Radfahren im Havelland

Weite Felder, dichte Kiefernwälder sowie unzählige kleine und große Seen prägen das Havelland. Die flache Landschaft eignet sich ideal für eine Radtour – dabei kommen nicht nur geübte Profis, sondern auch Gelegenheitsradler und Familien auf ihre Kosten. Neben der malerischen Landschaft locken kulturelle Sehenswürdigkeiten und lebendige Ortschaften.

Der Havelland-Radweg

HavellandDer Havelland-Radweg, gekennzeichnet mit dem roten Adler auf dem Rad, verläuft von Schönwalde-Glien bis in den Naturpark Westhavelland. Vorbei an Paaren im Glien geht es nach Nauen, wo Sie die historische Altstadt zu einem Entdeckungsspaziergang erwartet. Als nächstes Ziel wartet Ribbeck. Hier können Sie eine kleine Rast bei Kaffee und Kuchen in der „Alten Schule“ einlegen, die Kirche besuchen oder Ihre Sinne auf dem Barfußpfad schulen.

Wieder auf dem Fahrrad, geht es weiter über Pessin, Senzke und Stechow nach Rathenow. Die bedeutende Optikstadt hat einiges zu bieten. Besuchen Sie das Optikindustriemuseum und den Optikpark oder genießen Sie vom Kirchturm der St.-Marien-Andreas-Kirche den herrlichen Rundblick über die Umgebung. Von Rathenow geht es weiter nach Steckelsdorf und Grütz. Hier befindet sich eines der letzten funktionstüchtigen Nadelwehre Deutschlands.

Der Havel-Radweg

HavellandDer Havel-Radweg wird durch die faszinierende Flusslandschaft der Potsdamer und Brandenburger Havelseen und der Unteren Havelniederung geprägt. Von der Quelle bis zur Mündung ist der Havel-Radweg, der unter anderem durch das Havelland führt, insgesamt 350 Kilometer lang. Ausgehend von Potsdam, der Stadt der Schlösser, Parks und Gärten, erradeln Sie sich die Ursprünglichkeit und Schönheit des Havellandes entlang eines der attraktivsten Flussradwege Deutschlands. Unweit von Potsdam gelangen Sie in die Blütenstadt Werder (Havel). Die malerisch auf einer Insel gelegene Altstadt sowie ausgedehnte Obstplantagen laden Sie zu einem entspannenden Spaziergang ein. Flussabwärts erreichen Sie über Phöben, Schmergow und die Götzer Berge Brandenburg an der Havel. Auf einem ausgeschilderten Stadtrundweg können lernen Sie den Dom St. Peter und Paul, Das Altstädtische Rathaus mit dem Roland und vielen weitere sehenswerte Bauten kennen.

Havelabwärts führt der Radweg durch die Flusslandschaft Untere Havelniederung. In Kützkow oder dem Künstlerdorf Bahnitz können Sie an Kneipp-Stationen etwas für Ihre Gesundheit tun. Milow erwartet Sie mit einer Ausstellung über den Naturpark Westhavelland, wo Sie viel über die Flora und Fauna der Umgebung erfahren. Vielleicht noch ein letzter Stopp an der von Künstlern gestalteten Uferpromenade von Premnitz und weiter geht es in die Optikstadt Rathenow.

Weitere Informationen rund um das Havelland finden Sie hier.

Das Havelland – Geschichte und Natur erleben

Havelland

© Tourismusverband Havelland e. V.

Ob als Kurztrip von Berlin oder für einen längeren Aufenthalt – die einzigartige Flusslandschaft des Havellandes bietet beste Voraussetzungen für einen entspannten Urlaub. Die historische Region Havelland, im westlichen Brandenburg gelegen, schließt neben dem gleichnamigen Landkreis auch den Norden des Landkreises Potsdam-Mittelmark mit ein.

Die wald- und wasserreiche Landschaft lädt zum Wandern, Boot- und Radfahren und natürlich Baden ein. Historisch Interessierte können sich auf die Spuren von Theodor Fontane, Königin Luise, Otto Lilienthal und Albert Einstein begeben sowie die preußische Schloss- und Parklandschaft entdecken.

