Deutschland im Winter – die schönsten Ziele für Städtereisen

Striezelmarkt (c) Brücke - Osteuropa commons.wikimedia.org

Striezelmarkt Brücke – (c) commons.wikimedia.org

Deutschland ist auch in der kalten Jahreszeit eine der begehrtesten Destinationen für Städtereisen in Europa. Die Stadt Dresden ist dabei für viele eines der beliebtesten Ziele für Städtereisen innerhalb Deutschlands. Die Stadt an der Elbe bietet Besuchern zahlreiche Wahrzeichen, wie beispielsweise die Dresdner Frauenkirche oder die Semperoper. Ein schönes Ausflugsziel ist in der Winterzeit weiterhin der Dresdner Striezelmarkt, welcher als ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands gilt. Ein beliebtes Event in Dresden ist zudem das Stallhöfische Adventsspektakel im Dresdner Residenzschloss, wo Gaukler und Spielleute für Unterhaltung sorgen. Besonders Mutige können außerdem ein Bad in einem der aufgestellten Zuber nehmen.

Weihnachtsmarkt in Nürnberg

Neben Dresden führt es viele Städtereisende auch nach Nürnberg. Die bayerische Stadt ist für Sehenswürdigkeiten, wie das Albrecht-Dürer-Haus oder die mittelalterliche Frauenkirche am Hauptmarkt, bekannt. Ebenfalls einen Besuch wert sind die Kaiserburg und die rund 19 Meter hohe Steinpyramide, genannt Schöner Brunnen. Von der Burg aus haben Nürnberg-Besucher einen guten Ausblick auf die Stadt und nähere Umgebung. Ein Highlight im Winter sind des Weiteren der weihnachtliche Christkindlesmarkt und das Feuerzangendorf, wo sich noch bis Silvester die größte Feuerzangenbowle der Welt befindet.

Weihnachtliches Erzgebirge

Besonders im Winter ist die Stadt Annaberg-Buchholz im Erzgebirge ein beliebtes Ziel bei Städtereisen in Deutschland. Im Gegensatz zu Dresden und Nürnberg ist der Ort zwar wesentlich kleiner, aber dafür mindestens genauso sehenswert. Am Fuße des Pöhlberges in der historischen Altstadt von Annaberg-Buchholz befindet sich im Dezember der Weihnachtsmarkt, der sich von anderen nicht nur durch die ortstypische Bauweise der Weihnachtshütten abhebt. Neben dem Weihnachtsmarkt sind auch die St. Annenkirche und das Adam Ries-Museum einen Besuch wert. Die Umgebung von Annaberg-Buchholz lädt zudem zu idyllischen Wanderungen und Wintersportaktivitäten ein.

Schöne Winterzeit in Kurorten

Nicht nur die größeren Städte Deutschlands sind während der Winterzeit einen Besuch wert. Besonders beliebt, gerade in der kalten Jahreszeit, sind auch die Kurorte Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach. Diese befinden sich im sogenannten bayerischen Bäderdreieck in Niederbayern. Deutschlandreisende können hier das größte Thermalbäderdreieck Europas besuchen. Neben dem bis zu 56°C warmen, heilenden Thermalwasser können Interessierte auch die zahlreichen Freizeitangebote und Events der Kurorte in Anspruch nehmen. Besonders sehenswert sind zum Beispiel das Bernsteinmuseum in Bad Füssing oder das Schloss Griesbach.

Die 10 schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland

Striezelmarkt Dresden

Dresdner Striezelmarkt © [email protected]

Für viele ist Weihnachten die schönste Zeit des Jahres. Der Duft nach Weihnachtsgebäck und Glühwein, der die Straßen und Weihnachtsmärkte einhüllt, steigern die Vorfreude auf das schönste und besinnlichste Fest des Jahres. Weihnachtsmärkte gibt es in allen Regionen Deutschlands. Wir stellen die Top 10 vor.

