisen. Radler, die es bequem mögen, können auf E-Bikes umsteigen. Die Taunus-Region gehört zum bundesweiten Movelo-Netzwerk, das flächendeckend Verleih- und Akkuwechselstationen anbietet. Zwischen Mai und Oktober können an 17 Stationen elektrounterstützte Fahrräder – sogenannte Pedelecs – ausgeliehen werden.

Weitere Informationen rund um die Urlaubsregion Taunus finden Sie hier.