Geschichte erleben im Havelland

Wer kennt sie nicht, die berühmten Zeilen von Theodor Fontanes „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand“. Doch nicht nur Fontane hat seine Spuren im Havelland hinterlassen. Auch bekannte Adelsgeschlechter, Wissenschaftler und Berühmtheiten wie Königin Luise von Preußen, Albert Einstein und Otto Lilienthal waren in der Region ansässig. Schlösser, Herrenhäuser und ausgedehnte Parkanlagen künden noch heute von der lebendigen Vergangenheit des Havellandes. Ebenso reich an Tradition sind die historischen Stadtkerne havelländischer Städte wie Brandenburg/Havel, Nauen und Rathenow, die Wiege der industriellen Optik in Deutschland.

Naturerlebnis Havelland

Rathenow, Havelland

Rathenow © Tourismusverband Havelland e. V.

Das Havelland bietet beste Voraussetzungen für einen entspannten Naturtourismus. Ruhe und Abgeschiedenheit finden Urlauber in den Weiten der Flusstal- und Niederungslandschaft des Westhavellandes, die sich zwischen Brandenburg an der Havel und Havelberg erstreckt. Ein Bootsurlaub in der Unteren Havelniederung führt Sie entlang urig-märkischer Dörfer und sumpfiger Wiesen. Das größte zusammenhängende Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas ist ein bedeutendes Vogelschutzgebiet. Wer dagegen lieber festen Boden unter den Füßen hat, kann das Havelland auf den mehr als 200 Kilometer Radwegen entdecken. Der Havel-Radweg und der Havelland-Radweg versprechen selbst ungeübten Fahrradfahrern pures Radelvergnügen.

Hier weitere Tipps und Fakten rund um das Havelland:

  • Von Berlin und weiteren Städten Deutschlands ist das Havelland in Eigenanreise mit Bahn oder Auto gut zu erreichen. Die Tourismusförderung Havelland hat zahlreiche Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants entstehen lassen, die für das leibliche Wohl der Besucher sorgen und zu einem längeren Aufenthalt einladen.
  • Wie wäre es zum Beispiel mit einem Wellness-Kurztrip ins Havelland? Gerade in der kalten Jahreszeit können Sie in den Wellness-Hotels der Region die Lebensgeister wecken. Die schöne Landschaft des Havellandes lädt darüber hinaus zu ausgedehnten Spaziergängen ein.
  • Rund um den Schwielowsee, südöstlich von Potsdam und Berlin gelegen, haben zahlreiche Künstler und Architekten ihre Spuren hinterlassen. Beim Wandern, Radfahren oder auf einer Bootstour rund um den Schwielowsee können Sie aktive Erholung inmitten der reizvollen Natur genießen.
  • Regelmäßig lockt das Havelland mit einer Vielzahl an Veranstaltungen. Einen Überblick über die Höhepunkte im Jahr 2012 finden Sie hier.

Was sind Ihre persönlichen Lieblingsorte im Havelland? Tauschen Sie hier Ihre Tipps und Erfahrungen aus.

Berlin – Metropole von Weltrang

Berlin übt auf viele Besucher eine ganz besondere Faszination aus. Mehr als zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer präsentiert sich die deutsche Hauptstadt als dynamische und weltoffene Metropole. Jahr für Jahr bricht Berlin alle Besucherrekorde – nach London und Paris rangiert die Spreemetropole in Europa mittlerweile auf dem dritten Platz der Beliebtheitsskala.

Aufregende Gegensätze

Es sind die bewegte Geschichte, die kulturelle Vielfalt, aber vor allem auch die Gegensätze, die Berlin so attraktiv machen. Ob 5-Sterne-Restaurant oder Currywurstbude, Oper oder Undergroundclub, Museumsinsel oder Hinterhausgalerie – die Hauptstadt hat für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas zu bieten. Das Angebot an Kunst, Kultur, Musik, Unterhaltung, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten ist in Berlin so vielfältig wie sonst nirgends in Deutschland.