Nürnberger Christkindlesmarkt

Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist einer der ältesten und bekanntesten Weihnachtsmärkte der Welt. In über 400 Jahren hat er nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Hier finden Besucher handgearbeiteten Weihnachtsschmuck und traditionelle Leckereien wie Lebkuchen und die berühmten Nürnberger Rostbratwürste.

Tollwood Winterfestival, München

Das Münchner Tollwood Winterfestival auf der Theresienwiese ist der größte alternative Weihnachtsmarkt in Deutschland. Auf Besucher warten ein buntes Theater-, Musik- und Gastronomieprogramm sowie über 250 Stände mit kreativem Handwerk, Schmuck, Textilien, Bio-Lebensmitteln und exotischen Speisen.

Lübecker Weihnachtsmarkt

Der Lübecker Weihnachtsmarkt wurde urkundlich zum ersten Mal im Jahr 1648 erwähnt und ist heute einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte Norddeutschlands. Rund um das Rathaus der Hansestadt dreht sich auch zur Weihnachtszeit alles um die Spezialität der Hansestadt – das berühmte Lübecker Marzipan. Probieren Sie Marzipan-Cappuccino und Bratäpfel, die mit Marzipan gefüllt sind!

Berliner Weihnachtsmärkte

Bei der Auswahl an Berliner Weihnachtsmärkten fällt es nicht schwer den passenden zu finden. Ob Karussels an der Jannowitzbrücke, alternativer Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei oder Nowkölln Weihnachtsflohmarkt – Berlins Weihnachtsmärkte sind so vielfältig wie die Stadt selbst. Eine kleine Entscheidungshilfe finden Sie hier.

Bremer Weihnachtsmarkt

Direkt vor dem 600 Jahre alten Rathaus und der altehrwürdigen Roland-Statue lädt der Bremer Weihnachtsmarkt zum Bummeln ein. Beim Schlachte-Zauber versetzen Handwerker, lamentierende Marketender, Gaukler und Spielleute die Weserpromenade zurück ins Mittelalter.

Erfurter Weihnachtsmarkt

Der größte Weihnachtsmarkt Thüringens findet jedes Jahr auf dem Erfurter Domplatz statt. Zwischen reichen Patrizierhäusern und rekonstruierten Fachwerkhäusern werden Christstollen und die berühmte Rostbratwurst angeboten. Regionale Kunsthändler verkaufen unter anderem Blaudrucktextilien, Christbaumschmuck und Töpferwaren.

Weihnachtsstadt Stuttgart

Eingebettet in die historische Kulisse aus Altem und Neuem Schloss, Stiftskirche und Schillerplatz, blickt die Weihnachtsstadt Stuttgart auf rund 300 Jahre Tradition zurück.  Im Innenhof des Alten Schlosses werden besinnliche Konzerte veranstaltet und an festlich geschmückten Buden können sich Besucher Guzle und andere Weihnachtsleckereien schmecken lassen.

Dresdner Striezelmarkt

Bereits seit 1434 findet jedes Jahr zur Adventszeit der Dresdner Striezelmarkt statt. Die Stände bieten vor allem erzgebirgische Handwerkskunst wie Nussknacker, Weihnachtsengel und Schwibbögen feil. Besondere Attraktion ist die vierstöckige, acht Meter hohe Weihnachtspyramide, die mit ihren lebensgroßen handgefertigten Holzfiguren schon von weitem ein Blickfang ist.

Aachener Weihnachtsmarkt

Der ehemalige Printenmarkt findet rund um den Dom und das Rathaus statt. Von seinem Denkmalsockel schaut Karl der Große auf das bunte Treiben der Handwerker, Künstler und Gastronomen herab. Kulinarische Besonderheit sind Lebkuchen, Spekulatius sowie die berühmten Aachener Printen, die durch geschnitzte Holzschablonen verschiedene Formen erhalten.

Reiterlesmarkt Rothenburg ob der Tauber

Zur Adventszeit verwandeln sich die Gässchen und Plätze des mittelalterlichen Rothenburgs in ein Wintermärchen. Der Reiterlesmarkt kann auf über 500 Jahre gelebte Tradition zurückblicken. Als Höhepunkt reitet das „Rothenburger Reiterl“, eine mythische Figur der Unterwelt, über den Weihnachtsmarkt in der historischen Altstadt.