Berlins Pulsierendes Nachtleben

Berlins zahlreiche Sehenswürdigkeiten lassen garantiert keine Langeweile aufkommen. Auch der Veranstaltungskalender ist stets prall gefüllt – kein Wunder bei drei Opernhäusern, dutzenden Theatern, Museen und Galerien. Besonders das Berliner Nachtleben, das keine Sperrstunde kennt, ist legendär: In den ausgefallensten Locations feiern Nachtschwärmer aus aller Welt bis in die Morgenstunden.

Berlin im Sommer

Im Sommer zeigt sich Berlin von seiner besten Seite. Überall gibt es grüne Oasen, die Erholung vom Sightseeing oder Einkaufsbummel bieten. Die zahlreichen Badeseen im Stadtgebiet versprechen Abkühlung bei warmen Temperaturen. In den Parks können Sie Ihr eigenes Steak grillen und in den Strandbars entlang der Spree den Sonnenuntergang begrüßen, während nach Einbruch der Dunkelheit Open-Air-Kinos für Unterhaltung sorgen.

Ausführliche Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, etc. finden sie hier.

Was sind Ihre Lieblingsplätze in Berlin? Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Der Sachsenwald

Der Sachsenwald, östlich an Hamburg grenzend, ist mit 65 Quadratkilometern Schleswig-Holsteins größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Er stellt die Überreste einer großen frühgeschichtlichen Waldzone dar.

Geschichtliches rund um den Sachsenwald

Der Sachsenwald ist der Rest eines riesigen Urwaldes, der sich einst von der Ostsee bis nach Niedersachsen erstreckte. Bereits in der Steinzeit siedelten hier Menschen. Sie schufen kleine Lichtungen für Äcker und nutzten den Wald zur Schweinemast. Von der frühgeschichtlichen Besiedelung zeugen noch immer Megalithgräber. In den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung fingen die Menschen an, den Urwald großflächig zu roden, so dass er im späten Mittelalter – bis auf den Sachsenwald – praktisch verschwunden war.

Naturparadies Sachsenwald

Vor allem Naturfreunde wird der Sachsenwald begeistern. Auf zahlreichen Wander- und Reitwegen kann die einzigartige Flora und Fauna erkundet werden. Der Sachsenwald wird von Laubbäumen wie Buchen und Eichen dominiert, manche von sind ihnen mehrere hundert Jahre alt. Im Naturschutzgebiet rund um die Bille, die in nordöstlich von Billbaum entspringt, leben seltene Tiere: Über 80 Vogelarten, wie zum Beispiel der sehr seltene Eisvogel, die Wasseramsel und die Gebirgsstelze. Im Sommer können Besucher Blauflügel-Prachtlibellen, aber auch einheimische Schmetterlinge, wie den gelblichen Kohlweißling, den orangefarbenen kleinen Fuchs oder sogar einen prächtigen Admiral beobachten.

Sehenswürdigkeiten im Sachsenwald

Doch der Sachsenwald hat nicht nur natürliche, sondern auch von Menschenhand geschaffene Attraktionen zu bieten. Die Geschichte des Waldes ist eng mit dem Leben Otto von Bismarcks verbunden. In Anerkennung seiner Verdienste um die Reichsgründung erhielt er 1871 den Sachsenwald von Kaiser Wilhelm I. als Schenkung. Das Landhaus in Friedrichsruh, in dem er bis zu seinem Tod im Jahr 1898 lebte, kann heute als Museum besichtigt werden. Ebenfalls in Friedrichsruh befindet sich der Garten der Schmetterlinge, der freifliegende Falter aus Südamerika, Afrika und Asien beherbergt. Der Kletterpark Aumühle, eingebettet in den alten Buchen- und Eichenwald, bietet auf fünf verschiedenen Parcours ein aufregendes Klettervergnügung für Groß und Klein.


GEOaudio Magazin – Wunder Wald

Weitere Informationen rund um den Sachsenwald finden Sie hier.

Bremen – Stadt mit vielen Gesichtern

Bremen, die alte Handelsstadt an der Weser, blickt auf 1.200 Jahre Tradition und Weltoffenheit zurück. Es gibt allerhand zu entdecken in der Hansestadt: Ob historischer Marktplatz, Schnoor oder Schlachte – Bremen ist eine Stadt mit vielen Gesichtern.

Der Marktplatz

Mittelpunkt der Stadt ist der historische Marktplatz mit dem prächtigen Rathaus im Stil der Weser-Renaissance und der ehrwürdigen Figur des Roland, die seit 1404 den Bürgerwillen nach Unabhängigkeit verkörpert. Sowohl Rathaus als auch Roland sind Teile des Unesco-Weltkulturerbes. Vor dem Rathaus präsentiert sich die von Gerhard Marcks entworfene Bronzestatue der Bremer Stadtmusikanten. Das in aller Welt bekannte Märchen ist seit den Brüdern Grimm eng mit Bremen verbunden. Einen Wunsch frei hat, wer den Esel mit beiden Händen an den Beinen berührt.

Der Schoor

Nur wenige Gehminuten vom Marktplatz entfernt liegt der Schnoor, das älteste Stadtviertel Bremens. Hier fühlt man sich eine andere Zeit zurückversetzt. Kleine, schmale Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert reihen sich in schmalen Gassen aneinander wie die Perlen an einer Schnur (plattdeutsch „Schnoor“). In diesem Teil des alten Fischerquartiers wohnten einst die Taumacher. Besucher können hier in unmittelbarer Nähe der Weser zwischen Goldschmiede- und Kunsthandwerk schlendern, Souvenirs erwerben und sich in einem der zahlreichen Cafés oder Restaurants ausruhen.

An der Schlachte

Mitten durch das Herz Bremens fließt die Weser. Als Handelsweg hat sie Bremen zu der stolzen Hansestadt gemacht, die sie noch immer ist. An der Uferpromenade, auch Schlachte genannt, pulsiert insbesondere bei schönem Wetter das Leben. Historische und moderne Schiffe säumen den Kai und lassen Urlaubsstimmung aufkommen. In den zahlreichen Restaurants, Bier- und Sommergärten treffen sich Besucher wie Einheimische. Hier können Sie die Nacht zum Tag machen oder einfach nur den Blick aufs Wasser genießen.

Interessante Podcasts zur Hansestadt Bremen finden Sie hier.

Foto: Titus Czerski (www.fotodesign-czerski.de), BTZ Bremer Touristik-Zentrale (www.bremen-tourismus.de)

Spreewald – Das grüne Venedig

Das „grüne Venedig“ – wie der Spreewald gern bezeichnet wird – liegt etwa 80 Kilometer südöstlich von Berlin. Hier erstreckt sich eine komplexe Flusslandschaft, die an Einzigartigkeit und Schönheit in Europa ihresgleichen sucht.

Unesco-Biosphärenreservat

Spreewald

© gravitat [email protected]

Ein verworrenes Labyrinth aus hunderten Flussarmen und Kanälen schlängelt sich durch die märchenhafte Landschaft. 1991 wurde der Spreewald zum UNESCO-Biosphärenreservat ernannt: Er bietet vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten, wie dem Eisvogel und der Sumpfschwertlilie, einen wertvollen Lebensraum. Und wer im Spreewald einmal das sonnig gelbe Leuchten der Sumpfdotterblume, die grazile Anmut des durch die Wiesen watenden Kranichs oder die verspielt leichten Schwimmkünste des Fischotters beobachtet hat, weiß: hier hat die Natur noch ihre Ursprünglichkeit bewahrt.

Die Traditionen der Sorben

Seit langer Zeit ist der Spreewald die Heimat der Sorben/Wenden, welche der Region den sorbischen Namen Błota gaben. Die sorbische Sprache wird heute noch von einigen Bewohnern fließend gesprochen und in manchen einheimischen Schulen gelehrt. Eine der eindrucksvollsten Eigenschaften der sorbischen Kultur ist das lebendige Trachtenbrauchtum. Die Spreewälder tragen ihre Tracht mit Stolz auf Heimat und Tradition. Bewundern kann man diesen Trachtenreigen auf den alljährlichen Heimat- und Trachtenfesten in vielen Orten sowie beim „Deutschen Trachtentag“ am 2. Aprilwochenende 2013, der von der Stadt Lübbenau ausgerichtet wird.