Die lustigsten Ortsnamen in Deutschland

Leben in Oberhäslich besonders unattraktive oder in Wissen besonders kluge Menschen? Dulden die Bewohner von Darum keine Widerrede? Ob das wirklich so ist, wissen wir nicht. Tatsächlich gibt es in Deutschland Orte, die ganz verschiedene Reaktionen provozieren. Wir sagen Ihnen, wo Sie besonders gut aufgehoben sind und um welche Städte und Gemeinden Sie lieber einen Bogen machen sollten.

Harmonisch und Gefährlich

Heimelig muten Feierabend, Daheim und Zuflucht an. Motzen, Haßleben, Haßloch, Zank, Streitheim, Neuärgerniß, Sorge, Neue Sorge, Elend, Einöde und Ekel erscheinen dagegen nicht besonders einladend.

In Mordberg, Sklavenhaus, Friedhoföd, Leichendorf, Fegefeuer, Gruselsberg, Killer, Todesfelde, Torfmoorhölle und Siehdichum müssen Besucher gar um ihr leibliches Wohl fürchten.

Überirdisch und unterirdisch

Sehr fromm geht es zu in Paradies, Himmel, Himmelpfort, Himmelpforten, Himmelsthür, Wunder, Allerheiligen, Behütgott, Gottesgabe, Gottesgnaden und Seelig.

Mitleid hat man mit den Bewohnern von Krankenhagen, Aua, Husten, Halbhusten, Niesen, Krätze und Warzen. Auch um Kloberg, Pißdorf, Pissen, Pinkler, Pforzheim, Rotzendorf, Dreckburg, Ekel, Eiterbach, Kotzen und Brechen sollten Sie einen weiten Bogen machen.

Was in Sack, Möse, Moese, Busendorf, Busenhaus, Busenberg, Busenbach, Geilenkirchen, Fucking (Österreich), Petting, Sexau, Vögelsen, Fickingen, Fickmühlen, Fickenhof vorm Wald, Rammelburg und Ehbruch den ganzen Tag so getrieben wird, wollen wir lieber nicht wissen.

Witzbolde, Deppen und gefährliche Tiere

Spaßvögel leben in Witzhelden, Witzighausen, Lachendof, Albern, Lachen, Jux und Schabernack; mit den Bewohnern von Deppendorf, Deppenhausen, Dümmer, Affendorf, Affental, Blödesheim möchte man jedoch lieber nicht verglichen werden.

Schwarzer Bär, Schwarzer Kater, Weißer Hund werden nicht nur Tierfreunde begeistern; doch in Hungriger Wolf, Katzenhirn, Ochsenkopf, Schlangenbad, Spinnenhirn und Mückenloch geht die Tierliebe etwas weit.

Kulinarisches und Verbotenes

Kulinarisch geht es zu in Linsengericht, Bodenmais, Brotdorf, Büchsenschinken, Dill, Essig, Faulkäs, Früchte, Kuchen, Möhren, Salat, Salz, Speckbrodi, Knoblauch, Grünkraut, Sülze und Faulebutter.

Wer in Drogen, Trips, Süchteln, Hanffabrik, Hanfgarten oder Haschbach am Remigiusberg Betäubungsmittel en masse erwartet, wird allerdings enttäuscht sein.

Internationales

Internationales Flair atmen Boston, Philadelphia, Kalifornien, Texas, Kamerun, Ägypten, Brasilien, Kanada, Korsika, Grönland, Rußland, Sibirien, Norwegen, Lappland, England, Österreich, Transvaal, Amerika, Afrika, Nordpol, Alte Welt, Übersee – so denkt man zumindest.

Ein etwas ungewöhnliches Verständnis der englischen Sprache hat man in Anschiessing, Anwalting, Berating, Arresting und Freilassing. Ob die Bewohner allesamt Verbrecher, Polizisten und Anwälte sind, ist allerdings nicht bekannt.