Aktivitäten

Der Spreewald kann auf rund 300 Kilometern Wasserwegenetz sowie über 1000 Kilometern gut ausgebauten Radwegen erkundet werden. Der berühmteste Radweg dieser Region ist der 250 Kilometer lange Gurkenradweg, der seinen Namen der bekannten Spreewälder Köstlichkeit verdankt. Seit dem letzten Sommer ist auf dem Schwielochsee, am Rande des Spreewalds, das Kitesurfen möglich.

Kulinarische Genüsse

Wer sich aktiv betätigt, sollte auch gut und gesund essen. Die Spreewald-Gastronomie verarbeitet bevorzugt die regional angebauten Produkte sowie den exzellenten Spreewälder Fisch oder das weit verbreitete Rot- und Schwarzwild. Nach diesem Gaumenschmaus finden Gäste Entspannung in einer der attraktiven Sauna- und Badelandschaften. Die Spreewald-Therme Burg, das Spreewelten-Bad Lübbenau und das Tropical Island Resort bieten ein breites Spektrum an Gesundheit, Wellness, Erholung und Badespaß.

Weitere Informationen finden Sie beim Tourismusverband Spreewald e. V..

Der Thüringer Wald

Der Thüringer Wald – das sind spannende Natur, Burgen und Schlösser sowie eine unvergleichliche kulturelle Vielfalt. Bereits Schöngeister wie Goethe und Schiller kamen hierher und entdeckten die Schätze dieser Region.

Höhepunkte im Thüringer Wald

Wartburg

Wartburg © Bruckmann, Regionalverbund Thüringer Wald e.V.

In den Sommermonaten zeigt sich der Thüringer Wald in seiner ganzen Pracht. Wandern Sie durch schattige Wälder und über satte Wiesen und genießen Sie ein erfrischendes Bad in einem der zahlreichen Seen. Zwei der größten Gewässer, die Bleilochtalsperre und der Hohenwartestausee im Südosten der Region, versprechen Erholung für die ganze Familie. In den sehenswerten Ortschaften des Thüringer Wald erwartet Sie Handwerkskunst und gelebte Tradition bei den zahlreichen Festen im Sommer.

Qualitätswanderweg Rennsteig

Werden Sie aktiv und entdecken Sie die Schönheit der Natur auf dem 169,3 Kilometer langen Rennsteig, dem ältesten und bekanntesten Wanderweg Deutschlands. Entlang der ursprünglichen Wegführung und auf Alternativrouten gelangen Sie zu Aussichtspunkten und unbekannten Winkeln. 2008 erhielt der Rennsteig die Auszeichnung „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Damit gehört er zu den 13 „Top Trails of Germany“ und ist ein echtes Muss für jeden Wanderer.

Beliebtes Reiseziel auch im Winter

In der kalten Jahreszeit kommen vor allem Wintersportler auf ihre Kosten. Rund 1500 Kilometer Skiwanderwege, 200 Kilometer Loipen und zahlreiche Abfahrtspisten, die die Rhön, den Rennsteig und den nördlichen Frankenwald umfassen, stehen für Entdeckungstouren zur Verfügung. Unkonventionelle Sportangebote wie Ice-Tubing und Ice-Rafting, Fackelwanderungen sowie ein internationales Schlittenhunderennen sorgen ebenfalls für Abwechslung. Erleben Sie weltmeisterliche Tage während zahlreicher Veranstaltungen in den Wintersportorten. Besonders der Biathlon-Weltcup in Oberhof ist jährlich ein Zuschauermagnet. Aber auch bei der Nordischen Kombination oder dem Rennrodeln können Sie mit den Stars der Sportelite mitfiebern und sich von der guten Laune tausender Fans anstecken lassen.

Weitere Informationen über den Thüringer Wald finden Sie hier.

Das Emsland mit dem Fahrrad erleben

Emsland

© Emsland Touristik GmbH

Auf der 300 Kilometer langen Emsland-Route können Radler das spannende Wechselspiel von unberührter Natur, Kultur und Geschichte erleben. Die Rundtour führt durch die charakteristischen Landschaften des Emslandes: das stark landwirtschaftlich geprägte südliche Emsland, das Bourtanger Moor mit seinen Moor- und Heidelandschaften, das maritime nördliche Emstal, den waldreichen Hümmling sowie das Erholungsgebiet Hasetal. Auf den flachen Wegen können auch Familien mit kleinen Kindern, Untrainierte, Senioren und Handbiker diese Tour unbeschwert genießen.

Die Rundtour lässt sich gut in fünf Etappen aufteilen:

1. Etappe: Meppen – Papenburg (59 Kilometer
)

Sie starten die erste Etappe in Meppen nahe der niederländischen Grenze und durchqueren die Schifferstadt Haren. Weiter geht es nach Papenburg zur Meyer Werft. Für Blumenliebhaber lohnt sich ein Besuch auf der Orchideenfarm Kasten. Hier können Orchideen in allen Wachstumsphasen besichtigt werden.

2. Etappe: Papenburg – Sögel (36 Kilometer)

In der zweiten Etappe überqueren Sie den Hümmeling, die einzige Hügellandschaft im Emsland, und gelangen durch Wälder, Rapsfelder und vorbei an Mühlen nach Sögel. Von hier bietet sich ein Ausflug zum Schloss Clemenswerth an: Die Jagdsternanlage aus dem Barock und der Klostergarten mit imposanten Taxushecken laden zum Verweilen ein.

3. Etappe: Sögel – Freren (63 Kilometer)

Durch das romantische Hasetal mit Obstbäumen und Rosensträuchern fahren Sie in der dritten Etappe nach Haselünne, der ältesten Stadt des Emslands. Besonders für Familien lohnt ein Abstecher ins Gartenlabyrinth Haselünne, denn auf dem 830 Meter langen Wegesystem warten es einige Überraschungen.

4. Etappe – Emsbüren (67 Kilometer
)

Die vierte Etappe führt Sie von Freren nach Emsbüren. Hier können Sie den Heimathof Emsbüren mit seinem Heilkräutergarten besichtigen. Eine Führung bei Emsflower verspricht Einblicke in die Anbaukultur der Region – jede zweite Salatgurke und 90 Prozent der Küchenkräuter in deutschen Märkten kommen aus dem Emsland.

5. Etappe: Emsbüren – Meppen (67 Kilometer)

Auf der letzten Etappe der Emsland-Route radeln Sie von Emsbüren nach Lingen. Die größte Stadt des Emslandes lockt mit einem bunten Angebot an Museen, Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten. Schließlich gelangen Sie parallel zu Ems und Dortmund-Ems-Kanal, vorbei an Mooren und Naturschutzgebieten, zurück nach Meppen. Geheimtipp auf der Etappe: In Geeste-Bramhar hält „Kräuterfee“ Ingrid Rosen spannende Vorträge zur Kräuterkunde.

Weitere Informationen zur Emsland-Route finden Sie hier.

Die Holsteinische Schweiz

Mit über 200 klaren Seen, sanften Hügeln und lichten Laubwäldern ist der Naturpark Holsteinische Schweiz eine der spannendsten Ecken Schleswig-Holsteins. Gigantische Gletscher formten einst diese Landschaft, seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich seither angesiedelt.

Naturpark Holsteinische Schweiz

Der Naturpark Holsteinische Schweiz begeistert durch die liebliche Wald-, Seen- und Hügellandschaft, die man bestens per Rad, zu Fuß oder mit dem Kanu erleben kann. Hier trifft man gleich auf mehrere Superlative – allerdings auf eine beschauliche Art und Weise: Hier gibt es den größten und tiefsten See, den Plöner See, sowie den höchsten Berg Schleswig-Holsteins. Die Städte Plön und Eutin mit ihren traumhaften Schlössern und pittoresken Innenstädten sind ebenso sehenswert wie die urigen Dörfer, die sich in die hügelige Seenlandschaft schmiegen.