Kurioses

Fischen im Allgäu, Wüstenbrand, Brand in der Oberpfalz, Rauch im Holz erklären sich von selbst, was es in Schlatt unter Krähen zu sehen gibt, ist jedoch nicht so ganz klar.

Auch nicht, was Besucher in Dickedämmung, Hackpüffel oder Hirzenhain-Merkenfritz erwartet.

Eine Genugtuung sind dagegen Orte wie Harfe, Baßgeige, Regenmantel, Lederhose, Sommerloch, Abentheuer und Lakaienschäferei – denn da weiß man, was man hat!

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Das Havelland – Geschichte und Natur erleben

Havelland

© Tourismusverband Havelland e. V.

Ob als Kurztrip von Berlin oder für einen längeren Aufenthalt – die einzigartige Flusslandschaft des Havellandes bietet beste Voraussetzungen für einen entspannten Urlaub. Die historische Region Havelland, im westlichen Brandenburg gelegen, schließt neben dem gleichnamigen Landkreis auch den Norden des Landkreises Potsdam-Mittelmark mit ein.

Die wald- und wasserreiche Landschaft lädt zum Wandern, Boot- und Radfahren und natürlich Baden ein. Historisch Interessierte können sich auf die Spuren von Theodor Fontane, Königin Luise, Otto Lilienthal und Albert Einstein begeben sowie die preußische Schloss- und Parklandschaft entdecken.

Geschichte erleben im Havelland

Wer kennt sie nicht, die berühmten Zeilen von Theodor Fontanes „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand“. Doch nicht nur Fontane hat seine Spuren im Havelland hinterlassen. Auch bekannte Adelsgeschlechter, Wissenschaftler und Berühmtheiten wie Königin Luise von Preußen, Albert Einstein und Otto Lilienthal waren in der Region ansässig. Schlösser, Herrenhäuser und ausgedehnte Parkanlagen künden noch heute von der lebendigen Vergangenheit des Havellandes. Ebenso reich an Tradition sind die historischen Stadtkerne havelländischer Städte wie Brandenburg/Havel, Nauen und Rathenow, die Wiege der industriellen Optik in Deutschland.

Naturerlebnis Havelland

Rathenow, Havelland

Rathenow © Tourismusverband Havelland e. V.

Das Havelland bietet beste Voraussetzungen für einen entspannten Naturtourismus. Ruhe und Abgeschiedenheit finden Urlauber in den Weiten der Flusstal- und Niederungslandschaft des Westhavellandes, die sich zwischen Brandenburg an der Havel und Havelberg erstreckt. Ein Bootsurlaub in der Unteren Havelniederung führt Sie entlang urig-märkischer Dörfer und sumpfiger Wiesen. Das größte zusammenhängende Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas ist ein bedeutendes Vogelschutzgebiet. Wer dagegen lieber festen Boden unter den Füßen hat, kann das Havelland auf den mehr als 200 Kilometer Radwegen entdecken. Der Havel-Radweg und der Havelland-Radweg versprechen selbst ungeübten Fahrradfahrern pures Radelvergnügen.

Hier weitere Tipps und Fakten rund um das Havelland:

  • Von Berlin und weiteren Städten Deutschlands ist das Havelland in Eigenanreise mit Bahn oder Auto gut zu erreichen. Die Tourismusförderung Havelland hat zahlreiche Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants entstehen lassen, die für das leibliche Wohl der Besucher sorgen und zu einem längeren Aufenthalt einladen.
  • Wie wäre es zum Beispiel mit einem Wellness-Kurztrip ins Havelland? Gerade in der kalten Jahreszeit können Sie in den Wellness-Hotels der Region die Lebensgeister wecken. Die schöne Landschaft des Havellandes lädt darüber hinaus zu ausgedehnten Spaziergängen ein.
  • Rund um den Schwielowsee, südöstlich von Potsdam und Berlin gelegen, haben zahlreiche Künstler und Architekten ihre Spuren hinterlassen. Beim Wandern, Radfahren oder auf einer Bootstour rund um den Schwielowsee können Sie aktive Erholung inmitten der reizvollen Natur genießen.
  • Regelmäßig lockt das Havelland mit einer Vielzahl an Veranstaltungen. Einen Überblick über die Höhepunkte im Jahr 2012 finden Sie hier.

Was sind Ihre persönlichen Lieblingsorte im Havelland? Tauschen Sie hier Ihre Tipps und Erfahrungen aus.

Berlin – Metropole von Weltrang

Berlin übt auf viele Besucher eine ganz besondere Faszination aus. Mehr als zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer präsentiert sich die deutsche Hauptstadt als dynamische und weltoffene Metropole. Jahr für Jahr bricht Berlin alle Besucherrekorde – nach London und Paris rangiert die Spreemetropole in Europa mittlerweile auf dem dritten Platz der Beliebtheitsskala.

Aufregende Gegensätze

Es sind die bewegte Geschichte, die kulturelle Vielfalt, aber vor allem auch die Gegensätze, die Berlin so attraktiv machen. Ob 5-Sterne-Restaurant oder Currywurstbude, Oper oder Undergroundclub, Museumsinsel oder Hinterhausgalerie – die Hauptstadt hat für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas zu bieten. Das Angebot an Kunst, Kultur, Musik, Unterhaltung, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten ist in Berlin so vielfältig wie sonst nirgends in Deutschland.

Berlins Pulsierendes Nachtleben

Berlins zahlreiche Sehenswürdigkeiten lassen garantiert keine Langeweile aufkommen. Auch der Veranstaltungskalender ist stets prall gefüllt – kein Wunder bei drei Opernhäusern, dutzenden Theatern, Museen und Galerien. Besonders das Berliner Nachtleben, das keine Sperrstunde kennt, ist legendär: In den ausgefallensten Locations feiern Nachtschwärmer aus aller Welt bis in die Morgenstunden.

Berlin im Sommer

Im Sommer zeigt sich Berlin von seiner besten Seite. Überall gibt es grüne Oasen, die Erholung vom Sightseeing oder Einkaufsbummel bieten. Die zahlreichen Badeseen im Stadtgebiet versprechen Abkühlung bei warmen Temperaturen. In den Parks können Sie Ihr eigenes Steak grillen und in den Strandbars entlang der Spree den Sonnenuntergang begrüßen, während nach Einbruch der Dunkelheit Open-Air-Kinos für Unterhaltung sorgen.

Ausführliche Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, etc. finden sie hier.

Was sind Ihre Lieblingsplätze in Berlin? Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Der Sachsenwald

Der Sachsenwald, östlich an Hamburg grenzend, ist mit 65 Quadratkilometern Schleswig-Holsteins größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Er stellt die Überreste einer großen frühgeschichtlichen Waldzone dar.

Geschichtliches rund um den Sachsenwald

Der Sachsenwald ist der Rest eines riesigen Urwaldes, der sich einst von der Ostsee bis nach Niedersachsen erstreckte. Bereits in der Steinzeit siedelten hier Menschen. Sie schufen kleine Lichtungen für Äcker und nutzten den Wald zur Schweinemast. Von der frühgeschichtlichen Besiedelung zeugen noch immer Megalithgräber. In den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung fingen die Menschen an, den Urwald großflächig zu roden, so dass er im späten Mittelalter – bis auf den Sachsenwald – praktisch verschwunden war.

Naturparadies Sachsenwald

Vor allem Naturfreunde wird der Sachsenwald begeistern. Auf zahlreichen Wander- und Reitwegen kann die einzigartige Flora und Fauna erkundet werden. Der Sachsenwald wird von Laubbäumen wie Buchen und Eichen dominiert, manche von sind ihnen mehrere hundert Jahre alt. Im Naturschutzgebiet rund um die Bille, die in nordöstlich von Billbaum entspringt, leben seltene Tiere: Über 80 Vogelarten, wie zum Beispiel der sehr seltene Eisvogel, die Wasseramsel und die Gebirgsstelze. Im Sommer können Besucher Blauflügel-Prachtlibellen, aber auch einheimische Schmetterlinge, wie den gelblichen Kohlweißling, den orangefarbenen kleinen Fuchs oder sogar einen prächtigen Admiral beobachten.