Intakte Natur erleben

Mit etwas Glück können Sie in der Holsteinischen Schweiz den Seeadler beobachten, zum Beispiel an der Beobachtungsstation Rathjensdorf. Der größte Vogel Deutschlands erreicht eine Spannweite von bis zu 2,5 Metern. Beim Paddeln treffen Sie mit etwas Muße auf den seltenen blauglitzernden Eisvogel und vielleicht sogar auf einen putzigen Fischotter. Dieses einst fast ausgestorbene Tier hat sich in der Holsteinischen Schweiz wieder angesiedelt.

Wandern, radeln und Kanu fahren

Sie sehen, hören, fühlen und riechen am intensivsten, wenn Sie zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu in der Natur unterwegs sind. Auf kurzen oder mehrtägigen Wanderungen und Radtouren lässt sich die wald- und seenreiche Holsteinische Schweiz gut erkunden. Windgeschützt durch die typischen „Knicks“ und doch immer wieder mit schönen Aussichten radeln Sie auf verkehrsarmen Dorfstraßen zu Herrenhäusern und Aussichtstürmen, durch Wälder und an Seen entlang. Neue Perspektiven erlangen Sie vom Wasser aus. Im Kanu, Ruder-, Tret- oder Segelboot tauchen Sie (sprichwörtlich) in eine andere Welt ein. Wenn das Wetter mitspielt, ist ein 5-Seen-Fahrt empfehlenswert. Für den Urlaub im Naturpark Holsteinische Schweiz bietet sich die Anmietung eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung an.

Der Weserradweg

Weserradweg

© Weserbergland Tourismus e.V

Der 491 Kilometer lange Weserradweg führt von der Entstehung der Weser im Weserbergland bis an die Nordsee. Wie Perlen auf einer Kette reihen sich hier die Sehenswürdigkeiten aneinander: fachwerkbunte Städte, Burgen und Schlösser, Wind- und Wassermühlen und der Flair der Nordsee. Aufgrund seiner geringen Steigungen ist der Fernradweg auch für Ungeübte sehr gut geeignet.

Durch das Weserbergland

Der Weserradweg beginnt in der sehenswerten „Drei-Flüsse-Stadt“ Hannoversch Münden, wo sich Werra und Fulda zur Weser vereinen. Durch das Weserbergland geht es vorbei an historischen Fachwerkstädten mit beeindruckenden Bauten der „Weserrenaissance“, die unbedingt einen Besuch lohnen. Zwischen Hannoversch Münden und Bremen streift der Weserradweg auch die Deutsche Märchenstraße. Hier können Sie sich auf die Spuren der Gebrüder Grimm und des Rattenfängers von Hameln begeben.

die Norddeutsche Tiefebene

Bei der Porta Westfalica trifft das Weserbergland auf die Norddeutsche Tiefebene. Ab hier geht es ohne nennenswerte Steigungen entlang der Mittelweser durch Marsch-, Moor- und Geestlandschaften nach Bremen. Der Hansestadt sollten Sie etwas Zeit widmen, denn hier finden sich viele Sehenswürdigkeiten. Ab Bremen folgt der Fernradweg der Unterweser bis zur Mündung in die Nordsee bei Bremerhaven und schließlich nach Cuxhaven, wo eine Anbindung an den Nordseeradweg besteht.

Praktische Informationen

Um die Weser-Region wirklich zu „erfahren“, sollten Sie sich auf 50 bis 60 Kilometer pro Tag beschränken. So haben Sie genug Zeit, um die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte zu genießen. Wer es etwas gemächlicher angehen möchte, kann den Weser-Radweg bequem mit hochwertigen Leih-E-Bikes erradeln. Am gesamten Wegesrand stehen Akkuwechselstationen bereit, an denen E-Bike-Radler kostenfrei einen voll aufgeladenen Akku zur Weiterfahrt erhalten. Auch Radler mit eigenen E-Bikes haben die Möglichkeit, ihre Akkus aufzuladen.

Informationen rund um den Weserradweg erhalten Sie hier.