Sehenswürdigkeiten im Sachsenwald

Doch der Sachsenwald hat nicht nur natürliche, sondern auch von Menschenhand geschaffene Attraktionen zu bieten. Die Geschichte des Waldes ist eng mit dem Leben Otto von Bismarcks verbunden. In Anerkennung seiner Verdienste um die Reichsgründung erhielt er 1871 den Sachsenwald von Kaiser Wilhelm I. als Schenkung. Das Landhaus in Friedrichsruh, in dem er bis zu seinem Tod im Jahr 1898 lebte, kann heute als Museum besichtigt werden. Ebenfalls in Friedrichsruh befindet sich der Garten der Schmetterlinge, der freifliegende Falter aus Südamerika, Afrika und Asien beherbergt. Der Kletterpark Aumühle, eingebettet in den alten Buchen- und Eichenwald, bietet auf fünf verschiedenen Parcours ein aufregendes Klettervergnügung für Groß und Klein.


GEOaudio Magazin – Wunder Wald

Weitere Informationen rund um den Sachsenwald finden Sie hier.

Bremen – Stadt mit vielen Gesichtern

Bremen, die alte Handelsstadt an der Weser, blickt auf 1.200 Jahre Tradition und Weltoffenheit zurück. Es gibt allerhand zu entdecken in der Hansestadt: Ob historischer Marktplatz, Schnoor oder Schlachte – Bremen ist eine Stadt mit vielen Gesichtern.

Der Marktplatz

Mittelpunkt der Stadt ist der historische Marktplatz mit dem prächtigen Rathaus im Stil der Weser-Renaissance und der ehrwürdigen Figur des Roland, die seit 1404 den Bürgerwillen nach Unabhängigkeit verkörpert. Sowohl Rathaus als auch Roland sind Teile des Unesco-Weltkulturerbes. Vor dem Rathaus präsentiert sich die von Gerhard Marcks entworfene Bronzestatue der Bremer Stadtmusikanten. Das in aller Welt bekannte Märchen ist seit den Brüdern Grimm eng mit Bremen verbunden. Einen Wunsch frei hat, wer den Esel mit beiden Händen an den Beinen berührt.

Der Schoor

Nur wenige Gehminuten vom Marktplatz entfernt liegt der Schnoor, das älteste Stadtviertel Bremens. Hier fühlt man sich eine andere Zeit zurückversetzt. Kleine, schmale Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert reihen sich in schmalen Gassen aneinander wie die Perlen an einer Schnur (plattdeutsch „Schnoor“). In diesem Teil des alten Fischerquartiers wohnten einst die Taumacher. Besucher können hier in unmittelbarer Nähe der Weser zwischen Goldschmiede- und Kunsthandwerk schlendern, Souvenirs erwerben und sich in einem der zahlreichen Cafés oder Restaurants ausruhen.

An der Schlachte

Mitten durch das Herz Bremens fließt die Weser. Als Handelsweg hat sie Bremen zu der stolzen Hansestadt gemacht, die sie noch immer ist. An der Uferpromenade, auch Schlachte genannt, pulsiert insbesondere bei schönem Wetter das Leben. Historische und moderne Schiffe säumen den Kai und lassen Urlaubsstimmung aufkommen. In den zahlreichen Restaurants, Bier- und Sommergärten treffen sich Besucher wie Einheimische. Hier können Sie die Nacht zum Tag machen oder einfach nur den Blick aufs Wasser genießen.

Interessante Podcasts zur Hansestadt Bremen finden Sie hier.

Foto: Titus Czerski (www.fotodesign-czerski.de), BTZ Bremer Touristik-Zentrale (www.bremen-tourismus.de)

Der Thüringer Wald

Der Thüringer Wald – das sind spannende Natur, Burgen und Schlösser sowie eine unvergleichliche kulturelle Vielfalt. Bereits Schöngeister wie Goethe und Schiller kamen hierher und entdeckten die Schätze dieser Region.

Höhepunkte im Thüringer Wald

Wartburg

Wartburg © Bruckmann, Regionalverbund Thüringer Wald e.V.

In den Sommermonaten zeigt sich der Thüringer Wald in seiner ganzen Pracht. Wandern Sie durch schattige Wälder und über satte Wiesen und genießen Sie ein erfrischendes Bad in einem der zahlreichen Seen. Zwei der größten Gewässer, die Bleilochtalsperre und der Hohenwartestausee im Südosten der Region, versprechen Erholung für die ganze Familie. In den sehenswerten Ortschaften des Thüringer Wald erwartet Sie Handwerkskunst und gelebte Tradition bei den zahlreichen Festen im Sommer.

Qualitätswanderweg Rennsteig

Werden Sie aktiv und entdecken Sie die Schönheit der Natur auf dem 169,3 Kilometer langen Rennsteig, dem ältesten und bekanntesten Wanderweg Deutschlands. Entlang der ursprünglichen Wegführung und auf Alternativrouten gelangen Sie zu Aussichtspunkten und unbekannten Winkeln. 2008 erhielt der Rennsteig die Auszeichnung „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Damit gehört er zu den 13 „Top Trails of Germany“ und ist ein echtes Muss für jeden Wanderer.

Beliebtes Reiseziel auch im Winter

In der kalten Jahreszeit kommen vor allem Wintersportler auf ihre Kosten. Rund 1500 Kilometer Skiwanderwege, 200 Kilometer Loipen und zahlreiche Abfahrtspisten, die die Rhön, den Rennsteig und den nördlichen Frankenwald umfassen, stehen für Entdeckungstouren zur Verfügung. Unkonventionelle Sportangebote wie Ice-Tubing und Ice-Rafting, Fackelwanderungen sowie ein internationales Schlittenhunderennen sorgen ebenfalls für Abwechslung. Erleben Sie weltmeisterliche Tage während zahlreicher Veranstaltungen in den Wintersportorten. Besonders der Biathlon-Weltcup in Oberhof ist jährlich ein Zuschauermagnet. Aber auch bei der Nordischen Kombination oder dem Rennrodeln können Sie mit den Stars der Sportelite mitfiebern und sich von der guten Laune tausender Fans anstecken lassen.

Weitere Informationen über den Thüringer Wald finden Sie hier.

Die Holsteinische Schweiz

Mit über 200 klaren Seen, sanften Hügeln und lichten Laubwäldern ist der Naturpark Holsteinische Schweiz eine der spannendsten Ecken Schleswig-Holsteins. Gigantische Gletscher formten einst diese Landschaft, seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich seither angesiedelt.

Naturpark Holsteinische Schweiz

Der Naturpark Holsteinische Schweiz begeistert durch die liebliche Wald-, Seen- und Hügellandschaft, die man bestens per Rad, zu Fuß oder mit dem Kanu erleben kann. Hier trifft man gleich auf mehrere Superlative – allerdings auf eine beschauliche Art und Weise: Hier gibt es den größten und tiefsten See, den Plöner See, sowie den höchsten Berg Schleswig-Holsteins. Die Städte Plön und Eutin mit ihren traumhaften Schlössern und pittoresken Innenstädten sind ebenso sehenswert wie die urigen Dörfer, die sich in die hügelige Seenlandschaft schmiegen.

Intakte Natur erleben

Mit etwas Glück können Sie in der Holsteinischen Schweiz den Seeadler beobachten, zum Beispiel an der Beobachtungsstation Rathjensdorf. Der größte Vogel Deutschlands erreicht eine Spannweite von bis zu 2,5 Metern. Beim Paddeln treffen Sie mit etwas Muße auf den seltenen blauglitzernden Eisvogel und vielleicht sogar auf einen putzigen Fischotter. Dieses einst fast ausgestorbene Tier hat sich in der Holsteinischen Schweiz wieder angesiedelt.

Wandern, radeln und Kanu fahren

Sie sehen, hören, fühlen und riechen am intensivsten, wenn Sie zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu in der Natur unterwegs sind. Auf kurzen oder mehrtägigen Wanderungen und Radtouren lässt sich die wald- und seenreiche Holsteinische Schweiz gut erkunden. Windgeschützt durch die typischen „Knicks“ und doch immer wieder mit schönen Aussichten radeln Sie auf verkehrsarmen Dorfstraßen zu Herrenhäusern und Aussichtstürmen, durch Wälder und an Seen entlang. Neue Perspektiven erlangen Sie vom Wasser aus. Im Kanu, Ruder-, Tret- oder Segelboot tauchen Sie (sprichwörtlich) in eine andere Welt ein. Wenn das Wetter mitspielt, ist ein 5-Seen-Fahrt empfehlenswert. Für den Urlaub im Naturpark Holsteinische Schweiz bietet sich die Anmietung eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung an.

Weltkulturerbestadt Bamberg

Die tausendjährige Kaiser- und Bischofsstadt liegt mitten in Franken, im Norden Bayerns. Bambergs Gesamtensemble mit mehr als 2300 Einzeldenkmälern repräsentiert modellhaft die auf einer frühmittelalterlichen Grundstruktur entwickelte mitteleuropäische Stadt. Seit 1993 zählt Bamberg zum Weltkulturerbe.

Sehenswürdigkeiten

Reise Deutschland: Bamberg

© Archiv des BAMBERG Tourismus & Kongress Service

Gegründet wurde Bamberg von Kaiser Heinrich II., der Bamberg zum Mittelpunkt seines Machtbereichs erhob. Eine zweite Blüte erlebte die Stadt zur Barockzeit, während dieser Epoche entstanden zahlreiche weitere bedeutende Bauwerke. Bamberg hat nahezu alle Kriege unbeschadet überstanden und besitzt heute den größten erhaltenen historischen Stadtkern Deutschlands. Spektakuläre Beispiele der Baukunst sind beispielsweise der viertürmige spätromanisch-frühgotische Kaiserdom, das im Fluss errichtete Alte Rathaus, die ehemalige Fischersiedlung „Klein Venedig“ sowie das Barockpalais Böttingerhaus.

Kulturleben

Das einmalige Ambiente Bambergs lässt Kultur und Lebensfreude zum Erlebnis werden. 14 renommierte Museen präsentieren einzigartige Sammlungen und dokumentieren die Kulturvielfalt der Stadt. Darüber hinaus erwartet Besucher eine Fülle an kulturellen Höhepunkten. Besondere Veranstaltungshighlights im Jahresverlauf sind Konzerte der Bamberger Symphoniker, das Kleinkunststraßenfest „Bamberg zaubert“, das Altstadtfest „Sandkerwa“ und der bekannte „Bamberger Krippenweg“. 2012 erwarten Bamberg-Besucher gleich zwei große Events: Die Bayerische Landesgartenschau (26. April bis 07. Oktober 2012) sowie das 1000-jährige Kaiserdom-Jubiläum (4. Mai bis 31. Oktober).

Kulinarisches

Auch die Gaumenfreuden kommen nicht zu kurz. Neben typisch fränkischen Spezialitäten und den frischen Produkten aus der Gärtnerstadt ist vor allem das Bier überregional bekannt. Es gibt heute noch neun Brauereien, die rund 50 verschiedene Biere herstellen, darunter auch das berühmte “Rauchbier”. Hautnah erleben lässt sich die Bamberger Bierkultur auf den BierSchmecker®Touren. Dieses Angebot (Rucksack, Broschüre, Bierverkostungsgutscheine, Eintritt in das Brauereimuseum, etc.) ist beim Tourismus & Kongress Service ganzjährig buchbar.

Weitere Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und Touren finden Sie hier.